Ring frei zur fünften Runde
Zum mittlerweile fünften Mal müssen Elija Kane (Steven Seagal) und sein Team knifflige Fälle lösen und das Verbrechen in den Straßen von Seattle eindämmen. Ein erbitterter Kampf gegen die Yakuza steht hier auf dem Programm, versucht die Organisation doch den Waffenschmuggel an sich zu ziehen, was gleichzeitig der Stoff für eine weitere spannende Geschichte ist. Meiner Meinung nach liegt hier der bisher actionlastigste Teil des TV-Formates vor, wobei aber nicht nur Seagal sondern auch sein Team in etliche Nahkämpfe verwickelt wird. Von der ersten Minute an entwickelt sich so ein nicht nur spannendes, sondern auch sehr actiongeladenes Spektakel, das insbesondere die Fans dieser Reihe absolut begeistern wird. Dabei müssen die Protagonisten an die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit gehen, denn die Yakuza fordert ihnen wirklich eine Menge ab, bevor dieser brisante Fall am Ende abgeschloßen werden kann.
Wie auch schon in den vorangegangenen Teilen haben die Macher der Serie es wieder geschafft eine wirklich gelungene Story zu kreieren, die auch inhaltlich durchaus ansprechend daherkommt. Gepaart mit den etlichen Action-Passagen ergibt sich dabei ein Gesamtbild, das man nur als wirklich gut bezeichnen kann. Das hervorstechendste merkaml des Filmes wie auch der gesamten Reihe ist die hohe Authenzität, die von den jeweiligen Storys ausgeht. Allein schon aus diesem Grund ist der gewählte Serienname "True Justice" absolut passend. Zudem merkt man auch in jedem folgenden teil, das gerade die darsteller sich stark verbessert haben. War im Pilotfilm "Deadly Crossing" gerade das Ermittlerteam noch ziemlich konturlos und blass gezeichnet, so kristallisieren sich immer mehr echte Symphatieträger und wahre Säulen dieses Formates heraus, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde.
Mittlerweile hat man zu jeder Figur eine echte Beziehung aufgebaut und fiebert richtiggehend mit, wenn die Ermittler in brenzlige Situationen geraten. Das Aushängeschild bleibt dennoch weiterhin Action-Ikone Steven Seagal, der in seiner gewohnt coolen-und lässigen Art seine Untergebenen leitet, dabei aber auch immer ein offenes Ohr für etwaige Probleme seiner Schützlinge hat. So entsteht ein schon fast familiärer Eindruck, was die gesamte Serie nur noch symphatischer-und sehenswerter macht. Hier ist jeder bereit alles zu tun, um die jeweiligen Partner zu schützen, wodurch das Gruppengefühl umso mehr gestärkt wird.
"Brotherhood" ist insgesamt gesehen ein weiterer äusserst gelungener Teil einer Serie, die nicht gerade mit etlichen Vorschußlorbeeren bedacht wurde. Mit jedem weiteren teil merkt man allerdings, das es sich um ein absolut sehenswertes Format handelt, in dem nicht nur die Action im Focus steht. Spannede Fälle, interessante Geschichten und mittlerweile liebgewonnene Charaktere sind die idealen Zutaten, um dem Zuschauer einen richtig gelungenen Filmgenuss zu bieten, an dem man immer wieder seine helle Freude hat.
Fazit:
Es bleibt eigentlich nur zu hoffen, das diese TV-Serie auch in Zukunft weitergeführt wird und nicht nach Ablauf der ersten Staffel eingestellt wird. Es macht einfach nur Spaß, Seagal und sein Team bei ihren teils kniffligen Fällen zu begleiten, die doch eine ganze menge an Unterhaltungswert beinhalten. Mir persönlich gefällt "True Justice" jedenfalls ausgezeichnet und ich kann die reihe nur immer wieder empfehlen.