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Brown Bunny
 
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Brown Bunny

Vincent Gallo , Chloë Sevigny    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Vincent Gallo, Chloë Sevigny, Cheryl Tiegs
  • Komponist: Ted Curson, Jeff Alexander, Gordon Lightfoot, Jackson C. Franck
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.0), Englisch (Dolby Digital 5.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 10. Januar 2006
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000CD9X58
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.557 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

"Sollte jemand mit dem Bergriff "Leinwandpräsenz" nichts anfangen können, sei ihm THE BROWN BUNNY von Vincent Gallo empfohlen.

Ohne viele Dialoge, eine fesselnde Geschichte oder technischen Firlefanz bekommen wir hier eine Vincent Gallo One-Man-Show geboten, die funktioniert. Ein Road-Movie in der Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller eine Person sind.

Erzählt wird die Story eines desillusionierten Motorradrennfahrers, der über den Verlust seiner ehemaligen Freundin nicht hinwegkommt. Auf seiner Fahrt zur nächsten Rennstrecke, die er in einem Van (Maschine im Fond) absolviert, hat er Kontakt mit Menschen aus seiner Vergangenheit, sowie diversen Frauen. Jedoch ist niemand in der Lage seine Hoffnungslosigkeit und geistige Leere zu durchbrechen.

Auch wenn über 90 Minuten (primär betrachtet) nicht viel passiert, gelingt es Gallo eine atmosphärische Stimmung zu erzeugen und Emotionen beim Zuschauer zu wecken. Selbstverständlich muß ich noch auf die skandalträchtige Szene zu sprechen kommen, in der Vincent Gallo von Chloë Sevigny oral befriedigt wird. Grundsätzlich bin ich offen gegenüber jeglichen Sexszenen, in diesem Film stellt sich mir jedoch die Frage der Notwendigkeit. Durch den Blowjob gewinnt der Film nicht unbedingt an Wert. Inhaltlich bereichernd ist die Nummer auch nicht.

Wie dem auch immer sei, für denjenigen, der Gefallen an ruhigen Einstellungen und Sequenzen findet ist das Gesamtwerk durchaus sehenswert.

--- Alex Hubert (Alex+)"

Produktbeschreibungen

Sony Pictures The Brown Bunny, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 10.01.06

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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Keine Erlösung, nirgends, 2. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Brown Bunny (DVD)
Zwei Jahre nach seiner Fertigstellung kann man nun endlich auch in Deutschland feststellen, dass "The Brown Bunny" von Vincent Gallo trotz der teilweise heftigen Kritik ein ganz hervorragender Film ist. Bei der Vorführung bei den Filmfestspielen in Cannes verließen die Zuschauer massenweise den Saal, als in einer der letzten Szenen Vincent Gallo in aller Deutlichkeit von Chloe Sevigny einen Blow-Job bekommt. Der amerikanische Kritiker Roger Ebert nannte "The Brown Bunny" den schlechtesten Beitrag, den der Wettbewerb von Cannes je erlebt hat, und gab damit einer allgemein verbreiteten Stimmung Ausdruck. Vincent Gallo kürzte den Film dann um fast ein Viertel und zeigte diese Fassung auf weiteren Festivals, wo er freundlicher aufgenommen worden ist. Diese Version ist nun auf einer deutschen DVD erhältlich.
"The Brown Bunny" ist, was man nach all dem Brimborium gar nicht vermutet: still, sanft, verletzlich, ein Film über Tod, Trauer, Schuld und Erlösung. Bud (Vincent Gallo) flieht, beinahe ohne den ganzen Film etwas zu sagen, vor sich selbst. Er fährt Motorradrennen, packt sein Gefährt hinterher in seinen Transporter und fährt davon. Minutenlang zeigt Gallo diese Fahrt, die nirgendwohin zu führen scheint, er zeigt die Straßen Amerikas durch die Windschutzscheibe, er zeigt einen Schmerz im Gesicht des Mannes, dessen genaue Ursache man erst am Ende erfährt.
"The Brown Bunny" ist ein ereignisloser Film, wenn man eine Handlung in einem traditionellen Sinn erwartet. Er erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Leben völlig aus den Fugen geraten , der Vergebung sucht und Nähe, und der nichts davon finden wird. Eine Frau, die er gerade erst kennen gelernt hat, bittet er, mit ihm zu kommen. Die Frau steigt in sein Auto, dann steigt sie wieder aus, lässt ihn allein, er fährt weiter. Bewegung wird in "The Brown Bunny" ad absurdum geführt. Sie ist Ausdruck einer traumatischen Verletzung, die der Film einen spüren lässt, bevor er sie erklärt. Bud fährt, aber er erlebt und fühlt nichts mehr. Einmal packt er in der Salzwüste von Salt Lake, sein Motorrad aus, steigt auf, fährt einfach ins Weiße hinein. Erst haften die Räder noch auf dem Weiß, dann gerät das Motorrad in eine Zone der Spiegelung, des Flirrens, das Motorrad schwebt wie im Nichts. Dann folgt ein harter Schnitt und Bud, inzwischen wieder im Kombi, fährt einfach weiter. Die Fahrt und somit die Suche geht einfach weiter, keine Erlösung, nirgends.
Selbst für Gallo-Fans ist dies ein außergewöhnlicher, schwer zu verdauender Film. Wer in Filmen Unterhaltung sucht, sollte die Finger von ihm lassen. Wer aber Film als Auseinandersetzung mit der menschlichen Psyche begreift, wird dieses Werk zu würdigen wissen.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen THE BROWN BUNNY (2003), 19. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Brown Bunny (DVD)
Der Film zeichnet auf eindringlichster Weise das Portrait einer verlorenen Seele, die einfach nicht mit der Vergangenheit abschließen kann. Der Rest wurde ja bereits mehrfach beschrieben. Während die erste Hälfte des Films beinahe ohne Worte auskommt, dafür aber mit großartiger Musik untermalt ist, baut sich der Film in der zweiten Hälfte zu seinem dramatischen Höhepunkt auf. Natürlich stellt sich der Egomane Gallo wieder selbst am liebsten dar (beim essen, pinkeln, schlafen, trinken, autofahren...in ausgedehnten Kameraeinstellungen)- Zurecht!
Die Kameraführung und das Bild ansich erinnern für den, der sich nur oberflächlich mit dem Film beschäftigen wird, an Studentenfilme. Dabei betont Gallo das er Jahre dafür gebraucht hat um dieses Equipment zusammen zu bekommen, um diesen "gewollten" Effekt zu erzielen! Gedreht wurde auch überwiegend spontan ohne einen festen Drehplan, um so die gegebenen und gewünschten Lichteinstellungen einzufangen. Denn eins steht bei diesem Film sicherlich im Mittelpunkt: die Ästhetik! Unbedingt auch den Soundtrack besorgen.

Der Film ist trotz der FSK 16 "ungeschnitten". Interessierte können also ohne Misstrauen zugreifen. Als Extra gibt es zwei Trailer, mehr ist auch gar nicht nötig. Die deutsche und englische Tonspur sind beide in Dolby Digital.
Insgesamt ein großartiger Film, fernab vom bereits vorgekauten Einheitsbrei des Mainstream Kinos.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Man fühlt diesen Film..., 22. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Brown Bunny (DVD)
...irgendwie. Man darf nicht wirklich Handlung erwarten. Aber wenn man nur ein wenig nachvollziehen kann, was dieser Mann im Film durchmacht, ist er großartig. Mit wenigen Mitteln schafft es Gallo einen mitzureißen, er schmeißt dir seine Trauer, Verzweiflung und Einsamkeit förmlich ins Gesicht.
Als großer Fan Gallos muß man diesen Film gesehen haben!
Die viel rezendierte Blow-Job-Szene finde ich sehr wichtig. KLar, man hätte sie anders machen können. Aber in diesem doch sehr verletztlichem Augenblick wandelt sich alles. Es kommen Vorwürfe, böse Worte und dann doch diese ganz schlimme Wahrheit. Am Ende des Filmes möchte man Bud nur noch in die Arme nehmen und mit ihm weinen
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