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Bruckner: Sinfonie Nr. 9
 
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Bruckner: Sinfonie Nr. 9 [SACD] [Doppel-CD]

von Nikolaus Harnoncourt (Künstler), Wp (Künstler), Anton Bruckner (Komponist)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Anton Bruckner
  • Audio CD (18. August 2003)
  • Hinweis: SACD-kompatible Hardware erforderlich
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: SACD, Doppel-CD
  • Label: Rca Red Se (Sony Music)
  • Spieldauer: 130 Minuten
  • ASIN: B0000AF1IG
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 78.132 in Musik (Die Bestseller Musik)

Disk: 1
1. Dokumentation, Takt 479-510. Lücke/fehlender Partiturbogen: T. 511-526
2. Documentation, mm. 479-510. Gap/missing score bifolio - mm. 511-226
Disk: 2
1. Adagio. Langsam; feierlich

Auf dieser CD:
  1. Wie ein Stein vom Mond - Gesprächskonzert: Sinfonie Nr. 9 D-Moll Wab 109, Finale (Unvollendet) - Dokumentation des Fragm
    Komponiert von Anton Bruckner, Anton Bruckner
    mit Nikolaus Harnoncourt , Wiener Philharmoniker

  2. Warum hat man eigentlich 100 Jahre lang gedacht, es Gäbe nichts von diesem 4. Satz
    Komponiert von Anton Bruckner

  3. Dokumentation, Takt 1-278
    Komponiert von Anton Bruckner

  4. Gegen Ende eine Extreme Dissonanz in den Trompeten
    Komponiert von Anton Bruckner

  5. Nach dem Ende der Durchführung folgt eine wilde Fuge
    Komponiert von Anton Bruckner

  6. Dokumentation, Takt 279-342
    Komponiert von Anton Bruckner

  7. Quasi ein Schreckbild des Todes
    Komponiert von Anton Bruckner

  8. Dokumentation, Takt 343-478
    Komponiert von Anton Bruckner

  9. Danach fehlen 16 Takte; dazu ist nichts zu erklären; wir spielen einfach nicht.
    Komponiert von Anton Bruckner

  10. Dokumentation, Takt 479-510. Lücke / Fehlender Partiturbogen: T. 511-526
    Komponiert von Anton Bruckner

  11. Like A Stone From The Moon - A Colloquial Concert: Symphony No. 9 in D Minor, Wab 109, Finale (Unfinished) - Documentati
    Komponiert von Anton Bruckner
    mit Nikolaus Harnoncourt

  12. Why Did We Think For Over Hundred Years That Nothing Of This Finale Existed?
    Komponiert von Anton Bruckner

  13. Documentation, Mm. 1-278
    Komponiert von Anton Bruckner

  14. Extreme Dissonances in The Trumpets Towards The End Of The Block
    Komponiert von Anton Bruckner

  15. At The End Of The Developmnet A wild Fugue Begins
    Komponiert von Anton Bruckner

  16. Documentation, Mm. 279-342
    Komponiert von Anton Bruckner

  17. A Sudden Vision Of Death
    Komponiert von Anton Bruckner

  18. Documentation, Mm. 343-478
    Komponiert von Anton Bruckner

  19. Then There Are Sixteen Bars Missing. We will just Leave Them Out.
    Komponiert von Anton Bruckner

  20. Documentation, Mm. 479-510. Gap / Missing Score Bifolio - Mm. 511-226
    Komponiert von Anton Bruckner

  21. Sinfonie Nr. 9 in D Minor, Wab 109
    Komponiert von Anton Bruckner, Anton Bruckner
    mit Nikolaus Harnoncourt , Wiener Philharmoniker

  22. 1. Feierlich; Misterioso
    Komponiert von Anton Bruckner

  23. 2. Scherzo. Bewegt; lebhaft - Trio. Schnell - Scherzo da Capo
    Komponiert von Anton Bruckner

  24. 3. Adagio. Langsam; feierlich
    Komponiert von Anton Bruckner


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Anton Bruckners Neunte und die Wiener Philharmoniker, das sind zwei alte Bekannte. Bereits unter Carl Schuricht und Carlo Maria Giulini sind Referenzaufnahmen entstanden. Doch jetzt steht Nikolaus Harnoncourt am Pult, um dieses schroffe, innerlich wie äußerlich zerrissene Werk zu dirigieren.

Zwei Jahre vor seinem Tod noch hatte sich der Komponist Anton Bruckner mit den Skizzen zum Finale abgequält. Als er 1896 starb, hinterließ er lediglich drei vollendete Sätze. Viele Bruckner-Deuter haben dieses Werk als Anrufung Gottes empfunden. Der stets nach Wahrhaftigkeit suchende Nikolaus Harnoncourt aber stellt im mitaufgezeichneten Gesprächskonzert (sehr gute Idee!) erst einmal die ziemlich nahe liegende Frage: "Warum hat man eigentlich 100 Jahre gedacht, es gäbe nichts von diesem 4. Satz?" und koppelt sie an die Aufforderung, diese "Bruchstücke", die mehr als solche sind, erst einmal kennen zu lernen. Doch irgendwann zwischen Takt 511 und 526 muss auch Harnoncourt (und nicht nur dort) zu der Erkenntnis kommen: "Danach fehlen 16 Takte; dazu ist nichts zu erklären; wir spielen einfach nicht." Stille.

Seit Harnoncourt hören wir die Musik anders. Und so ist es auch diesmal in Bruckners Neunter. Das gängige Bruckner-Klischee mit weitem Atem, feierlichen Melodien, die sich ins Ohr schmeicheln und pompösen Steigerungen, die sich in monumentalen Knalleffekten entladen, wird hier nicht bedient. Wer hätte das auch im Ernst von Harnoncourt erwartet? Alles scheint gegen den Strich gebürstet: Jede neue Phrase wird neu angesetzt, jeder Block der kathedralhaften Architektur der Symphonie isoliert. Wir hören Affektabfuhr statt Affektstauung und halten den Atem an, so aufregend klingt das! Und so weise und wahrhaftig! --Teresa Pieschacón Raphael



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SINFONIE 9

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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Akustisches Erlebnis, 18. August 2003
Dies ist die 6.Einspielung von Bruckners Neunter, die ich mir gekauft habe (ganz zu schweigen von den vielen anderen Versionen, die ich nur "gehört" habe). Endlich macht sich mein SACD-Player bezahlt. Was diese SACD akustisch bewirkt, ist mit Worten schwer beschreibbar. Im Surround-Modus, der wirklich ein Konzerterlebnis hervorruft (im Gegensatz zu vielen DVDs, die "von hinten" völlig daneben klingen) klingt das sensationell. Offen, extrem räumlich, brachial. Ein völlig neues Klangerlebnis. Zur 1.CD mit dem 4.Satz-Workshop kann ich sagen : Außerordentlich interessant, aber nur für den Experten. Die eigentliche Sinfonie auf der SACD hinterläßt bei mir im Gegensatz zu der Amazon-Kritik eher zwiespältige Gefühle. Der 1.Satz ist fließend, aber gerade im Mittelteil uneinheitlich, fast fahrig. Die Coda ist brillant; ausdrucksstark, mit Wucht. Das Scherzo (wenn es denn überhaupt eins ist) überzeugt in Tempo, Dynamik auf der ganzen Linie. Der Anteil der SACD-Aufnahmetechnik an diesem Eindruck ist aber immens. Der letzte Satz ist eine einzige Enttäuschung. Kein Zusammenhang. Der rote Faden, der große Atem fehlt. Es mag Interpretation sein, ich komme damit nicht klar. Wenn ich mir Günter Wands Interpretation(en) ansehe, wird bewußt, was für ein Genie letztes Jahr gestorben ist. Harnoncourt kann speziell in den letzten Minuten dieses letzten (?) Satzes nicht ansatzweise die Zartheit und Ruhe erzeugen, wie es Wand vermochte. Ich habe das Gefühl, man wollte schnell zum Ende kommen. Dennoch, gerade aufgrund der Leistung der "Wiener" insgesamt eine gute Aufnahme.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen stimmt alles nicht, ist alles gar nicht wahr, 20. August 2009
ich weiß ja nicht, welche musikalische vorbildung meine vorposter haben, aber ich höre, während ich das schreibe gerade die besprochene aufnahme und finde sie so wuchtig, so unter-die-haut-gehend, so emotional und stringent, so aufwühlend und phantastisch, dass ich kaum worte dafür finde.

mich spricht diese aufführung (die musik sowieso) direkt an und geht mir durch mark und bein.

der SACD-effekt ist für mich (leider) nicht relevant, da ich keinen entsprechenden spieler habe.

musik ist individuell und daher wird diese cd gefallen - oder nicht. aber kalt lassen wird sie niemanden.

(ps: ich habe von dieser symphonie auch mehrere aufnahmen, das ist aber die meines erachtens beste)
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Glänzende Demonstration für die Vorzüge der SACD, 9. September 2003
Von Bernd Zoellner "bzoe" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nach meinem Empfinden kommt Harnoncourt mit Bruckners 9. wesentlich besser zurecht als mit der 8., die er mit den Berliner Philharmonikern einspielte. Allerdings verliert er sich auch hier immer wieder im Detail und kann - im Gegensatz etwa zu Günter Wand oder Eugen Jochum - keine großen Spannungsbögen erzeugen. Dies ist aber bei Bruckners "Schwanengesang" kein so großes Manko wie bei der monumentalen Achten. Aufnahmetechnisch ist dies eine glänzende Demonstration für die Vorzüge der SACD. Die Klangfülle, Transparenz und Natürlichkeit des Klangs sind wirklich beeindruckend. Auch über die Wiener Philharmoniker kann man nur Lobesworte verlieren. Sehr aufschlussreich fand ich die Auszüge aus dem unvollständig gebliebenen Schlusssatz. Sie haben bei mir eine größere Wirkung hinterlassen als die Aufführungsfassung dieses Satzes, die Kurt Eichhorn 1992 mit dem Bruckner Orchester Linz einspielte. Harnoncourte machte bei seinen Erläuterungen einen gelösten Eindruck und wirkte nicht so belehrend wie bei anderer Gelegenheit. Insgesamt also eine sehr zu empfehlende Aufnahme. Hoffentlich folgen bald weitere SACDs vom gleichen Label.
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3.0 von 5 Sternen Finalträume und "Dem lieben Gott" - Kaffeeklatsch
...erzeugen hier mit Harnoncourt und den Wienern - eine handfeste Enttäuschung! Ja, man muß hier sogar ein eindeutig deutliches Menetekel an die Wand schmieren: Wer erfrischende... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dr. Adrian J. Schäfer veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Mondgestein?
Wie ein Stein vom Mond? Nikolaus Harnoncourt mag Recht haben: Bruckners Musik hat nicht nur auf viele seiner Zeitgenossen wie ein außerirdischer Fremdkörper gewirkt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2003 von fpwinter

1.0 von 5 Sternen Wie ein Stein vom Mond?
Noch heute koennen viele mit Bruckners Musik wenig anfangen. Dazu hat romantische Verklaerung viel beigetragen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. September 2003 von fpwinter

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