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Bruder Feuer (Fischer Taschenbuch) [Englisch] [Taschenbuch]

Luise Rinser
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 30 (Dezember 1995)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3596221242
  • ISBN-13: 978-3596221240
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.356 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Luise Rinser
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Held dieser Geschichte, Franz, ist nicht erfunden, Wir kennen ihn als den Heiligen Franziskus. Warum erzählt Luise Rinser diese Geschichte des Franz von Assisi, die in historischen Aufzeichnungen überliefert ist, und vor allem wie erzählt sie vom Leben und Wirken dieses jungen Feuergeistes, des Dichters und Sängers aus dem Mittelalter, der als reicher Kaufmannssohn ein wilder Playboy und Verschwender war, bis er als Bettler fortging ins Gebirge zu den Armen und Aussätzigen?
Für Luise Rinser war Francesco Bernardone ein geistgetriebener Revolutionär, ein Unbequemer und Außenseiter in einer Zeit, die über die Jahrhunderte hinweg in vielem der heutigen gleicht: Mit der Gründung der ersten Fabrik (Webereien) begann damals der Privatkapitalismus, das Geld der Fabrikanten und Kaufleute, der Fürsten und der Kirche führte zu Machtkämpfen und Kriegen, macht die Armen ärmer und unglücklicher. Luise Rinser geht den historischen Überlieferungen nach und projiziert das Leben des Heiligen Franziskus in unsere Zeit. Ein Zeitungsreporter sucht im Assisi des 20. Jahrhunderts in den Bergen nach der Kommune des Franz, befragt die Leute, die Gegner und Anhänger. Wie Franz von Assisi heute gelebt hätte - als Urwald-Arzt oder Arbeiterpriester, als Sozialhelfer oder Gefängnispsychologe -, darüber wird der Zeitungsreporter berichten, skeptisch und doch angerührt wie ein Historiker vor achthundert Jahren.

Über den Autor

Luise Rinser, 1911 in Pitzling/Oberbayern geboren, studierte in München Pädagogik und Psychologie. Nach dem Examen arbeitete sie als Aushilfslehrerin an verschiedenen oberbayerischen Schulen. Sie verweigerte den obligaten Eintritt in die NS-Partei und kam 1939 der Entlassung aus dem Schuldienst durch eigene Kündigung zuvor. 1940 erschien ihr erster Roman »Die gläsernen Ringe«, der nach der zweiten Auflage verboten wurde. 1944 wurde sie wegen sogenannter »Wehrkraftzersetzung« denunziert und verhaftet, ihre Hinrichtung wurde nur durch das Kriegsende verhindert.. 1945 bis 1958 arbeitete sie als Journalistin und veröffentlichte mehrere Romane. Sie wurde unter anderem mit der Roswitha-Gedenkmedaille der Stadt Gandersheim und dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR ausgezeichnet. Sie lebte lange in Rocca di Papa bei Rom, zuletzt in der Nähe von München. Luise Rinser starb am 17. März 2002.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Luise Rinser beschreibt in dem Buch Bruder Feuer einen Zeitungsreporter, der eine Reportage über Franz von Assisi schreiben soll. Für seine Rechercehn begibt sich der Reporter in das Heimatdorf Franz von Assisis und stößt dort auf eine ablehnende Haltung. Mit Hilfe eines kleinen Jungens, dem er für seine Dienste regelmäßig Geld zustecken muß, gelangt er zu weiteren Informationen über Franz von Assisi. Er erfährt, daß Franz aus einem sehr reichen Elternhaus kommt und, nun in den Bergen ohne irgendwelche materiellen Güter lebt. Er spricht mit Sonne, Mond, Sternen, Tieren und lebt sehr einfach. Ihm schließen sich eine Reihe junger Menschen an, die ebenso leben wollen. Im Dorf wird ihm vorgeworfen, er verhexe junge Mädchen und weitere Gerüchte machen die Runde. Der Reporter wird immer stärker in den Bann des Franz von Assisi gezogen, bis es ihm nicht mehr möglich ist, eine objektive Reportage über ihn zu schreiben. Der Schreibstil luise Rinsers ist sehr angenehm, so daß das Buch einfach zu lesen ist. Es eignet sich insbesondere für jugendliche Leser, die für weltverbesserische Gedanken offen sind. Das offenen Ende des Buches animiert zum weiterdenken und legt so den Leser in seiner Stellung zu Franz von Assisi nicht fest. Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, da es in einer sehr schlichten Weise erzählt und die eigenen Gedanken Platz finden können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Alternative? 20. Mai 2010
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Irgendwie wird dieses Buch, das ansonsten völlig den Geist der späten 60er und frühen 70er Jahre atmet, plötzlich wieder aktuell. Um den heiligen Franz von Assisi geht es hier, der Roman verlegt dessen historische Existenz in die Gegenwart (obwohl diese heute schon wieder als Vergangenheit erscheint - der Roman ist 1975 veröffentlicht worden). Ein junger, talentierter Mann entscheidet sich, seine wohlhabende Familie zu verlassen, allen Besitz aufzugeben und in den Bergen ein einfaches Leben ohne Ansprüche im Einklang mit der Natur zu führen. Und merkwürdigerweise ist gerade das anziehend für viele Menschen in seiner Umgebung, so dass er zum Zentrum einer Bewegung wird.

Erzählt wird das alles aus der Perspektive eines Reporters, der über die merkwürdigen Vorgänge in der Provinz berichten soll, die Ideen zu Beginn für verrückt hält, dann aber auf Bekannte und Anhänger des charismatischen, jungen Mannes trifft, die sein Weltbild langsam ins Wanken bringen. Aus der Nähe betrachtet, scheint das mit dem Aussteigertum doch zu funktionieren. Allerdings kommt der Reporter dem eigentlichen Zentrum der Bewegung nicht richtig nahe. Seine Informationen sind aus zweiter Hand. Das Treffen mit dem Heiligen im Werden bleibt das große Geheimniss, welches nicht erzählt wird.

Kommt jetzt das Leben in Kommunen wieder in Mode? Nein, das nicht. Dazu haben andere Autoren nach Rinser vieles geschrieben, und man kann diese wohl so zusammenfassen, dass Menschen ihre Probleme eben doch in die Kommunen mitnehmen und dort weiter pflegen. Immer allerdings, wenn Merkel oder andere Politiker von der Unabwendbarkeit von polititischen Maßnahmen, der Machtlosigkeit gegenüber den Kapitalmärkten und ähnlichem sprechen, muss ich dann doch an dieses Buch denken. Kein Lebensstil ist alternativlos. Und selbst wenn wir uns mal keine Fernseher mehr leisten können, wird das Leben dennoch weiter gehen. Ich persönlich hoffe allerdings, außerhalb einer Kommune. Und wenn weiterhin guter Rotwein hergestellt wird, würde mich das auch sehr freuen.
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lebendige Legende 6. April 2012
Von utami
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Luise Rinser gelingt es in Ihrem Roman sehr gut, die Figur des hl. Franziskus neu zu beleuchten. Für alle, die sich mit der Figur des hl. Franziskus auskennen eine Bereicherung. Aber auch wer noch nie etwas über Franziskus gelesen hat, kann viel Lebensweisheit in dem Buch entdecken.
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