Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Solide wie die anderen beiden Teile..., 23. Dezember 2008
ist auch Hell's Highway geraten. Auch wenn ich nicht dabei war, wirkt das Spiel auf mich authentisch. Atmosphäre und Grafik sind ansprechend, die Filmsequenzen noch umfangreicher geraten als bei den ersten beiden Teilen, auch wenn sie nicht ausreichen, um eine immer nachvollziehbare, charakterlich profunde Story zu erzählen (muss ja auch nicht sein). Demgegenüber werden natürlich wieder einmal sämtliche Klischees bedient (holzschnittartige Charaktere: heldenhafte GIs, böse Deutsche, arme Kriegskinder usw.), aber mich interessiert es nicht, ob ich zum 97. Mal auf Nazis schieße oder zum 34. Mal auf Aliens. Die Teams, die man befehligt (und die sind ja eigentlich der Aspekt, der das Spiel von anderen Shootern unterscheidet), verhalten sich in etwa so dumm wie in den beiden anderen Teilen und machen ziemlich viel falsch: zwar hat man jetzt in manchen Missionen ein Bazooka-Team, das recht effektiv eingesetzt werden kann, doch lassen sich die eigenen Männer auch mal gerne von einer Explosion dahinraffen, die man durch das Platzieren eines Sprengsatzes selbst ausgelöst hat (es sei denn, man schickt sie vorher 50 Meter weit weg). Das sorgt für unfreiwillige Komik wie auch die Sprüche der Kameraden (vielleicht liegt das an der Übersetzung, oder es ist im Englischen genauso lustig), die mit Sicherheit nicht im 2. Weltkrieg geäußert wurden (Beispiele folgen):
- "Wir richten großen Schaden an!"
- "Solange sie (Sie?) uns nicht töten, machen wir unseren Job richtig!"
- "Die sind unterdrückt!"
- "Ich fürchte, das hier ist so eine Pattsituation!"
- "Schwatzt nicht, schießt lieber!"
- "Jetzt geht's euch an den Kragen!"
- "Halt doch einfach den Mund und geht zu ihrer Flanke!"
- "Wir dürfen nicht verlieren!"
- "Das ist ein Krieg mit scharfer Munition. Soll doch endlich mal jemand loslegen!"
- "Weniger plappern, mehr nachladen!"
Besser geht es nicht.
Ich habe das Spiel - wie die beiden anderen Teile auch - zweimal durchgespielt. Nach dem ersten Durchlauf schaltet man den Level "authentisch" frei, in dem man ohne HUD und Fadenkreuz spielt. Das ist dann einigermaßen schwierig, da man erneut nicht jederzeit speichern kann. Allerdings sind die Speicherpunkte recht fair gesetzt. Die Spielzeit ist ok, und es gibt wieder nette historische Background-Informationen zu den Missionen.
Fazit: Wer die Stereotypen nicht mehr erträgt und wem es auf die Nerven geht, ein leicht dementes Team durch die Niederlande zu lotsen, sollte das Spiel nicht kaufen, der Rest kann bedenkenlos zugreifen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Monotones KI-Debakel, 11. Juni 2009
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Brothers in Arms: Hell's Highway angemessen zu verreißen, scheint gar nicht so einfach, ist es doch in vielerlei Hinsicht gänzlich anders als andere Ego-Shooter. Das soll ihm schließlich angrechnet werden, ohne offensichtliche Versäumnisse zu vergessen. Versuchen wir es einfach einmal ...
1. Positives
1.1 Vier Teams im Schlepptau
Brothers in Arms' Daseinsberechtigung im Schatten der unerreichten Call of Duty-Reihe erschließt sich im Grunde genommen aus einem besonderen Feature. Man ist nicht mehr nur auf sich gestellt, wie man es aus anderen Ego-Shootern kennt, sondern umringt von kompetentem Kanonenfutter. Nun zog man auch in Call of Duty nicht immer allein in den Kampf, gewann jedoch bald den Eindruck, man wäre der kapitalste Hirsch in Uniform und vor allem der einzige Alliierte, der hin und wieder auch 'mal einen Deutschen zur Strecke brachte.
Auf dem "Weg in die Hölle" hingegen darf man verschiedene Teams (normale Schützen, einen Maschinengewehrtrupp, Jungs mit schweren Waffen und eine Bazooka-Mannschaft) über das Schlachtfeld scheuchen, die die gegnerischen Reihen ordentlich ausdünnen, wenn sie anständig postiert werden. Gerade in Problemsituationen tut man natürlich gut daran, auch einmal selbst dazwischen zu halten und speziell feindliche MG-Schützen gezielt aus dem Spiel zu nehmen. Dennoch bleibt das stete Gefühl, nicht alleine zu sein. Tröstend im Vergleich zu anderen Vertretern des Genres.
1.2 Der Versuch einer tiefsinnigen Handlung
Der Versuch der Entwicklerschaft, mit BiA:HH mehr als nur einen weiteren Weltkriegsshooter zu veröffentlichen, verdient einen kleinen bis mittleren Applaus. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals ein Spiel gespielt zu haben - und es waren derer schon einige - das derart viel Cinematic-Material zur Untermalung der Haupthandlung und der Gewichtung der einzelnen Charaktere bot wie dieses. Gearbox Software müht sich offenbar redlich, Krieg nicht nur als ein "Schießen und Erschossenwerden" in den Kanon zu reihen, sondern psychologisch aufzumotzen. Das verdient allemal Anerkennung.
Leider scheitert man kläglich an alten Lastern. Der Patriotismus scheint jedem Ami bis ins Mark zu reichen und jeden Ansatz von Kreativität im Keim zu ersticken. "Holzschnittartig" las ich in einem vorherigen Review, just das bringt es auf den Punkt. Sämtliche Protagonisten bleiben "klassisch", charakterlich grob geschnitzt und damit langweilig. Sie passen nicht in die aufwendig durchdachte Story, die einfach zu kompliziert ist, um den simplen Figuren ein Zuhause zu bieten.
Mich vermochte jedenfalls weder das Ende, noch der wahrscheinlich traurig gemeinte Abgang einiger Hauptdarsteller zu berühren. Vielleicht muss man auch den Vorgänger und dessen AddOn gespielt haben, um den einen oder anderen zu vermissen. Die habe ich jedoch verpasst.
2. Negatives
2.1 Monotone Levelgestaltung
"Einfallsloses KI-Debakel" wollte ich diese Kritik zunächst überschreiben, ehe mir dämmerte, dass dies ja nur auf die Levelgestaltung zutrifft. Da wechselt sich nämlich das Stürmen von Feldern und Häusern mit dem Fahren eines Panzers sowie den regelmäßigen Alleingängen der Hauptfigur Baker ab. Die Deutschen tauchen gescriptet auf, machen aber auch auf dem zunächst höchsten Schwierigkeitsgrad (der allerhöchste lässt sich erst nach dem ersten Durchspielen freischalten) nur äußerst selten Schwierigkeiten. Geradezu ernüchternd fand ich die Missionen mit dem Panzer, in denen man seltsamerweise immer allein unterwegs ist, also weder von eigenen Kettenfahrzeugen, noch von Infanterieunterstützung begleitet wird. Unrealistisch und wenig ergreifend.
Suchspielchen innerhalb der Missionen (Finde den Ort und kritzele deinen Namen an die Wand!), die offenbar nur beschäftigen sollen, also keinen praktischen Nutzen haben, verraten dabei ganz still und leise, dass die Leveldesigner sich ihrer begrenzten Möglichkeiten sehr wohl bewusst waren.
2.2 Dürftige KI
... womit wir beim Hauptproblem wären. In einem Spiel, das mithilfe des Kommandierens verschiedener Trupps und einer taktischen Karte (die ich fast nie benutzt habe) ein bewussteres, intelligenteres Vorgehen erwirken möchte, sollte die KI doch wenigstens halbwegs ausgereift sein, zumal man schon zwei Spiele zum Üben hatte. Stattdessen ist die Wegfindung der eigenen Soldaten geradezu lächerlich. In einer Situation habe ich drei Jungs von mir über einen kleinen Platz zu einer Deckung geschickt. In der Mitte des Platzes stand ein einzelnes Fass, über das sie doch tatsächlich allemann geklettert sind, anstatt einfach drum herum zu laufen. Für den Feind Zeit genug, zwei davon zu erledigen, weil ich, entsetzt und belustigt über soviel Dummheit, das Unterdrückungsfeuer eingestellt und mich zu einem lachenden Gürteltier zusammengerollt hatte. Flache Mauern werden gerne auch mehrmals übersprungen, ehe man sich wieder in Sicherheit begibt. Das ist einfach nur peinlich!
Ähnlich verhält es sich mit den Deutschen. Wie die Karnickel kommen sie angelaufen, verkriechen sich hinter lächerlichen Holzzäunchen, die ratzfatz zerlegt sind, und lassen sich über den Haufen schießen. Mit genügend Geduld ist jeder Wehrmacht-Mob früher oder später ohne eigene Verluste zu knacken. Es braucht wohlgemerkt kein besonderes Reaktionsvermögen oder genrespezifisches Können, um den Abspann zu Gesicht zu bekommen.
3. Fazit
Mit einer guten, aber keineswegs herausragenden Grafik, bemerkenswerten Ansätzen in puncto Story und Teammanagement, aber eklatanten Unzulänglichkeiten bei der Levelgestaltung und der KI eigener sowie feindlicher Soldaten ist BiA:HH ein Spiel, das man gespielt haben kann, aber keineswegs erlebt haben muss. Ich will ihm die lobenswerten Ambitionen mit zwei Sternchen zu dem einen Minimum anrechnen, beim Spaß aber Abstriche machen. Ich habe drei Kreuze gemacht, als die Credits über die Mattscheibe flimmerten, und würde schlussendlich von einem Kauf abraten, bis es auf der Softwarepyramide liegt.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes Spiel, aber merkwürdige Grafik, 10. Oktober 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Obwohl ich persönlich etwas ermüdet bin von den vielen ww2-Shootern, hatte ich doch eine Menge Spass mit Brothers in Arms:Hell's Highway. Für mich die grösste Stärke des Spiels waren die Zwischensequenzen, welche in Mengen vorhanden sind. Diese sind sehr schön strukturiert und bringen eine dichte Atmossphäre rüber. Es ist auch gelungen, jeden Soldaten eine Persönlichkeit zu geben, wodurch man eine Beziehung zu den Charaktern aufbauen kann.
Für weniger gelungen finde ich die Grafik. Ubisoft hat sich wieder für die Unreal Engine 3 entschieden, auch aus dem Grund, weil man die Mechanik(an Wänden lehnen) direkt aus Rainbow Six las vegas importieren konnte, die ich sehr gut finde.
Die Figuren sind sehr detailiert, dafür aber fand ich die Waffenmodelle scheußlich. Auch waren die Areale teilweise etwas steril. Gut fand ich die zerstörbaren Deckungen.
Weniger gut dagegen war die KI der Gegner, die anscheinend enorme Sehschwächen besitzen- sie erkannten öffters erst den Feind, wenn man das Feuer auf sie eröffnete.
Ansonsten besaßen die Kämpfe eine gute Dynamik.
Man merkt, ich bin etwas zwiegespalten:)
Trotzdem kann ich das Spiel wegen der tollen Atmossphäre nur empfehlen!
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2115|R1J7KEDK7Q5YCR;2115|R1XY0MZVFLF7PJ;2115|R31IQZ4UI1RYQ1;
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