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100 Jahre Universal Pictures
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Produktinformation
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Bei unserem herumirrenden Helden handelt es sich in diesem Fall um einen gewissen Ulysses Everett McGill, ein cleveres Bürschchen mit flottem Mundwerk und Pomadenfimmel (George Clooney, der sein eigenes gepflegtes Image ungeniert verulkt), der seine Knast-Kumpels (Coen-Stammgast John Turturro und Newcomer Tim Blake Nelson) überredet, sich auf die Suche nach einer verbuddelten Beute zu begeben, von deren Existenz er zu wissen behauptet. Unterwegs begegnen sie einem prophetischen Blinden auf einem Eisenbahnwaggon, einem kräftigen, einäugigen Schurken (der stets umwerfende John Goodman), einem sexy Damengesangstrio, einem Bluesgitarristen, der seine Seele an den Teufel verkauft hat, einem gaunerhaften Politikerduo auf Wahlkampftournee, einem manisch-depressiven Bankräuber, und -- naja, Sie wissen schon.
In diesem, ihrem bisher zwanglosesten Film haben die Coens ein betörendes Sammelsurium aus irrelevanten Situationen, eine Fülle von bizarren Dialogen und jede Menge Gags sowohl verbaler als auch optischer Art geworfen. O Brother (der Titel stammt aus Preston Sturges' Komödienklassiker "Sullivan's Travels" von 1941) wird darüber hinaus mit leuchtenden brünierten Aufnahmen von Roger Deakins und einem meisterhaften Soundtrack von T-Bone Burnett geziert, einer liebevollen Hommage an die amerikanischen Folkstile der 30er-Jahre -- Blues, Gospel, Bluegrass, Jazz und noch viele mehr. Und nur um zu beweisen, dass das Produzentenpaar seinen Hang zum schlechten Geschmack nicht verloren hat, bekommen wir auch noch einen Ku-Klux-Klan-Aufmarsch aufgetischt, der wie eine Mischung aus einer Nazi-Parade bei einem der Nürnberger Reichsparteitage und einem Busby-Berkeley-Musical choreografiert ist. --Philip Kemp
Beschreibung:
Mitten in der Depressionszeit, mitten in Mississippi, mitten in einem Maisfeld: Angeführt von dem redegewandten Everett Ulysses McGill gelingt drei Häftlingen die Flucht aus einer Sträflingskolonne. Everett hat seine Kumpanen Delmar und Pete mit der Aussicht auf einen sagenhaften Goldschatz zur Flucht überredet. Doch zunächst hat das chaotische Trio noch ganz andere Sorgen - denn auf ihrem Weg in die Freiheit warten jede Menge seltsame Zeitgenossen auf sie. Da wären zum Beispiel verführerische Sirenen, die am Flussufer lauern, ein einäugiger Bibelverkäufer, dem man besser nicht trauen sollte und der blinde Chef einer Plattenfirma, bei dem das Trio so ganz nebenbei den Überraschungshit des Jahres aufnimmt. Als schließlich Delmar und Pete erfahren, dass der versprochene Goldschatz gar nicht existiert, sondern Everett nur schnellstens zu seiner Ex-Frau Penny will, um deren neuerliche Hochzeit zu verhindern, sitzen die drei erst so richtig in der Tinte...
Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Darsteller: George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson
Regisseur(e): Joel Coen
Komponist: T-Bone Burnett
Format: PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Türkisch, Tschechisch, Niederländisch, Hebräisch, Ungarisch, Portugiesisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Universal/DVD
Erscheinungstermin: 2. Oktober 2007
Produktionsjahr: 2001
Spieldauer: 103 Minuten
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein intelligentes, witziges und groteskes Kunstwerk, das an Absurdität kaum zu übertreffen ist!,
Rezension bezieht sich auf: O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee (DVD)
"O Brother, Where Art Thou?" ist die wohl grandioseste Meisterleistung der umstrittenen Coen-Brüder ("Fargo", "The Big Lebowski", "Man who wasn't there", "Miller's Crossing", "Ladykillers"). Coen-Filme zeichnen sich durch eine ganz besondere, eigenwillige und skurile Sicht der Dinge aus. So ist der vorliegende Film tatsächlich ein bravourös inszenierter Geniestreich - ein visuell betörendes 'Juwel' kluger und tiefsinniger Unterhaltung, das mit genialen Wendungen und urkomischem Zynismus aufwartet. Die 1-A-Darstellerriege (u.a. George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson und John Goodman) präsentiert hier, bis in die kleinste Rolle hinein, allerfeinste Schauspielkunst. Insbesondere Clooney beweist, dass er ein unglaublich wandlungsfähiger Mime ist, der weitaus mehr zu bieten hat, als ein smartes Lächeln. Mitten der amerikanischen Depressionszeit in den 30er Jahren überredet Everett McGill (Clooney) seine Knastkollegen (Turturro und Nelson) dazu, aus dem Gefängnis auszubrechen und nach einem ominösen Beuteversteck zu suchen, indem sich ein sagenhafter Goldschatz befinden soll. Was folgt, ist eine der verrücktesten, bizarrsten und absurdesten Odysseen, die jemals verfilmt wurden. Fazit: Dieser Film ist definitiv unvergleichlich. Ein optischer Bilderrausch, der sich durch eine fantastische Kameraführung, ansprechende Tricksequenzen, ein irrsinniges Drehbuch und eine gelungene Synchronisation auszeichnet. Intelligent, witzig und grotesk. Freunde des gehobenen Anspruchs dürften vollauf begeistert sein! Wer an "The Weather Man", "Ladykillers" oder "About Schmidt" Gefallen hatte, sollte ohne Bedenken zugreifen - ebenso wie alle, die Spaß an einem vergnüglichen cineastischen Experiment haben. Anbei: Die musikalische Begleitung des Films setzt sich aus Blues, Gospel, Bluegrass, Country und Jazz zusammen - ein wahrhaft erlesener Hörgenuss.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ganz groß,
Von Jan Ruths "weiserriese" - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee (DVD)
Die beiden Brüder Joel und Ethan Coen haben den Dreh wirklich raus: nahezu jeder Film von ihnen ist wie ein feingeschliffener Diamant mit hunterten von Facetten: man kann sie sich immer wieder ansehen und wird auch beim x-ten Mal nicht nur Freude daran haben sondern auch immer wieder noch etwas Neues entdecken können - nicht viele Filme haben diese Eigenschaft.Diese eigenartige Südstaaten-Odyssee scheint tatsächlich die bisher entspannteste Fingerübung der Coens zu sein - neben ihrem geografisch ähnlich gelagerten Remake von "The Ladykillers", wobei entspannt nicht heißt, daß sie nicht ernstzunehmen wäre. Allein die Idee, die Flucht dreier Strafgefangener vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise 1929 im tiefen Süden der USA nach dem Vorbild von Homers berühmter Sage und angereicht mit zeitgenössischen Folk-Elementen stattfinden zu lassen, verdient Bewunderung. Die Umsetzung ist in allen Aspekten gelungen - köstliche Darsteller (davon viele aus dem Coen-Stammpersonal), jede Menge skurrile Einfälle, eine wundervolle Kamera (Roger Deakins) und die stimmige Musik vereinen sich zu einem kleinen Meisterwerk. Der Transfer des Films auf DVD ist einwandfrei gelungen - allerdings ist ausser dem Film buchstäblich NICHTS drauf, eine wirkliche Spar-Version also, für die man auch nicht mehr als ein paar Euro ausgeben sollte - die lohnen sich dafür aber wirklich! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Passt in keine Schublade außer der des DVD-Players. Und da gehört er auch hin!,
Von
Rezension bezieht sich auf: O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee (DVD)
Vergessen Sie bei "O' Brother..." besser alles was Sie erwarten würden und genießen Sie das Unerwartete. Die Coen-Brüder, bekannt für ihre auf schräge Art genialen Filme, liefern hier ein weiteres Meisterwerk des Ungewöhnlichen ab! Allein schon die Idee, Homers klassische Odyssee als haarsträubende Geschichte eines Ausbrecher-Trios in die amerikanischen Südstaaten zu verlegen zeigt schon die Richtung dessen an, was einen an Unkonventionellem erwarten wird. Und so reiht sich Verwunderliches an Bizarres, Komisches an Absurdes als die drei Flüchtigen Bekanntschaft schließen mit betörend lasziven Waschweiber-Sirenen, einem Bibeln verhökernden Zyklopen und manch anderen seltsamen Zeitgenossen. Ein wahrer Hochgenuss für alle, die diese spezielle Coen-Art herrlich nonkonformer Geschichtenerzählung schätzen und lieben.Ein Highlight für sich sind neben der Handlung und den exzellenten Schauspielern unbedingt auch der hervorragende Soundtrack mit klasse Bluegrass, Dixie und Country sowie die wunderbare Bildsprache, die mit tollen Kameraeinstellungen und dem effektvollem Umgang mit Farbe eine ebenso authentische wie ästhetische Südstaaten-Atmosphäre schafft. Ein herausragender Coen-Film, der mal wieder in keine Schublade passt - nur in die des DVD Players. Und genau da gehört er auch hin! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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