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Brothers - Zwischen Brüdern

 Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Kurzbeschreibung

Michael ist einer dieser Männer, die das Glück gepachtet zu haben scheinen - eine glänzende Karriere in der Armee, eine Bilderbuchehe mit seiner schönen Frau Sarah, zwei aufgeweckte Kinder. Sein jüngerer Bruder Jannik ist das schwarze Schaf der Familie, ein eher erfolgloser Typ, der wegen eines Banküberfalls im Gefängnis saß und nach der Entlassung seinen Platz im Leben sucht. Als Michael bei einem Afghanistan-Einsatz vermisst und für tot erklärt wird, hilft Jannik der trauernden Sarah über die schlimme Zeit hinweg und übernimmt erstmals so etwas wie Verantwortung, für sich und für die Familie. Langsam spüren sie, dass es mehr sein könnte als simple Sympathie, die sie verbindet. Und dann kommt der von afghanischen Aufständischen in Gefangenschaft gehaltene und von einer Eingreiftruppe befreite Michael zurück, ein fremder und traumatisierter Mann ...

Movieman.de

„Brothers“ ist ein typischer Vertreter europäischen Kinos, zurückgenommener, aber auch geradliniger als die Verwandtschaft aus Hollywood. Regisseurin Susanne Bier erzählt hier eine packende und ergreifende Geschichte, die sie in beinahe dokumentarische Bilder einfängt. Dabei erzählt sie eine zwar fiktive, aber im Grunde dennoch wahre Geschichte, zeigt, wie das Leben ist und das Nichts nur schwarz oder weiß, gut oder böse ist. Wir alle leben in Grautönen. Fazit: Großes europäisches Kino

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein fein gezeichnetes Drama mit guten Bild- und Tonwerten. Kurzes, aber gutes Bonusmaterial rundet das Ganze ab.

Bild: Der Look von „Brothers“ ist ein ganz eigener, dem von Dogma-Filmen nicht unähnlich. Hier wird viel auf wackelige Handkamera gesetzt, wobei der Rahmen auch nicht immer völlig richtig gesetzt ist, sondern man richtiggehend den Blick durch die Linse erlebt. Die Farben sind kalt und sehr natürlich gehalten, sorgen aber nicht gerade für ein einnehmendes Gefühl dem Zuschauer gegenüber. Damit einher geht im Grunde auch der recht hohe Rauschwert, dem man zugestehen muss, einen zusätzlichen Grad des Realismus zu erschaffen (00:06:27). Die Schärfe ist im Großen und Ganzen angenehm, wird aber durch das Grieseln auch diffuser. Bei Nahaufnahmen (Augenpartie bei 00:28:09) sorgt sie für sehr detaillierte Bilder, bei Totalen wird es etwas weicher, ist aber dennoch angenehm. Bei Bewegungen lässt die Stabilität ein wenig nach, vor allem bei ruckeligen Kameraschwenks (00:06:27). Der Kontrast ist gut und kann gefallen, die Kompression arbeitet ordentlich, hin und wieder fallen ein paar zusätzliche Rauschmuster auf.

Ton: Der Ton liegt nur in der deutschen Fassung in 5.1 vor. Dies ist nun nicht unbedingt der Film, der ein Effektgewitter bieten könnte, aber einige Effekte sind definitv gut gesetzt, so etwa der Absturz. Zudem sorgt der 5.1-Track für eine schöne Atmosphäre, etwa wenn bei 01:12:28 die Geräusche des Spielplatzes das Geschehen umspielen. Die Dialoge sind sauber und gut verständlich, die Synchro weiß zu gefallen, da sie nicht zu aufdringlich klingt. Der O-Ton ist ordentliches Stereo, aber nicht so vital und fein gearbeitet wie der deutsche Ton.

Extras: Die Extras sind nicht allzu umfangreich, aber durchaus ansehnlich. “Hinter der Kamera” gibt kurze Einblicke in den Dreh. Die Trailer und TV Spots sind nett. Highlight ist das Interview mit der Regisseurin, die ein wenig Einblick in die Genese des Films gibt. --movieman.de

VideoMarkt

Als Michael, hochdekorierter Major in der dänischen Armee, bei einem Afghanistaneinsatz abstürzt und für tot erklärt wird, kümmert sich der eher unzuverlässige Bruder Jannik um dessen Frau und Kinder. Doch Michael hat überlebt. Nach seiner Befreiung aus der Kriegsgefangenschaft kehrt er nach Hause zurück - seelisch kaputt und traumatisiert. Und während der einst so starke große Bruder seinen Platz im Leben verloren hat, entwickelt sich der Jüngere zum verantwortungsbewussten Mann, der endlich weiß, was er will.

Video.de

Nach "Opern Hearts" begeistert Dänemarks renommierteste Regisseurin Susanne Bier nun mit einem aufwühlenden Drama um zwei konträre Brüder. Dabei scheut sie sich auch nicht, in drastischen Bildern die furchtbaren Auswirkungen des Krieges auf den Einzelnen zu zeigen. Von dänischen Topstars wie Ulrich Thomsen ("Bella Martha") getragen, wurde die großartige Charakterstudie auf unzähligen Festivals ausgezeichnet, darunter der Kritikerpreis in Hamburg und der Publikumspreis in Sundance. Für Arthouse-Adepten ein absolutes Muss.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Bewegendes Drama um zwei Brüder vor dem Hintergrund des UN-Einsatzes in Afghanistan.

Synopsis

Michael ist einer dieser Männer, die das Glück gepachtet zu haben scheinen - eine glänzende Karriere in der Armee, eine Bilderbuchehe mit seiner schönen Frau Sarah, zwei aufgeweckte Kinder. Sein jüngerer Bruder Jannik ist das schwarze Schaf der Familie, ein eher erfolgloser Typ, der wegen eines Banküberfalls im Gefängnis saß und nach der Entlassung seinen Platz im Leben sucht. Als Michael bei einem Afghanistan-Einsatz vermisst und für tot erklärt wird, hilft Jannik der trauernden Sarah über die schlimme Zeit hinweg und übernimmt erstmals so etwas wie Verantwortung, für sich und die Familie. Langsam spüren sie, dass es mehr sein könnte als simple Sympathie, die sie verbindet. Und dann kommt der von afghanischen Aufständischen in Gefangenschaft gehaltene und von einer Eingreiftruppe befreite Michael zurück, ein fremder und traumatisierter Mann...
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