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Kundenrezensionen

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am 6. Januar 2010
Coen-Filme sind entweder Hit oder Miss, d.h. entweder sie gefallen einem sehr oder eben gar nicht. Ein Mittelding ist nicht möglich, dafür sind ihr Humor zu speziell, ihre Inszenierung zu unkonventionell. Dessen sollte man sich vorher bewusst sein. Wer also noch keinen Film der Coen-Brüder kennt und sich diesen aufgrund der vielen positiven Rezensionen anschaffen möchte, sollte Vorsicht walten lassen, Geschmäcker sind eben verschieden. Coen-Kenner können wie sonst auch ohne Bedenken zugreifen, das geniale Regie- und Autorengespann liefert seit nunmehr zwei Jahrzehnten einen gelungenen Film nach dem anderen ab. Auch "O Brother Where Art Thou?" enttäuscht nicht.

Kurz zur Story. Drei Knasthäftlinge flüchten, es folgt eine Odyssee durch die Südstaaten. Sie begegnen u.a. dem Teufel, einem Gitarristen mit dem sie zusammen eine Hitsingle aufnehmen, dem berüchtigten Babyface Nelson, einem einäugigen Bibelverkäufer, dem Ku-Klux-Clan und drei verführerischen Sirenen. Klingt abgedreht, ist es auch. Eine irre Wendung folgt der anderen.

Kongenial eingearbeitet ist der tolle 30er-Jahre-Soundtrack, er erklingt nicht nur im Hintergrund, oft singen die Charaktere selbst. Von "Man Of Constant Sorrow" bis "You Are My Sunshine", viele Klassiker sind dabei. Wunderbar!

In den Hauptrollen brillieren vor allem Turturro und George Clooney, ihren Darstellungen (vor allem Clooney herrlich over-the-top) zuzusehen, ist ein Riesenspaß. Verschwenderisch gut besetzt sind ebenso die Nebenrollen, beispielsweise mit John Goodman oder Helen Hunt.

Nicht auf Augenhöhe mit The Big Lebowski, aber welcher Film ist das schon? O Brother Where Art Thou ist eine weitere, wunderbar verschrobene Komödie der Coen-Brüder, inszeniert mit viel Liebe zum Detail, tollen Darstellern und einem wunderbaren Soundtrack.
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am 14. März 2007
Vergessen Sie bei "O' Brother..." besser alles was Sie erwarten würden und genießen Sie das Unerwartete. Die Coen-Brüder, bekannt für ihre auf schräge Art genialen Filme, liefern hier ein weiteres Meisterwerk des Ungewöhnlichen ab! Allein schon die Idee, Homers klassische Odyssee als haarsträubende Geschichte eines Ausbrecher-Trios in die amerikanischen Südstaaten zu verlegen zeigt schon die Richtung dessen an, was einen an Unkonventionellem erwarten wird. Und so reiht sich Verwunderliches an Bizarres, Komisches an Absurdes als die drei Flüchtigen Bekanntschaft schließen mit betörend lasziven Waschweiber-Sirenen, einem Bibeln verhökernden Zyklopen und manch anderen seltsamen Zeitgenossen. Ein wahrer Hochgenuss für alle, die diese spezielle Coen-Art herrlich nonkonformer Geschichtenerzählung schätzen und lieben.

Ein Highlight für sich sind neben der Handlung und den exzellenten Schauspielern unbedingt auch der hervorragende Soundtrack mit klasse Bluegrass, Dixie und Country sowie die wunderbare Bildsprache, die mit tollen Kameraeinstellungen und dem effektvollem Umgang mit Farbe eine ebenso authentische wie ästhetische Südstaaten-Atmosphäre schafft.

Ein herausragender Coen-Film, der mal wieder in keine Schublade passt - nur in die des DVD Players. Und genau da gehört er auch hin!
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am 23. März 2007
"O Brother, Where Art Thou?" ist die wohl grandioseste Meisterleistung der umstrittenen Coen-Brüder ("Fargo", "The Big Lebowski", "Man who wasn't there", "Miller's Crossing", "Ladykillers"). Coen-Filme zeichnen sich durch eine ganz besondere, eigenwillige und skurile Sicht der Dinge aus. So ist der vorliegende Film tatsächlich ein bravourös inszenierter Geniestreich - ein visuell betörendes 'Juwel' kluger und tiefsinniger Unterhaltung, das mit genialen Wendungen und urkomischem Zynismus aufwartet. Die 1-A-Darstellerriege (u.a. George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson und John Goodman) präsentiert hier, bis in die kleinste Rolle hinein, allerfeinste Schauspielkunst. Insbesondere Clooney beweist, dass er ein unglaublich wandlungsfähiger Mime ist, der weitaus mehr zu bieten hat, als ein smartes Lächeln. Mitten der amerikanischen Depressionszeit in den 30er Jahren überredet Everett McGill (Clooney) seine Knastkollegen (Turturro und Nelson) dazu, aus dem Gefängnis auszubrechen und nach einem ominösen Beuteversteck zu suchen, indem sich ein sagenhafter Goldschatz befinden soll. Was folgt, ist eine der verrücktesten, bizarrsten und absurdesten Odysseen, die jemals verfilmt wurden. Fazit: Dieser Film ist definitiv unvergleichlich. Ein optischer Bilderrausch, der sich durch eine fantastische Kameraführung, ansprechende Tricksequenzen, ein irrsinniges Drehbuch und eine gelungene Synchronisation auszeichnet. Intelligent, witzig und grotesk. Freunde des gehobenen Anspruchs dürften vollauf begeistert sein! Wer an "The Weather Man", "Ladykillers" oder "About Schmidt" Gefallen hatte, sollte ohne Bedenken zugreifen - ebenso wie alle, die Spaß an einem vergnüglichen cineastischen Experiment haben. Anbei: Die musikalische Begleitung des Films setzt sich aus Blues, Gospel, Bluegrass, Country und Jazz zusammen - ein wahrhaft erlesener Hörgenuss.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Oktober 2015
[Vorsicht, Spoiler!]

Ich muß gestehen, daß ich das erste Mal, als ich „O Brother, Where Art Thou?“ (2000) von den Coen-Brüdern sah, nicht sonderlich begeistert war, was wahrscheinlich damit zu tun hatte, daß ich noch vollends unter dem Einfluß ihres Meisterwerks „The Big Lebowski“ (1998) stand, den ich noch immer für einen der besten Filme aller Zeiten halte. Gestern dann schaute ich mir den Film nach langer Zeit zum zweiten Male an, und frage mich, wie ich denn seinerzeit nicht habe erkennen können, mit was für einem filmischen Blumenstrauß ich es hier zu tun hatte. Nun will ich demütigst Abbitte leisten.

„O Brother, Where Art Thou?“, angelehnt an Homers „Odyssee“, die die Coens nach eigenem Bekunden jedoch nie gelesen haben, erzählt die Geschichte des silberzüngigen Gauners Ulysses Everett McGill (George Clooney), der zusammen mit seinen tumben Mitgefangenen Pete Hogwallop (John Turturro) und Delmar O’Donnell (Tim Blake Nelson), mit denen er sich zusammengekettet findet, aus dem Gefängnis ausbricht und dabei eine Odyssee durch den Staat Mississippi im Jahre 1937 antritt. Angeblich ist es sein Ziel, zu seiner alten Hütte zurückzukehren, bei der die Beute eines Raubes vergraben sei – die er allerdings binnen weniger Tage bergen muß, da der Ort einem Stausee weichen wird –, doch in Wirklichkeit geht es Ulysses darum, zu seiner geschiedenen Frau Penny – Penelope? – (Holly Hunter) zurückzukehren, um sie von der Ehe mit einem anderen Mann abzubringen. Auf ihrer Reise begegnen den drei Männern, wie ihnen von einem blinden alten Mann prophezeit wurde, allerlei Fährnissen: So treffen sie unter anderem einen schwarzen Blues-Gitarristen namens Tommy Johnson (Chris Thomas King), der – eine Anspielung auf Robert Johnson? – seine Seele dem Teufel verkauft haben will, dem berühmten Gesetzlosen George „Babyface“ Nelson (Michael Baddaluco), dem einäugigen Bibelverkäufer Dan Teague (John Goodman) – der Name erinnert an den Kraftprotz McTeague aus Frank Norris‘ gleichnamigen Roman, der 1924 von Erich von Stroheim unter dem Titel „Greed“ verfilmt wurde, sowie dem Teufel selbst, der ihnen als Sheriff Cooley (Daniel von Bargen) mit einem lynchwütigen Mob auf den Fersen sitzt – und sie müssen sich auch mit dem Ku Klux Klan herumschlagen, werden von Sirenen betört und dürfen bei einer Baptistenzeremonie ausruhen, bevor sie nicht ganz uneigennützig von dem Gouverneur Pappy O’Daniel (Charles Durning) gerettet werden und schließlich – wie von dem alten Mann vorausgesagt – dort Reichtum finden, wo sie ihn nie vermuteten, nämlich als Soggy Bottom Boys.

Wer hier eine stringente Geschichte erwartet, der dürfte wohl enttäuscht werden, auch wenn „O Brother“ kein reiner Episodenfilm ist, doch der Coen-affine Zuschauer wird belohnt mit einem Feuerwerk aus skurrilem Humor, wunderschön photographierten Bildern des Kameramannes Roger Deakins, die ein mythisches Mississippi in Sepiatönen zeigen, und jeder Menge Filmanspielungen. Mir sind gestern bei der ersten Sichtung seit langem nur einige aufgefallen, wie beispielsweise der Filmtitel, der dem Titel des Filmes entspricht, den die Titelfigur aus Preston Sturges‘ „Sullivan’s Travels“ (1941) über die Depression in Amerika drehen wollte. „Sullivan’s Travels“ wird denn auch in der Kinoszene zitiert, in der eine Chaingang in ein Kino gebracht wird, damit die Sträflinge sich dort einen Film ansehen können. Das Motiv der Kettensträflinge erinnert denn auch stark an den großartigen „I Was a Fugitive from a Chain Gang“ (1932) von Mervyn LeRoy, während die Szene, in der die drei Flüchtigen auf dem Dachboden einer Scheune schlafen und unsanft geweckt werden, mich persönlich an einen meiner Lieblingsfilme, den frühen Southern-Gothic-Vertreter „The Night of the Hunter“ (1955), denken ließ. Der heuchlerische Bibelverkäufer scheint denn auch gewisse Züge des seinerzeit von Robert Mitchum gespielten Filmschurken Harry Powell aufzuweisen, wie etwa seine Wortgewandtheit und seine grotesk salbungsvolle Art. Wenn sich die drei Sträflinge abends am Lagerfeuer darüber unterhalten, was sie mit ihrem Anteil der Beute zu machen gedenken und Pete dabei von einem Restaurant spricht, spiegelt diese Szene eine ähnliche Situation in John Hustons Meisterwerk „The Treasure of the Sierra Madre“ (1948) wider. John Hustons Verfilmung von „Moby-Dick“ (1956) kommt zusammen mit einem leeren Sarg gegen Ende des Filmes an die Oberfläche unserer Filmerinnerungen, während wir vorher durch die drei über den Ast eines Baumes geworfenen Galgenschlingen, den Lynchmob und die kleinen Wasserrinnsale auf dem Boden auf William A. Wellmans Westnklassiker „The Ox-Bow Incident“ (1943) verwiesen werden. Der nächtliche Tanz der Klan-Mitglieder weist zum einen die Skurrilität eines Busby-Berkely-Musicals auf, doch zum anderen fehlt es der Darstellung dieser weißgewandeten Rassisten nicht an echter Bedrohlichkeit, so daß wir hier wohl auch einen Seitenhieb auf D.W. Griffiths Film „The Birth of a Nation“ (1915), in dem der Klan fatalerweise schöngefärbt wurde, vor uns haben. Wenn unsere drei Helden die Fahnenwache des Klans überwältigen und in deren Kostüme schlüpfen, denkt man unweigerlich an eine ähnliche Situation aus „The Wizard of Oz“ (1939). Dies sind sicher nur einige der im Film versteckten Querverweise, und wir haben mit „O Brother“ wohl nicht nur eine Odyssee durch das homerische Werk, sondern auch durch den amerikanischen Film vor uns.

Doch auch die im Film verwendete Musik dürfte jedem Fan von Blues, Bluegrass und Gospel das Herz im Leibe springen lassen, denn die Aufzählung der hier eingespielten Stücke ist wohl ähnlich lang wie die Liste der Filmzitate, so daß ich sie an dieser Stelle aussparen möchte.

Doch bei aller Episodenhaftigkeit und aller Zitierwut ist „O Brother“ mehr als nur ein buntes Potpourri, es ist vielmehr ein Werk aus einem Guß, das von der Suche nach Erlösung handelt, deren Notwendigkeit ja auch im Filmtitel widerhallt. Schließlich fragte laut Bibel Gott den Mörder Kain danach, wo sein Bruder sei. Während Pete und Delmar diese Erlösung schon recht früh zuteilwird – sie lassen sich nämlich von den Baptisten (hier hören wir übrigens Allison Krauss mit „Down by the River“) taufen und glauben sich somit all ihrer Sünden ledig, auch wenn Ulsysses sie darauf verweist, daß der Staat Mississippi weniger einsichtig als Gott sei, – ist es gerade der listenreiche und nie um ein Wort verlegene Protagonist, dessen Vorliebe für Dapper-Dan-Pomade ihn mindestens so unvorsichtig werden läßt wie die Sehnsucht nach seiner Frau, der am Ende genauso dasteht wie vorher auch: War er vorher an eiserne Ketten angeschlossen und mußte er Zwangsarbeit unter glühender Sonne verrichten, so hat er jetzt freiwillig in eine noch unbarmherzigere Form der Knechtschaft begeben, denn seine Penny ist bei weitem nicht die treusorgende Ehefrau seines berühmteren Namensvetters, sondern eine ziemlich egoistische, nörglerische Xanthippe, und so mutet es wie ein vielsagender visueller Gag an, wenn sie ihre Kinderschar, an einem Seil befestigt, hinter sich herzieht und Ulysses ihr folgt, als wäre er ebenfalls wieder an der Kette. Der arme Kerl! Da hätte ich doch lieber das Staatsgefängnis gewählt.

Die BR, die ich gestern schaute, bietet den Film zwar in einer sehr guten Bild- und Tonqualität, doch verfügt sie über keinerlei Extras, was bei einem modernen Film dieses Kalibers eigentlich inakzeptabel ist, angesichts des derzeitigen Preises aber in Ordnung geht.
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am 6. Januar 2010
Coen-Filme sind entweder Hit oder Miss, d.h. entweder sie gefallen einem sehr oder eben gar nicht. Ein Mittelding ist nicht möglich, dafür sind ihr Humor zu speziell, ihre Inszenierung zu unkonventionell. Dessen sollte man sich vorher bewusst sein. Wer also noch keinen Film der Coen-Brüder kennt und sich diesen aufgrund der vielen positiven Rezensionen anschaffen möchte, sollte Vorsicht walten lassen, Geschmäcker sind eben verschieden. Coen-Kenner können wie sonst auch ohne Bedenken zugreifen, das geniale Regie- und Autorengespann liefert seit nunmehr zwei Jahrzehnten einen gelungenen Film nach dem anderen ab. Auch "O Brother Where Art Thou?" enttäuscht nicht.

Kurz zur Story. Drei Knasthäftlinge flüchten, es folgt eine Odyssee durch die Südstaaten. Sie begegnen u.a. dem Teufel, einem Gitarristen mit dem sie zusammen eine Hitsingle aufnehmen, dem berüchtigten Babyface Nelson, einem einäugigen Bibelverkäufer, dem Ku-Klux-Clan und drei verführerischen Sirenen. Klingt abgedreht, ist es auch. Eine irre Wendung folgt der anderen.

Kongenial eingearbeitet ist der tolle 30er-Jahre-Soundtrack, er erklingt nicht nur im Hintergrund, oft singen die Charaktere selbst. Von "Man Of Constant Sorrow" bis "You Are My Sunshine", viele Klassiker sind dabei. Wunderbar!

In den Hauptrollen brillieren vor allem Turturro und George Clooney, ihren Darstellungen (vor allem Clooney herrlich over-the-top) zuzusehen, ist ein Riesenspaß. Verschwenderisch gut besetzt sind ebenso die Nebenrollen, beispielsweise mit John Goodman oder Helen Hunt.

Nicht auf Augenhöhe mit The Big Lebowski, aber welcher Film ist das schon? O Brother Where Art Thou ist eine weitere, wunderbar verschrobene Komödie der Coen-Brüder, inszeniert mit viel Liebe zum Detail, tollen Darstellern und einem wunderbaren Soundtrack.
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Selten offenbart sich der Unterschied so deutlich: Die Bildqualität der DVD O Brother, Where Art Thou? aus dem Jahr 2001 war wirklich bescheiden. Schlechte Auflösung, nachgeschärft, Doppelkonturen...

Nun, damals war ich durchaus zufrieden. Aber im Vergleich mit der Blu ray sticht einfach ins Auge, was gute Bildqualität wirklich ist!

Die Farben, die Schärfe, das Fehlen von Rauschen. Der Sepia-Look wirkt auf Blu ray sehr edel! Allein... Ich kann mir nicht helfen, das Bild ist fast zu gut. Da der Film farblich auf alt getrimmt wurde, erwartet/befürchtet man fast automatisch ein grobes Bildkorn. Nix da. Das Bild ist hervorragend.

Am Ton gibt es ebenfalls nichts zu mäkeln.

Leider hat Universal seine eigene Menüführung. Inzwischen gibt es Studios, die verzichten auf unnötige Belehrungen und lassen den Film direkt starten. Universal dagegen strapaziert unsere Geduld und lässt uns vorher noch wählen, in welcher Sprache wir die Blu ray (und die Belehrungen) sehen möchten.

Bei vielen Blu rays ist es heute so, dass der Film automatisch an der abgebrochenen Stelle fortgesetzt wird, wenn man den Player neu startet. Ohne Logos, ohne Belehrungen. Nicht bei Universal. Da muss man durch das übliche Start-Prozedere und der Film beginnt erst einmal von vorn.

Extras gibt es nicht. Wie auf der DVD absolut kein Bonusmaterial.
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am 31. Januar 2009
Eine Nacherzählung spare ich mir mal, in den anderen Rezenzionen wird eigentlich alles gesagt, was diesen Film ausmacht.
Schräger Humor, Coen- typisch und toller Soundtrack. Haupt- und Nebenrollen sind genial besetzt.
Klare Kaufempfehlung!
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am 13. Oktober 2008
Mit "Oh Brother, Where Art Thou?" haben die Coen-Brüder einen absoluten Top-Film produziert. Grotesk, fantasiereich und mit ordentlich Wortwitz ausgestattet - ist dieser ein absolut starker Film geworden.

Everett Ulysses (George Clooney), Pete (John Turturro) und Delmar (Tim Blake Nelson) brechen aus einem Gefangenlager aus und begeben sich auf eine verrückte Reise zu dem Ort, an dem Everett die Beute seines letzten Raubzugs versteckt hat. Auf dem Weg dorthin begegnen ihnen allerhand seltsame und mysteriöse Dinge.

"Oh Brother, Where Art Thou?" ist eine wunderbare Hommage an Homers Buch "Ulysses". Interessante Figuren, tolle Bilder und ein absolut fetziger Redneck-Song, machen diesen Film zu einem herrlichen Vergnügen. Auch die Darsteller hatten sichtlich Spaß an ihren Rollen. Ein absolut filmisches Highlight von den Coen-Brüdern.

Fazit:
Im Duden ist sollte unter dem Begriff "schlichtweg gelungen prima", dieser Film als Referenz abgebildet sein. Kein Film für die breite Masse, aber für Profigucker ein Genuss und für Clooneyfans ein Heidenspaß - 5 Sterne.
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am 24. Februar 2003
"O brother...", frei - sehr frei - nach Homers Odyssee: Das ist ein amüsanter Film mit Tiefgang, gedreht in eigenwilliger Farbgebung, blass und blutleer, nah an schwarz-weiß. Er ist Fans von "Down by law" wohl eher zu empfehlen als Fans von "Nur 48 Stunden". Für mich immer wieder beeindruckend: das komödiantische Talent von Clooney. Der gibt hier einen der 3 Sträflinge, die aus ihrer Arbeitskolonne entfliehen, um nach einem Schatz zu suchen, den Ulysses (Clooney) vor seinem Knastaufenthalt versteckt hat. Und er begegnet seinen beiden sprachlich eher schwerfälligen Kameraden mit unglaublicher Eloquenz und Rhetorik, ganz seinem antiken Vorbild angemessen. Schräge Charaktere und schräge Einfälle (Vorsicht Tierfreunde!), das ist das Markenzeichen der Coen-Brüder. Auch diese Regiearbeit ist voll davon, aber wohl leichter verdaubar als in "Fargo" oder "Barton Fink".
Kurz zur DVD-Ausstattung. ENTTÄUSCHEND. Es gibt sage und schreibe drei Menü-Punkte; Hauptfilm, Sprachen und Kapitelanwahl. Ich bin kein Freund von einem Dutzend Schauspieler-Interviews und von Trailern, aber das ist ein bisschen wenig!
FAZIT: Gute "Komödie" - weit weg von 08/15.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Februar 2007
"O brother where art thou" handelt von der abenteuerlichen Reise der drei Sträflinge Ulysses, Pete und Delmar. Eines Tages haben sie genug davon Steine zu klopfen und beschließen sich aus dem Staub zu machen und begeben sich auf die Suche nach einem vergrabenen Schatz...

Der Film besticht dabei durch seine Charaktäre, die einfach nur liebenswert sind. Das Zusammenspiel zwischen Gerorge Clooney, John Turtorro und Tim Blake Nelson ist großartig, deren absolut witzigen Dialoge machen einen Großteil des Humors in dem Film aus.

Des Weiteren lebt der Film von den vielen verrückten und kurzweiligen Wendungen der Handlung und allerlei komischen Gestalten, denen die Drei auf ihrer Reise begegnen. Diese wandelt sich mehr und mehr zu einer richtigen Odyssee. (Dabei nehmen die Coen-Brüder durchaus ein ums andere Bezug auf die Odyssee Homers)

Die Musik, welche in diesem Film ein wichtige Rolle spielt, ist einfach nur großartig und rundet das filmische Vergnügen stimmungsvoll ab.
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