Aus der Amazon.de-Redaktion
Geschwister hat sich Tanya schon gewünscht. Doch dass es dann gleich vier auf einen Schlag sind, das hätte nicht unbedingt sein müssen. Auch wenn die Eltern bei der Vierlings-Geburt gestrahlt haben. Seit Sam, John, Katie und Jodie aus dem Krankenhaus gekommen sind, schleppen sich die Eltern nur noch in Zeitlupe durch das Haus. Die Mutter ist übermüdet, der Vater ist hauptsächlich damit beschäftigt, schlechte Laune zu produzieren, denn seit die vier Schreihälse im Haus sind, hat er nicht nur seinen Job verloren, sondern auch die Waschmaschine hat den Geist aufgegeben und "an manchen Tagen riecht es im Haus wie im Zoo."
Tapfer schreibt Tanya alles in ihrem Tagebuch auf. Rechnen lernt sie spielend, denn "4 Babys mal 6 Windeln macht 24 schmutzige Windeln am Tag. 24 mal 7 ist 168. 168 Windeln pro Woche! Wie viele Regenwälder macht das wohl im Jahr? Vier Babys im Haus ist ein gutes Mathe-Training für mich." Bei diesem Chaos entdeckt Tanya schnell die Vorzüge eines Tagebuchs, denn die Eltern sind so eingespannt, dass sie oft nicht mehr richtig zuhören.
In jeder Zeile von Tanyas Chronik wird deutlich, dass die englische Autorin Helen Dunmore selbst aus einer großen Familie stammt, denn sie beschreibt die Welt der Geschwister, die nagende Eifersucht und große Liebe untereinander sehr glaubhaft und kenntnisreich. Ein Kinderbuch für alle, die gerne Geschwister hätten, aber auch diejenigen, die mit solchen geplagt sind. --Manuela Haselberger
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Tanyas Tagebuch ist einzigartig - denn wer bekommt schon vier Geschwisterchen auf einen Schlag?
Was es heißt, nach zehn Jahren Einzelkinddasein plötzlich vier krähende Säuglinge ins Haus zu bekommen, schreibt Tanya in ihr Tagebuch: »4 Babys mal 6 Windeln macht 24 schmutzige Windeln am Tag. 24 mal 7 ist 168 - 168 Windeln pro Woche! Wie viele Regenwälder macht das wohl im Jahr? Vier Babys im Haus sind ein gutes Mathe-Training für mich.« Tanya muss jedoch nicht nur ihre Mathekenntnisse aufbessern. Improvisationstalent ist in ihrer Situation besonders gefragt, z.B. wenn die Waschmaschine explodiert oder die Eltern am Rande des Nervenzusammen-bruchs wandeln. Alles nicht so einfach für eine Zehnjährige, aber unterkriegen lässt sie sich trotzdem nicht!