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Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe.
 
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Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe.

Tobey Maguire , Jake Gyllenhaal , Jim Sheridan    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Tobey Maguire, Jake Gyllenhaal, Natalie Portman
  • Regisseur(e): Jim Sheridan
  • Komponist: Thomas Newman
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 24. Juni 2011
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004NBQDG2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.050 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Sam Cahill ist als Ehemann, Familienvater und Kriegsheld, der Sohn, der seinen Vater Hank immer stolz machte, während der jüngere Bruder Tommy als schwarzes Schaf der Familie stets für Probleme sorgte. Als Sam nach einem Einsatz in Afghanistan als gefallen gilt, übernimmt Tommy erstmals Verantwortung, kümmert sich rührend um Schwägerin Grace und deren junge Töchter. Die Familie beginnt sich mit neuen Rollenzuweisungen zu stabilisieren, bis eine Nachricht aus Afghanistan alles wieder infrage stellt.

Produktbeschreibungen

Teaser: Packender Antikriegsfilm um zwei ungleiche Brüder mit Natalie Portman, Jake Gyllenhaal und Tobey Maguire in den HauptrollennInhalt: Sam Cahill ist ein erfolgsverwöhnter junger Mann. Verheiratet mit seiner Highschool-Liebe Grace, Vater von zwei Töchtern und für seine Dienste in der Armee mehrfach ausgezeichnet, zieht er in den Einsatz in Afghanistan. Sein Bruder Tommy ist das genaue Gegenteil: Gerade aus dem Gefängnis entlassen hat er sich in die Rolle des schwarzen Schafes der Familie gefügt. Als Sams Helikopter abgeschossen und der junge Vater für Tod erklärt wird, steht Tommy Grace und ihre beiden Töchter zur Seite und versucht, die Familie zu stützen und Verantwortung zu übernehmen. Da seine Anwesenheit den Kindern offenbar gut tut, beginnt Grace, ihn mit anderen Augen zu sehen. Doch Sam ist nicht tot. Als er zermartert von der Gefangenschaft in die Heimat zurückkehrt, hat sich alles verändert... (1 DVD)nDVD-Film_Infos: Regie: Jim Sheridan; Darsteller: Natalie Portman, Tobey Maguire, Jake Gyllenhaal u.a.; Originaltitel: Brothers; Produktionsland und -jahr: USA, 2009; Filmdauer in Min.: ca. 101; Sprachen: Deutsch, Englisch; FSK: ab 12; Laendercode: 2nUSK: ab 12nVerpackung: DVD VerpackungnCover: dvm000604d.jpg

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Dieses Platon-Zitat kommt dem Marine Sam Cahill(Tobey Maguire) am Ende von -Brothers- über die Lippen. Auch 2500 Jahre nachdem der griechische Philosoph diesen Satz äußerte, besitzt er noch seine Gültigkeit. Wer -Brothers- gesehen hat, wird das verstehen.

Zunächst einmal möchte ich Regisseur Jim Sheridan meinen Respekt aussprechen. Remakes von europäischen Filmen sind in den Staaten zwar keine Seltenheit, sich jedoch an Susanne Biers -Zwischen Brüdern- heranzuwagen, ist eine echte Herausforderung. Die dänische Regisseurin hat mit ihrem Original aus dem Jahr 2004 ein cineastisches Meisterwerk produziert. Sheridan hat klugerweise kaum etwas am Plot verändert und seine Version der Geschichte ist ebenfalls hervorragend gelungen. Wie ein Krieg, auf Seiten der Menschen, egal ob Soldaten oder Angehörige, nur Verlierer zurücklässt, dass bekommt man kaum emotionaler auf eine Filmrolle. Biers Geschichte funktioniert und Sheridan setzt sie mit brillianten Schauspielern gnadenlos ins Szene.

Sam Cahill ist Marine. Er ist mit Grace(Natalie Portman) verheiratet und Vater der beiden kleinen Töchter Elsie(Mare Winningham) und Isabel(Bailee Madison). Die Ehe scheint perfekt zu sein. Sams Vater Hank(Sam Shepard), früher selbst Soldat, ist stolz auf seinen Sohn. Bevor Sam wieder nach Afghanistan ausrückt, muss er seinen Bruder Tommy(Jake Gyllenhaal) aus dem Gefängnis abholen. Tommy ist ein echter Kotzbrocken. Das schwarze Schaf der Familie. Weder sein Vater, noch Grace können ihn leiden. Nur zu Sam hat Tommy ein gutes Verhältnis. Als Sam, auf einem Hubschrauberflug, in Afghanistan abgeschossen wird, erhält Grace die Todesnachricht. Die gesamte Familie bricht zusammen. Hank trinkt, Grace ist wie paralysiert und die Töchter kommen mit der Situation nicht zurecht. Sams Beerdigung ist für seine Familie kaum zu ertragen. Nur Tommy reißt sich endlich zusammen. Aus dem Trunkenbold und Ganoven wird die einzige Stütze, die Grace und den Mädchen noch über den Tag hilft. Graces Gefühle zu Tommy verändern sich. Was Grace jedoch nicht weiß: Sam hat den Absturz überlebt. Von afghanischen Rebellen entführt, muss er ein unglaubliches Martyrium aus Folter und Qual über sich ergehen lassen, das mit seinem totalen psychischen Zusammenbruch endet. Dann wird er von US-Soldaten befreit. Zu Hause atmet die Familie auf, aber als Sam zurückkehrt, ist er ein anderer Mensch geworden. Zurückgezogen, manisch, eifersüchtig und ganz offensichtlich psychisch schwer angeschlagen, kommt Sam weder mit Grace, seiner Familie noch mit sich selbst zurecht. Die Cahills driften auf eine familiäre Katstrophe zu...

Die Bilder von -Brohters- lassen uns in erster Linie glauben, dass es um den Krieg als zentralen Mittelpunkt der Geschichte geht. Das stimmt jedoch nicht. Susann Biers Geschichte dreht sich vor allem um die Liebe. Das Band zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern, und zwischen Geschwistern, das allein in der Lage ist alle Schrecken und Grausamkeiten zu überwinden. Mit unglaublich starken Bildern arbeitet Jim Sheridan den Stoff auf. Diese Bilder, im Zusammenspiel mit grandiosen Schauspielern wie Natlie Portman, Sam Shepard, Tobey Maguire und Jake Gyllenhaal, überzeugen auf der ganzen Linie.

-Brothers- ist ein wichtiger Film zu einem wichtigen Thema. Das war er 2004, ist es heute, und wird es auch Morgen noch sein. Auf hohem Niveau, künstlerisch wertvoll und absolut packend kommt die Story über den Bildschirm direkt ins Herz des Zuschauers. Wen das nicht bewegt, dem kann ich auch nicht mehr weiterhelfen. Mich persönlich hat -Brothers- tief bewegt. Aus diesem Grund gibt es von mir die absolute Empfehlung zum Anschauen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Dem Titel entsprechend werden gleich zu Beginn beide Brüder charakterisierend eingeführt: Bevor Sam, Captain in der U.S. Army, zu seinem zweiten Einsatz in Afghanistan aufbricht, schreibt er an seine Frau Grace einen Brief, den diese im Falle seines Todes zugestellt bekommt. Er versichert ihr, dass das Einzige, dessen er sicher in dieser Welt sein kann, seine Liebe zu ihr ist. Gleich danach wird er zusammen mit Frau und beiden Töchtern gezeigt: Eine glückliche amerikanische Familie. Nun sehen wir Tommy - wie er gerade aus dem Gefängnis entlassen wird und sich grinsend von seinen Mitgefangenen verabschiedet. Am Tor holt ihn Sam ab, während die beiden sich umarmen wird der Titel "Brothers" eingeblendet.
Allein diese Grundkonstellation - disziplinierter Familienvater und aus der Bahn geratenes schwarzes Schaf sind ungleiche Brüder - böte schon einiges an Erzählstoff, aber "Brothers" baut darauf die Geschichte von der seelischen Verletzung durch den Krieg auf, die in ihrer Langzeitwirkung und der destruktiven Kraft auf alle umgebenden Menschen katastrophaler wirkt als die Kriegshandlungen selbst.
Während Sam nach einem Helikopterabsturz als tot gilt, nähern in der Heimat seine Frau, die Kinder und sein Bruder Tommy sich einander an. Die Todesnachricht scheint auch Tommy endlich aufgeweckt zu haben: Er renoviert die Küche der Familie und findet wieder Zugang zu seinem Vater, mit dem er sonst ständig stritt und der ihn als Verlierer verachtete. Als der bis dahin 'nur' gefangene und in der Gefangenschaft zu einer schrecklichen Tat gezwungene Sam wieder heimkehrt, müssen alle ihren Platz neu finden. Sam ist ein anderer Mensch und ein Anknüpfen an das vergangene Leben gelingt so nicht mehr. Auch Tommy beansprucht seinen Platz im Familienleben, denn die Töchter lieben ihn bereits mehr als ihren - nun ihnen Angst machenden - Vater und so steht die Familie vor einer Zerreißprobe.
Jim Sheridan (In America, Im Namen des Vaters, Mein linker Fuß) hat zwar ein Remake des gleichnamigen dänischen Films Brothers - Zwischen Brüdern von Susanne Bier gedreht, aber er hat, obwohl viele Szenen identisch sind, eigene Akzente gesetzt. Während im Original der Schwerpunkt ganz auf der psychologischen Seite liegt und diese hervorragend und tiefgehend herausgearbeitet wird, betont Sheridan den amerikanischen Aspekt: Nach Vietnam sind die Kriege in Afghanistan und dem Irak erneut eine harte Probe für das amerikanische Selbstbewusstsein, denn ein Siegesgefühl ist kaum vorhanden. Vielmehr wächst das Bewusstsein dafür, wie schmerzlich der Krieg in die heimische (Familien-)Welt eingreift und das Trauma Einzelner zu einem nationalen Trauma sich auswächst.
Obwohl die Kriegswelt in Afghanistan lange Zeit die Filmerzählung prägt, ist "Brothers" doch eher ein Familienfilm. Eine amerikanische Familie, die durch das Militär geprägt ist, denn auch der Vater war bereits Soldat in Vietnam, kämpft mit dem inneren Zusammenhalt. Es geht darum, das Richtige zu tun und zugleich zu erkennen, dass es keine reinen Erfolgsgeschichten im Leben gibt. Durch den Krieg legt sich ein dunkler Schatten auf die Ehe des ehemaligen Quarterbacks mit der Cheerleaderin, die nun ihre Liebe gegen die Dämonen von Schuld und Gewalt erneut unter Beweis stellen müssen.
Nicht zuletzt sind es die hervorragenden schauspielerischen Leistungen von Jake Gyllenhaal (Tommy Cahill), Natalie Portman (Grace Cahill), Tobey Maguire (Capt. Sam Cahill) und Sam Shepard (Vater Cahill), aber auch der Kinder Bailee Madison (Isabelle Cahill) und Taylor Geare (Maggie Cahill) die den Film sehr sehenswert machen. Dieses Remake ist eines der raren Beispiele dafür, dass eine eigenständige Interpretation eine sehr gute Geschichte mehrfach sehenswert erscheinen lässt.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Love and War 28. Mai 2011
Von MissVega
Format:DVD
Die beiden Brüder Sam (Tobey Maguire, "Spider-Man", "Pleasantville") und Tommy (Jake Gyllenhaal, "Brokeback Mountain", "Source Code") könnten unterschiedlicher kaum sein. Sam ist Berufssoldat und ist in Einsätzen in Afghanistan zum Helden avanciert. Er ist mit Grace (Natalie Portman, "Black Swan", "Thor") verheiratet und hat zwei Töchter. Tommy hingegen ist schon früh auf die schiefe Bahn geraten und hat gerade eine Haftstrafe wegen Bankraubs abgesessen. Vater Hank hat denn auch seine Sympathien sehr ungleich zwischen seinen beiden Söhnen aufgeteilt. Der ehemalige Vietnam-Veteran liebt seinen Sohn Sam über alles und hat für Tommy nur Verachtung und Enttäuschung übrig. Als Sam eines Tages nach einem Einsatz für tot erklärt wird, geschieht Erstaunliches. Tommy wandelt sich vom Herumtreiber und Taugenichts zum fürsorglichen Freund von Grace, der in der Zeit der gemeinsamen Trauer für sie und ihre Töchter da ist. Er hilft ihr im Haus, kümmert sich um ihre Kinder und versucht darüber hinaus, seinem Leben endlich einen Sinn und eine Richtung zu geben. Parallel zu dieser Entwicklung erfährt der Zuschauer, dass Sam gar nicht tot ist, sondern von einheimischen Rebellen gefangen genommen und gefoltert wurde. Schwer traumatisiert kehrt er eines Tages nach Hause zurück und muss feststellen, dass sein Bruder scheinbar seinen Platz eingenommen hat. Doch nicht nur Tommy hat etwas getan, was er nicht hätte tun dürfen, auch Sam hat so große Schuld auf sich geladen, dass er und seine Familie daran zu zerbrechen drohen. Die häusliche Situation spitzt sich mehr und mehr zu, bis sie in einer folgenschweren Eskalation der Emotionen gipfelt.

In den Extras der Scheibe erfährt man Einiges über die Motivation des Regisseurs und des Teams, dieses Remake zu drehen. Es ist von einer Verlagerung des Fokus von den ungleichen Brüdern auf die interfamiliäre Situation die Rede, vom Wunsch, diesen tollen europäischen Film auf ein amerikanisches Publikum zuschneiden zu wollen und ihm somit nahe bringen zu können und von der Optimierung der Story, die laut Sheridan im Original einige kleine Denk- und Umsetzungsfehler hat. Warum ausgerechnet Jim Sheridan, dem man auch nach 25jährigem Leben in den USA seinen irischen Akzent noch deutlich anhört, sich bemüßigt gefühlt hat, einen an sich perfekten, tiefgründigen und hochemotionalen Film zu "amerikanisieren", weiß der Himmel. Not getan hätte es nicht, aber der Durchschnittsamerikaner ist offensichtlich immer noch nicht offen und intelligent genug, ausländische Kinoproduktionen entsprechend zu begreifen, einzuordnen und zu würdigen. Also nimmt man amerikanische Darsteller, ein amerikanisches Umfeld und auf Amerika umgemünzte Probleme, damit auch in La La-Land ordentlich die Kasse klingelt und man den Amis nicht erklären muss, wo Dänemark liegt und dass es auch außerhalb Amerikas ganz großartige Schauspieler gibt.

Nun denn... Glücklicherweise hat Sheridan bei Cast & Crew ein glückliches Händchen bewiesen, so dass "Brothers" als recht stimmiges und authentisches Remake von "Brødre" angesehen werden kann. Tobey Maguire spielt zwar recht steif und sieht in jeder Einstellung aus wie ein kränkelndes, gerupftes Küken, aber Natalie Portman und Jake Gyllenhaal können durch ihre Optik und ihr Talent mühelos darüber hinweg täuschen. Besonders Portman gelingt der emotionale Spagat zwischen Trauer, innerer Zerrissenheit und Überforderung grandios. Doch auch Gyllenhaals unaufgeregtes und doch eindringliches Spiel kann überzeugen. Auch kam es mir so vor, als ob sich Sheridan doch recht nah an das Original von 2004 gehalten hat. Soweit ich mich an "Brødre" von vor sieben Jahren erinnere, hat er keine allzu großen Veränderungen vorgenommen und teilweise sogar ganze Einstellungen und Dialoge originalgetreu übernommen. Die Dinge, die er geändert hat, fallen meiner Ansicht nach nur marginal ins Gewicht, auch wenn Sheridan das im Interview anders zu sehen scheint.

Und dennoch..."Brothers" ist nicht so gut wie "Brødre". Er erreicht zu fast keinem Zeitpunkt dessen Intensität, emotionale Wucht und glaubhaft visualisierte Verwundbarkeit. Maguire wird im Original von Ulrich Thomsen gespielt, dem es weitaus besser gelingt, seine Scham, Wut und emotionale Zerstörung darzustellen. Und auch Nikolaj Lie Kaas, der im Remake von Gyllenhaal dargestellt wird, ist ein besserer schlechter Bruder. Im gelingt ein nuancierteres Spiel, er verfügt über eine viel größere emotionale Bandbreite in seiner Rolle, als sie Gyllenhaal in der 2009er Version zugestanden wird. Trotz offensichtlichem Bemühen Sheridans, hier sensibel und gefühlsbetont vorzugehen und dem Zuschauer einen Einblick in eine durch Krieg traumatisierte und zerstörte Familie zu geben, bleibt "Brothers" erschreckend oft belanglos und oberflächlich. Zu routiniert werden hier Emotionen abgespult oder abgespielt, als dass sie wirklich beim Zuschauer ankommen. Ob dazu auch das verschlafene, typisch amerikanisch Örtchen, in dem der Film spielt oder der überpatriotische Vater (Sam Shepard, "Paris, Texas") der Brüder beitragen, sei dahingestellt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass man uns Europäern nicht so viel erklären muss, nicht jede Gefühlsregung visualisieren oder aussprechen muss und uns ruhig mit komplexen Erzählsträngen behelligen darf, ohne uns damit zu überfordern. "Brothers" wirkt irgendwie reduziert, als würde ihm etwas fehlen. Glaubwürdigkeit? Tiefgründigkeit? Ich bin nicht sicher.

"Brothers" ist ein ganz guter Film, wenn man das Original nicht kennt. Cast und besonders der Score sind stimmig und größtenteils überzeugend. "Brothers" ist ein nicht mehr so guter Film, wenn man das Original kennt, weil einem die Unterschiede und Defizite auffallen, wenn auch eher unbewusst und man sie vielleicht gar nicht richtig in Worte kleiden kann. "Brothers" ist ein toller Film, wenn man Amerikaner ist und in der Regel nicht groß über den cineastischen Tellerrand schaut und somit vorrangig inländische Produktionen konsumiert. "Brothers" ist kein toller Film, wenn man Europäer ist und von Produktionen mit solch wuchtigem emotionalen Inhalt einfach mehr erwartet, weil man schon bessere gesehen hat. Letztendlich bleibt zu Vieles ungesagt und Gefühle und Traumata werden nur im Ansatz nachvollziehbar, so dass "Brothers" solide Handwerksarbeit ist, der aber irgendwie ein bisschen das Herz fehlt. Somit zumindest drei von fünf Brüdern, die sich einfach mal richtig aussprechen sollten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Wow!
Ich kannte diesen Film noch gar nicht und hatte ihn mir bestellt, da mein Lieblingsschauspieler dort mitspielt!

TOP Film, TOP Besetzung! =)
Vor 27 Tagen von A. T. Batgi veröffentlicht
Intensiv, fesselnd, authentisch
Maguire, Gyllenhaal und Portman...wenn es einen Oscar für das beste Schauspieler-Ensemble gäbe, er wäre den dreien sicher. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Daniel Gerke veröffentlicht
Toller Film - gefühlvoll und stark
Ich habe diesen Film durch Zufall gesehen und es war einer der wenigen Filme, die ich zu Ende geguckt habe, ohne einzuschlafen:-)
Es geht um zwei Brüder, Sam, US-Marine... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von moni110 veröffentlicht
War...war never changes
Meine Freundin hat den Film gekauft. Ich war ehrlich gesagt überrascht, weil er zumindest vom Cover aussieht wie ein Kriegsfilm.

Das war er dann nicht ganz... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von KlausAusDerFlasche veröffentlicht
top film
einer der besten filme dieses jahr.

super besetzung, geile quali und emotional alles total nachvollziehbar.
war lange nicht mehr so gefesellt beim schauen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von lifedrain87 veröffentlicht
modernes Kriegsheimkehrer-Drama
Ein emotionales und dramatisches Kriegsheimkehrer-Drama im Rahmen des Afghanistan-Einsatzes. Ein tot geglaubter US-Soldat kehrt psychisch völlig traumatisiert und... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Duster veröffentlicht
Tobey Maguire in wie ich ihn noch nie gesehen habe....
Ein super Film Tobey Maguire,Natalie Portman und Jake Gyllenhaal so gut wie ich sie noch nie zuvor gesehen habe....nur zu empfelen!!!!
Vor 9 Monaten von Simon veröffentlicht
Hatte mehr erwartet...
Nach vielen guten Bewertungen des Films hab ich ihn gekauft, ohne ihn zu kennen. Auch die drei Hauptdarsteller Jake Gyllenhall, Natalie Portman und Tobey Maguire gefallen mir gut. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von J. Tromm veröffentlicht
Kriegsheimkehrer
Für den Berufssoldaten Sam Cahill bedeutet seine Familie alles und er ist auch der Kit der die unterschiedlichen Charakteren zusammenhält. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Lothar Hitzges veröffentlicht
Darsteller und Hollywoods Professionalität retten letztlich das...
Vorweg: War ich gespannt wem Marius Clarén hier nun seine Stimme leiht. Jake Gyllenhaal oder Tobey Maguire? Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von W. Walz veröffentlicht
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