| Allgemeines | |
| Marke: | Brother |
| Produkthöhe: | 25.2 cm |
| Produktbreite: | 38.2 cm |
Produktinformation
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Mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 20 Seiten pro Minute und einer Auflösung von bis zu 2.400 x 600 dpi legt der HL-5150D ein flottes Tempo vor und bietet ein hervorragendes Druckbild. Die Engine-Life beträgt bis zu 200.000 Seiten. Dank paralleler und USB 2.0 High-Speed Schnittstelle findet der HL-5150D problemlos Anschluss an Windows-, Apple Macintosh und Linux-Rechner. Mit den Emulationen PCL 6, PostScript 3, Epson FX-850 und IBM ProPrinter XL kann der HL-5150D in fast allen Umgebungen eingesetzt werden.
Mit einem Speicher von 16 MB ist der HL-5150D für die meisten Druckjobs gut gerüstet. Sollte der Speicher dennoch nicht ausreichen, kann dieser um ein 128 MB DIM-Modul auf maximal 144 MB aufgerüstet werden. Die integrierte Papierkassette fasst bis zu 250 Blatt. Die Kapazität lässt sich über die optionale 2. Kassette LT-5000 auf bis zu 500 Blatt erweitern. Zudem ist der HL-5150D mit einer Multifunktionszufuhr für bis zu 50 Blatt zum Bedrucken von z. B. lasergeeigneten Folien ausgestattet. Die beiden Zuführungen sind gezielt im Druckertreiber ansteuerbar, sodass die Verwendung von unterschiedlichen Papiersorten und -größen kein Problem ist.
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Meine Gründe, mich für den BL-5150D zu entscheiden, war die kompakte Bauform mit der geschlossenen Papierschublade, die Duplex-Einheit und die PostScript-Emulation.
Das Schriftbild des Druckes ist perfekt!
Die Duplexeinheit funktioniert bei mir tadellos, was gerade bei zusätzlicher Nutzung der "Broschürenfunktion" beim Ausdruck umfangreicher PDF-Dateien jede Menge Papier spart. (auf Kosten der Druckzeit, da ja das Blatt erst gewendet werden muss)
Dass das Papier leicht gewölbt aus dem Drucker kommt, liegt wohl prinzipbedingt an der Fixierung des Toners bei Laserdruckern, und lässt sich mit qualitativ gutem Papier vermindern.
Der Aufbau des Druckers und die Treiberinstallation sind Problemlos.
Auch das Arbeitsgeräusche finde ich für einen Laserdrucker typisch und nicht zu laut. Ausserdem druckt man ja in der Regel nicht 24h am Tag, und nach 5min fällt der Drucker in den absolut geräuschlosen Sleep-Mode.
Daraus erwacht er auch sehr schnell, die erste Druckseite liegt nach ca. 10sec in der Ausgabe, manche brauchen da schon mal 2min.
Fazit: Alles in Allem ein solides Gerät mit netten Features, für den Heimbedarf schon fast eine Nummer zu groß.
Allerdings wird diese Druckqualität auch von dem günstigeren Modell HL-5130 erreicht, das mit demselben Toner-Trommel-System arbeitet.
Daher stellt sich die Frage, was beim 5150D den entsprechenden Mehrwert ausmacht. Zu nennen sind im wesentlichen drei Aspekte:
1. höhere Geschwindigkeit und eine größere Speicherkapazität,
2. Postscript-Fähigkeit,
3. die Duplex-Einheit.
Die Unterschiede bei Geschwindigkeit und Speicherkapazität spielen meines Erachtens zumindest für den privaten Windows-Anwender nur eine untergeordnete Rolle. Ob 17 oder 20 Druckseiten pro Minute ausgegeben werden, mag vielleicht für Bürobetriebe mit regelmäßigen umfangreichen Druckaufträgen relevant sein. Auf den Speicher (16 MB beim 5150D, 8 MB beim 5130) wird unter Windows ohnehin nicht zurückgegriffen, das stattdessen via GDI lieber die Kapazitäten des PCs in Anspruch nimmt.
Bei der Postscript-Fähigkeit handelt es sich dagegen um ein nützliches Feature, wenn man etwa mit Grafikdesign zu tun hat und standardisierte Dateien probehalber am heimischen Drucker 1:1 so ausgeben möchte, wie sie später auch aus der Druckerei kommen (manche böse Überraschung kann damit vermieden werden).
Als wichtigsten Vorzug für mich persönlich habe ich jedoch die Duplex-Einheit angesehen, mit der man das Papier automatisch beidseitig bedrucken kann. Leider jedoch lässt diese Duplex-Einheit beim 5150D zu wünschen übrig:
Nachdem die Vorderseite bedruckt worden ist, wird das Blatt automatisch wieder in den Drucker eingezogen, damit in einem zweiten Vorgang auch die Rückseite bedruckt werden kann. Bei diesem automatischen Wiedereinzug wird das Papier allerdings regelmäßig schief erfasst und dementsprechend auch schief bedruckt.
Das sieht nicht gerade schön aus und ist wirklich ärgerlich, wenn man eben wegen dieser Duplex-Einheit mehr ausgegeben hat. Für mehr als Konzeptausdrucke eignet sie sich meines Erachtens nicht. Dafür ist aber der Preisunterschied gegenüber dem HL-5130 nicht gerechtfertigt.
Wenn man also mit der minimal geringeren Geschwindigkeit des HL-5130 leben kann und auch auf die Postscript-Fähigkeit nicht angewiesen ist, kann man getrost auf das günstigere Modell zurückgreifen. Die Duplex-Einheit des 5150D liefert jedenfalls nur unbefriedigende Ergebnisse und ist damit im Grunde überflüssig.
Reümee: Absolute Kaufempfehlung - jederzeit wieder !!!
Der Drucker hat mir bis jetzt hervorragende Dienste geleistet. Lesen Sie weiter...
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