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Brothers - Zwischen Brüdern

 Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Künstler: Susanne Bier
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Dänisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 9. Januar 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000BUNX0S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.779 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Michael ist einer dieser Männer, die das Glück gepachtet zu haben scheinen - eine glänzende Karriere in der Armee, eine Bilderbuchehe mit seiner schönen Frau Sarah, zwei aufgeweckte Kinder. Sein jüngerer Bruder Jannik ist das schwarze Schaf der Familie, ein eher erfolgloser Typ, der wegen eines Banküberfalls im Gefängnis saß und nach der Entlassung seinen Platz im Leben sucht. Als Michael bei einem Afghanistan-Einsatz vermisst und für tot erklärt wird, hilft Jannik der trauernden Sarah über die schlimme Zeit hinweg und übernimmt erstmals so etwas wie Verantwortung, für sich und für die Familie. Langsam spüren sie, dass es mehr sein könnte als simple Sympathie, die sie verbindet. Und dann kommt der von afghanischen Aufständischen in Gefangenschaft gehaltene und von einer Eingreiftruppe befreite Michael zurück, ein fremder und traumatisierter Mann ...

Movieman.de

„Brothers“ ist ein typischer Vertreter europäischen Kinos, zurückgenommener, aber auch geradliniger als die Verwandtschaft aus Hollywood. Regisseurin Susanne Bier erzählt hier eine packende und ergreifende Geschichte, die sie in beinahe dokumentarische Bilder einfängt. Dabei erzählt sie eine zwar fiktive, aber im Grunde dennoch wahre Geschichte, zeigt, wie das Leben ist und das Nichts nur schwarz oder weiß, gut oder böse ist. Wir alle leben in Grautönen. Fazit: Großes europäisches Kino

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein fein gezeichnetes Drama mit guten Bild- und Tonwerten. Kurzes, aber gutes Bonusmaterial rundet das Ganze ab.

Bild: Der Look von „Brothers“ ist ein ganz eigener, dem von Dogma-Filmen nicht unähnlich. Hier wird viel auf wackelige Handkamera gesetzt, wobei der Rahmen auch nicht immer völlig richtig gesetzt ist, sondern man richtiggehend den Blick durch die Linse erlebt. Die Farben sind kalt und sehr natürlich gehalten, sorgen aber nicht gerade für ein einnehmendes Gefühl dem Zuschauer gegenüber. Damit einher geht im Grunde auch der recht hohe Rauschwert, dem man zugestehen muss, einen zusätzlichen Grad des Realismus zu erschaffen (00:06:27). Die Schärfe ist im Großen und Ganzen angenehm, wird aber durch das Grieseln auch diffuser. Bei Nahaufnahmen (Augenpartie bei 00:28:09) sorgt sie für sehr detaillierte Bilder, bei Totalen wird es etwas weicher, ist aber dennoch angenehm. Bei Bewegungen lässt die Stabilität ein wenig nach, vor allem bei ruckeligen Kameraschwenks (00:06:27). Der Kontrast ist gut und kann gefallen, die Kompression arbeitet ordentlich, hin und wieder fallen ein paar zusätzliche Rauschmuster auf.

Ton: Der Ton liegt nur in der deutschen Fassung in 5.1 vor. Dies ist nun nicht unbedingt der Film, der ein Effektgewitter bieten könnte, aber einige Effekte sind definitv gut gesetzt, so etwa der Absturz. Zudem sorgt der 5.1-Track für eine schöne Atmosphäre, etwa wenn bei 01:12:28 die Geräusche des Spielplatzes das Geschehen umspielen. Die Dialoge sind sauber und gut verständlich, die Synchro weiß zu gefallen, da sie nicht zu aufdringlich klingt. Der O-Ton ist ordentliches Stereo, aber nicht so vital und fein gearbeitet wie der deutsche Ton.

Extras: Die Extras sind nicht allzu umfangreich, aber durchaus ansehnlich. “Hinter der Kamera” gibt kurze Einblicke in den Dreh. Die Trailer und TV Spots sind nett. Highlight ist das Interview mit der Regisseurin, die ein wenig Einblick in die Genese des Films gibt. --movieman.de


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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lässt nicht mehr los 6. Oktober 2009
Von M. Grohé
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Dieser Film ist einer der Besten die ich je über Traumata von Soldaten und die Sinnlosigkeit des Krieges in Afghanistan gesehen habe.
Trocken und echt wird die Geschichte von Michael erzählt, der seine Familie als liebender Vater und Mann zwecks des Krieges verlässt und wiederkommt als psychisches Wrack. Zusätzlich wird die Gegenüberstellung zu seinem Bruder Jannik dargestellt, der zu Hause als der absolute Versager galt und sich immer mehr zum Familienmensch mausert - also direkt entgegengesetzt zu Michael.

Interessant macht diesen Film, dass er im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Themas mit Nüchternheit überzeugen kann, mit seiner Neutralität gegenüber Gut und Böse
mit seiner Authentizität die ohne viel Blut und Darstellung physischer Gewalt auskommt, weil man die Brutalität in den Worten und die psychischen Verletzungen förmlich am eigenen Körper zu spüren beginnt.

Mich hat dieser Film bis heute nicht losgelassen und tief beeindruckt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faber mundi versus homo novus 21. November 2007
Format:DVD
Michael ist ein fürsorglicher Familienvater, der seine Frau und seine Töchter schätzt. Er holt seinen Bruder aus dem Gefängnis ab und sorgt dafür, das dessen Kontakt zu ihren Eltern wieder besser wird. Beruflich ist Michael Major in der dänischen Armee und muss für einige Zeit nach Afghanistan. Dort stürzt der Hubschrauber ab, in dem Michael mitfliegt. Michael wird für Tod erklärt. Zuhause lernt inzwischen sein Bruder Verantwortung zu übernehmen und kümmert sich um Michaels Familie.

Doch Michael hat überlebt und wird von der Gegenseite gefangen genommen. Zusammen mit einem anderen Gefangenen aus Dänemark werden sie nur spärlich mit Nahrung versorgt. Hin und wieder bedient man sich Michaels technischer Kenntnisse, wenn man ein neues Kriegsgerät erbeutet, das man nicht zu bedienen weis. Bald ist man den zweiten Gefangenen überdrüssig und verlangt von Michael unmenschliches. Als das Camp von einer englischen Einheit aufgemischt und Michael befreit wird, ist etwas in ihm zerbrochen.

Er kehrt nach Hause in den Schoß seiner Familie zurück. Aber ein Teil von ihm ist in Afghanistan zurück geblieben. Misstrauen und Zorn sind fortan seine Begleiter. Er überwirft sich mit seinem Bruder und verdächtigt seine Frau des Ehebruchs. Die Töchter haben Angst vor ihrem Vater. Als das ganze in einem Streit mit Waffe eskaliert, wird Michael erneut eingesperrt. Erst hinter den Gefängnismauern findet er seine Sprache zurück und kann mit seiner Frau über das Geschehene sprechen.

Der Film zeigt eindruckvoll das Krieg nicht nur die anderen in die Steinzeit zurückbombt, sondern uns selbst auch. Kultur und Zivilisation sind Errungenschaften, die wir auch wieder verlieren können. Ein leiser, spannender und eindruckvoller Film mit sehr guten schauspielerischen Leistungen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll!!!!! 19. März 2007
Format:DVD
Dieser Film ist eine echte Meisterleistung! Er zieht den Betrachter wie ein Sog in seine Erzählstruktur und reibt sich an Konventionen. Alle Darsteller, allen voran Ulrich Thomsen, überzeugen auf intensive Weise, sodass man sich ihnen unglaublich nah fühlt und ihre Qualen den Betrahter mit Empathie erfüllen.

Das skandinavische Kino ist immer wieder spannend, intensiv, warmherzig, provokant und immer überzeugend. Es lohnt sich nahezu jeder Film!!!

Dieser in ganz besonderem Maß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Spur von Hoffnung 31. März 2013
Von Dieter Drewitz TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
"Brothers – Zwischen Brüdern" (2004) ist der zweite Spielfilm der dänischer Regisseurin Susanne Bier.
Das grandiose Drama basiert auf einem Original-Drehbuch Biers und Anders Thomas Jensens.
Es zeigt die psychischen Störungen, die der Krieg bei den überlebenden Soldaten und ihren Familien hinterlässt und zwingt uns Abstand von dem Glauben zu nehmen, dass wir in dem geschützten, privilegierten Teil der Welt leben.
„Der Krieg findet nicht mehr irgendwo weit entfernt statt, sondern in gewisser Weise mitten in den eigenen Häusern.“ Susanne Bier
Sarah (Connie Nielsen, zuvor in der weiblichen Hauptrolle in „Gladiator“), Mutter zweier Töchter ist glücklich verheiratet mit Michael (Ulrich Thomsen), einem Major der dänischen Armee. Wenige Stunden, bevor Michael nach Afghanistan zum Einsatz bei der UN - Friedenstruppe fliegt, holt er seinen jüngeren Bruder Jannik (Nikolaj Lie Kaas), der wegen eines Banküberfalls verurteilt wurde, vom Gefängnis ab.
Die Großfamilie trifft sich zum Abendessen, um die Rückkehr in die Freiheit und den Abflug nach Afghanistan zu feiern. Doch der Vater zeigt Jannik, dass er ihn für einen Verlierer hält und eigentlich nur Michael und seine glückliche Familie liebt.
Doch zwei Tage später kommt aus Afghanistan die Hiobsbotschaft, dass Michael bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen sei. Die gemeinsame Trauer bringt Jannik und Sarah einander näher.
Tatsächlich aber hat ihr Ehemann den Absturz schwer verletzt überlebt.
In der Gefangenschaft der Taliban trifft er auf den entführten Radartechniker Nils Petter, der schwer misshandelt wurde.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen ein sehr berührender Film
Ich habe den Film gerade zum zweiten Mal angeguckt. Ich finde, er ist ein Meisterwerk. Ich war immer wieder platt, wie gut die Schauspieler so besonders sensible Situationen... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Mareike veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Selbst als Original längst nicht so gut wie das amerikanische...
Ich habe mir beide Versionen dieses Film angeschaut und bin von der amerikanischen Remake-Fassung um einiges mehr überzeugt als von der dänischen Originalfassung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2011 von Nageka
4.0 von 5 Sternen gefällt mir!
BROTHERS hat mir gut gefallen.Klar, die Produktion ist im Gegensatz
zu amerikanischen Produktionen etwas schmaler, aber es reicht, um darzustellen, um was es geht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2011 von Billy Klappstuhl
4.0 von 5 Sternen Ein fast perfektes Drama
Die Brüder Michael ( Ulrich Thomsen ) und Jannik ( Nikolaj Lie Kaas ) sind sehr unterschiedlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2010 von Heiko Kauffeld
5.0 von 5 Sternen mehrfach bemerkenswert
Ich möchte mich den Aussagen des Geschriebenen meiner Vorgänger mehr oder weniger anschließen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2007 von Klaudia Siegmann
5.0 von 5 Sternen Hollywood fern (GOTTSEIDANK!)
Sympathische Charaktere - gute Story - realitätsnah -

Ende nicht vorhersehbar (für mich jedenfalls).

Die Handlungsweisen bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2006 von R., Jutta
3.0 von 5 Sternen Afghanistan als Platzhalter?
Der Film beeindruckt vor allem durch die schauspielerischen Leistungen seiner Darsteller. Diese sind überragend (ich gebe zu, dass ich ein Fan von Ulrich Thomsen und Nikolaj... Lesen Sie weiter...
Am 18. März 2006 veröffentlicht
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