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"Sollte jemand mit dem Bergriff "Leinwandpräsenz" nichts anfangen können, sei ihm THE BROWN BUNNY von Vincent Gallo empfohlen.
Ohne viele Dialoge, eine fesselnde Geschichte oder technischen Firlefanz bekommen wir hier eine Vincent Gallo One-Man-Show geboten, die funktioniert. Ein Road-Movie in der Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller eine Person sind.
Erzählt wird die Story eines desillusionierten Motorradrennfahrers, der über den Verlust seiner ehemaligen Freundin nicht hinwegkommt. Auf seiner Fahrt zur nächsten Rennstrecke, die er in einem Van (Maschine im Fond) absolviert, hat er Kontakt mit Menschen aus seiner Vergangenheit, sowie diversen Frauen. Jedoch ist niemand in der Lage seine Hoffnungslosigkeit und geistige Leere zu durchbrechen.
Auch wenn über 90 Minuten (primär betrachtet) nicht viel passiert, gelingt es Gallo eine atmosphärische Stimmung zu erzeugen und Emotionen beim Zuschauer zu wecken. Selbstverständlich muß ich noch auf die skandalträchtige Szene zu sprechen kommen, in der Vincent Gallo von Chloë Sevigny oral befriedigt wird. Grundsätzlich bin ich offen gegenüber jeglichen Sexszenen, in diesem Film stellt sich mir jedoch die Frage der Notwendigkeit. Durch den Blowjob gewinnt der Film nicht unbedingt an Wert. Inhaltlich bereichernd ist die Nummer auch nicht.
Wie dem auch immer sei, für denjenigen, der Gefallen an ruhigen Einstellungen und Sequenzen findet ist das Gesamtwerk durchaus sehenswert.
--- Alex Hubert (Alex+)"
Ohne viele Dialoge, eine fesselnde Geschichte oder technischen Firlefanz bekommen wir hier eine Vincent Gallo One-Man-Show geboten, die funktioniert. Ein Road-Movie in der Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller eine Person sind.
Erzählt wird die Story eines desillusionierten Motorradrennfahrers, der über den Verlust seiner ehemaligen Freundin nicht hinwegkommt. Auf seiner Fahrt zur nächsten Rennstrecke, die er in einem Van (Maschine im Fond) absolviert, hat er Kontakt mit Menschen aus seiner Vergangenheit, sowie diversen Frauen. Jedoch ist niemand in der Lage seine Hoffnungslosigkeit und geistige Leere zu durchbrechen.
Auch wenn über 90 Minuten (primär betrachtet) nicht viel passiert, gelingt es Gallo eine atmosphärische Stimmung zu erzeugen und Emotionen beim Zuschauer zu wecken. Selbstverständlich muß ich noch auf die skandalträchtige Szene zu sprechen kommen, in der Vincent Gallo von Chloë Sevigny oral befriedigt wird. Grundsätzlich bin ich offen gegenüber jeglichen Sexszenen, in diesem Film stellt sich mir jedoch die Frage der Notwendigkeit. Durch den Blowjob gewinnt der Film nicht unbedingt an Wert. Inhaltlich bereichernd ist die Nummer auch nicht.
Wie dem auch immer sei, für denjenigen, der Gefallen an ruhigen Einstellungen und Sequenzen findet ist das Gesamtwerk durchaus sehenswert.
--- Alex Hubert (Alex+)"
VideoMarkt
Wochenende für Wochenende dreht Bud Clay auf der 250ccm-Maschine seine Runden auf den Motorradrennpisten des Landes. Zwischen den Rennen aber, wenn er mit seinem alten Lieferwagen über die endlosen Highways fährt, hat er genug Raum und Zeit, seiner verflossenen Daisy nachzutrauern, die er einst in einem kalifornischen Kaff zurück ließ. Seine Versuche, neue Beziehungen am Wegesrand zu knüpfen, enden in der Regel schon nach Minuten. Schließlich kommt es zum Wiedersehen mit Daisy.
Video.de
Der Stein des Anstoßes von Cannes 2003 nun also in der abgespeckten, rund 88-minütigen Fassung, nachdem die vorherige 2-Stunden-Version in seltener Kritikereinmütigkeit rund um den Globus vernichtet worden war. Und siehe da: Der existenzialistische Road Trip von und mit Autorenfilmer Vincent Gallo gewinnt durch Kürzung an rechter Statt beträchtlich an Struktur und poetischer Kraft. Off-Hollywood-Romantik in der Tradition des New American Cinema, ein sprödes Kunststück für den besonderen Geschmack.
Blickpunkt: Film
Rennfahrer Bud (Regisseur und Autor Vincent Gallo) trauert der großen Liebe nach. Stimmungsvolles Arthouse-Roadmovie.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Die bizarre Geschichte eines Mannes, der versucht, die große unersetzliche Liebe seines Lebens zu vergessen und sich neu zu verlieben.
Kurzbeschreibung
Nach einem Motorradrennen in New Hampshire lädt Bud Clay seine 250ccm-Maschine in den Van und begibt sich auf eine Odyssee quer durch das Land bis nach L.A., wo er für das nächste Rennen angemeldet ist. Unterwegs lernt er drei sehr unterschiedliche Frauen kennen: Violet, eine bodenständige, typisch amerikanische Tankwartin, Lilly, selbst eine verlorene Seele, die er auf einem Rastplatz am Highway trifft, und Rose, eine Prostituierte aus Las Vegas. Auf seiner langen Reise gelingt es Bud nicht, seine intensiven Gefühle zu Daisy, der großen Liebe seines Lebens, zu vergessen. Deshalb will er sich mit ihr versöhnen, sobald er in L.A. eintrifft. Dort checkt Bud in ein Motel ein und sucht das verlassene Haus auf, in dem er früher mit Daisy lebte. In der Hoffnung, dass sie zu seinem Hotelzimmer kommt, hinterlässt er ihr eine Nachricht...
Produktbeschreibungen
Sony Pictures The Brown Bunny, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 10.01.06