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Broken Music: Die Autobiographie Gebundene Ausgabe – 28. November 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: S. FISCHER; Auflage: 2 (28. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100210514
  • ISBN-13: 978-3100210517
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 280.439 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Als literarische Sensation wird sie angepriesen, die Autobiografie des Weltstars mit dem merkwürdigen Namen. "Haben Sie's nicht 'ne Nummer kleiner?", würde meine Oma fragen. Dann fiele es nämlich ein wenig leichter, die Lebenserinnerungen des Gordon Matthew Sumner (Jahrgang 1951), auch genannt Sting, mit Nachdruck zu loben. Sie sind wirklich bemerkenswert und haben durchaus literarische Qualitäten. Aber sensationell? Sensationell ist bestenfalls die Randnotiz, dass der Vater des Police-Drummers Stewart Copeland CIA-Mann war und 1947 beim Fund der Qumran-Rollen seine Finger im Spiel gehabt haben soll. Vielleicht ist es im Jahre eins nach Effenberg und Bohlen ja schon eine Sensation, wenn jemand ohne Beschimpfungen und Beleidigungen auskommt, sich lieber an die eigene Nase fasst und -- ganz einfach etwas zu sagen hat.

Die erklärte Absicht des ehemaligen Police-Sängers ist es, "aus der grauen Prosa meines Lebens eine Art transzendentes Gedicht zu schaffen." Diesen blumigen Satz darf man durchaus programmatisch verstehen: Es sind nicht so sehr die nach außen hin sichtbaren Highlights von Stings Karriere, die in Broken Music eine Rolle spielen, sondern die persönlich entscheidenden Momente: Wie der kleine Junge aus Wallsend, Tyneside, im Morgengrauen mit dem schweigsamen Vater Milch ausfährt, wie er die eigene Mutter in flagranti mit ihrem Liebhaber erwischt, wie er sich beim wunderlichen Musikalienhändler Mr. Braidford herumtreibt. Und wie die Großmutter dem halbwüchsigen Klimperer fragt, ob er mal was anderes spielen könne als immer diese... diese broken music.

Es ist der Englischlehrer Mr. McGough, der in Gordon die Liebe zur Literatur weckt (und möglicherweise Schuld daran ist, dass dieser sich zeitweilig selbst als Lehrer versucht). Und der längst vergessene Posaunist und Namensvetter Gordon Solomon von den Phoenix Jazzmen, der ihm 1972 wegen seines schwarz-gelben Pullovers den Namen Sting ("Stachel", "Stich") verpasst. Es sind unbekannt gebliebene Musiker-Kollegen wie Gerry Richardson und Ronnie Pearson, denen Sting mit seiner Autobiografie eine Legende setzt. Es sind professionelle Pannen und persönliche Niederlagen, die aus dem Nebenerwerbs-Jazzer Gordon Sumner den Weltstar Sting machen. Mit der Gründung von The Police und dem Welthit "Roxanne" im Jahre 1978 enden die Memoiren. Die entscheidenden Dinge des Lebens spielen sich nicht immer im Rampenlicht ab.

Fazit: Man muss kein Sting-Fan zu sein, um Vergnügen an diesem Buch zu finden. Broken Music ist spannend geschrieben, stilistisch elegant und menschlich berührend. Mit anderen Worten: Ein prima Geschenk! --Axel Henrici

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sting, 1951 als Gordon Matthew Sumner in Wallsend bei Newcastle upon Tyne geboren, hat die The Police setzte er seine Karriere solo fort – seine Aufnahmen gewannen alle Preise und Awards, sein Engagement für Amnesty International, Greenpeace und die Indianer des brasilianischen Regenwalds brachten ihm weltweit Respekt und Anerkennung ein.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

62 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Dezember 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Nein! Nicht noch eine von diesen Starbiographien! Müssen die uns denn jetzt alle mit ihren unerträglichen Skandalgeschichten langweilen? Hat jemand wie Sting das wirklich nötig?
Als ich das Buch von Sting gestern in der Buchhandlung zwischen Boris Becker und Dieter Bohlen liegen sah, war ich mehr als skeptisch.
Andererseits war schon das Cover wohltuend anders: es zeigt das Schwarzweißporträt eines etwa zehnjährigen Jungen, und dass es sich dabei um Sting handelt, erkennt man erst auf den zweiten Blick: daran nämlich, dass dieser Junge einen Pullover mit gelbem Querstreifen trägt, und natürlich am Namen des Verfassers.
Das Titelbild ist Programm, denn in dem Buch geht es nicht um den Star, sondern um die Jahre davor, den Weg zum Weltruhm. Das Buch endet da, wo die Klatschpresse beginnt. Erzählt wird von der Kindheit und Jugend, von ersten musikalischen Gehversuchen, vom Aufstieg mit Police.Wer Skandale und Klatschgeschichten sucht, wird mit diesem Buch nicht viel anfangen können. Es ist ein leises, liebevolles Buch voller Details aus einer geradezu archetypischen Kindheit im krisengeschüttelten Nordengland, über Stings nicht immer einfache Beziehung zu seinen Eltern, die beide schon tot sind. Wenn hier jemand nachtragend ist dann nur in einem Sinne: nachgetragene Liebe. Keine lückenlose Biographie, sondern eine Folge von wunderbar beschriebenen, schlaglichtartigen Szenen.
Es ist bezeichnend, dass in den ersten sensationslüsternen Rezensionen immer wieder eine Episode herausgegriffen wird: die Szene, als der kleine Sting, der damals noch Gordon hieß, seine Mutter mit einem Liebhaber überrascht.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT am 23. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"mein leben scheint aus sehr vielen strängen geflochten, wie eine musikalische improvisation, die aus den verschiedensten stimmen einer fuge gebildet wird. der basso continuo ist meine entwicklung als musiker, die melodielinien darüber sind die beziehungen..." schreibt sting auf seite 184 seiner fast 400 seiten dicken, stimmungsvollen autobiografie. seine musik-entwicklungsstationen: als kleines kind sitzt er unter dem klavier seiner mutter, die little richard (tutti frutti) und jerry lee lewis mit seinen "great balls of fire" in die familie einführte. die venyl-platten ließ er in anderen geschwindigkeiten laufen, um die bass-linien besser heraushören zu können, liebevoll beschreibt er die atmosphäre im kleinen musikladen seiner heimatstadt: "wie aladins zauberhöhle". seine ersten konzert-eindrücke (beatles, jimi hendrix etc.) werden erwähnt, seine arbeit als bassist im orchester-graben bei musical-aufführungen, seine gigs in jazz- und pop-bands. die beziehungen: neben den gut nachvollziehbaren erlebnissen in den tanzschuppen der 60er, dem finden seiner frau, natürlich dem grübeln über seine eltern - beeindruckte mich besonders auch die detail-genauigkeit, mit der er die subtilen feindseligkeiten in jenem lehrer-kollegium darstellt, in welchem er eine zeitlang eingezwängt war, bevor er den großen sprung in die pure musiker-karriere wagte: "ich fühle mich wie ein fisch im aquarium, aber einer im falschen becken. es gibt einen nur mit mühe aufrecht erhaltenen burgfrieden, eine feindseligkeit, die der höfliche ton nur knapp verdeckt. hat die schulleiterin mich als kollaborateur hier eingeschmuggelt? ich blieb in deckung, aber irgendwann würde der betrug auffliegen...Lesen Sie weiter... ›
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Magus Merlinius am 5. Oktober 2005
Format: Taschenbuch
Soeben habe ich die Lektüre von Stings Autobiographie "Broken Music" beendet. Mein erster Eindruck: Es war ihm ein echtes Bedürfnis, mit diesem Buch seine Vergangenheit aufzurollen und herauszufinden, wie er zu dem Mann wurde, der er heute ist. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Verhältnis zu seinen Eltern und den Personen, die seine frühe Kindheit in Newcastle upon Tyne prägten. Offensichtlich war dies das Agens, die graue Arbeiter-Wirklichkeit der Docks von Newcastle zu verlassen und seinen Instinkten zu folgen (nämlich Musiker zu werden). Damit wird der Mensch "Sting" meines Erachtens transparenter, als manch Song von ihm es je hätte bewerkstelligen können. Insofern stellt die Autobiographie eine schöne und durchaus sinnvolle Ergänzung seines künstlerischen Schaffens dar.
Herzerfrischend sind auch seine zahllosen Musiker-Anekdoten, die er mit seiner ersten Band "Last Exit" erlebt (interessant hierbei: Der Text zu "So lonely" entstammt ursprünglich einem "Last-Exit"-Song ...). Viele Dinge kommen einem sehr vertraut vor, vor allem, wenn man selbst Musiker ist und das kraftraubende Auf- und Abbauen von Equipment, miefige Kneipenluft etc. selbst zu Genüge kennt.
Fazit: Ein schönes Buch vor allem für Fans. Im Gegensatz zu manch anderer Rezension bin ich der Meinung, dass es mehr ist als eine Sammlung lustiger Musiker-Anekdoten, zumal Sting neben der reinen Beschreibung von Vorgängen immer auch Bezug auf seine innere Befindlichkeit nimmt. Warum nur vier Sterne ? Mich hätte auch die Zeit nach Police interessiert, d.h. wie kam es zur Solo-Karriere ? Wie hat er Musiker wie Kenny Kirkland (der in der Widmung genannt wird) oder Dominic Miller kennen gelernt ? Was war/ist seine musikalische Philosophie, die z.B.
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