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Broken Music. Die Autobiografie
 
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Broken Music. Die Autobiografie [Gebundene Ausgabe]

Sting , Manfred Allié (Übersetzer) , Gabriele Kempf-Allié (Übersetzer)
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 2., Aufl. (Dezember 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100210514
  • ISBN-13: 978-3100210517
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 361.927 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sting
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als literarische Sensation wird sie angepriesen, die Autobiografie des Weltstars mit dem merkwürdigen Namen. "Haben Sie's nicht 'ne Nummer kleiner?", würde meine Oma fragen. Dann fiele es nämlich ein wenig leichter, die Lebenserinnerungen des Gordon Matthew Sumner (Jahrgang 1951), auch genannt Sting, mit Nachdruck zu loben. Sie sind wirklich bemerkenswert und haben durchaus literarische Qualitäten. Aber sensationell? Sensationell ist bestenfalls die Randnotiz, dass der Vater des Police-Drummers Stewart Copeland CIA-Mann war und 1947 beim Fund der Qumran-Rollen seine Finger im Spiel gehabt haben soll. Vielleicht ist es im Jahre eins nach Effenberg und Bohlen ja schon eine Sensation, wenn jemand ohne Beschimpfungen und Beleidigungen auskommt, sich lieber an die eigene Nase fasst und -- ganz einfach etwas zu sagen hat.

Die erklärte Absicht des ehemaligen Police-Sängers ist es, "aus der grauen Prosa meines Lebens eine Art transzendentes Gedicht zu schaffen." Diesen blumigen Satz darf man durchaus programmatisch verstehen: Es sind nicht so sehr die nach außen hin sichtbaren Highlights von Stings Karriere, die in Broken Music eine Rolle spielen, sondern die persönlich entscheidenden Momente: Wie der kleine Junge aus Wallsend, Tyneside, im Morgengrauen mit dem schweigsamen Vater Milch ausfährt, wie er die eigene Mutter in flagranti mit ihrem Liebhaber erwischt, wie er sich beim wunderlichen Musikalienhändler Mr. Braidford herumtreibt. Und wie die Großmutter dem halbwüchsigen Klimperer fragt, ob er mal was anderes spielen könne als immer diese... diese broken music.

Es ist der Englischlehrer Mr. McGough, der in Gordon die Liebe zur Literatur weckt (und möglicherweise Schuld daran ist, dass dieser sich zeitweilig selbst als Lehrer versucht). Und der längst vergessene Posaunist und Namensvetter Gordon Solomon von den Phoenix Jazzmen, der ihm 1972 wegen seines schwarz-gelben Pullovers den Namen Sting ("Stachel", "Stich") verpasst. Es sind unbekannt gebliebene Musiker-Kollegen wie Gerry Richardson und Ronnie Pearson, denen Sting mit seiner Autobiografie eine Legende setzt. Es sind professionelle Pannen und persönliche Niederlagen, die aus dem Nebenerwerbs-Jazzer Gordon Sumner den Weltstar Sting machen. Mit der Gründung von The Police und dem Welthit "Roxanne" im Jahre 1978 enden die Memoiren. Die entscheidenden Dinge des Lebens spielen sich nicht immer im Rampenlicht ab.

Fazit: Man muss kein Sting-Fan zu sein, um Vergnügen an diesem Buch zu finden. Broken Music ist spannend geschrieben, stilistisch elegant und menschlich berührend. Mit anderen Worten: Ein prima Geschenk! --Axel Henrici

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Oktober 2003

»eigentlich erstaunt es nicht, daß der bekennende Sozialist und Multimillionär sich in seiner Autobiographie nun auch als Schriftsteller von einigem Ehrgeiz zu erkennen gibt. Er hat ein Talent für die Schilderung von Stimmungen, aber auch dafür, die Trostlosigkeit, die gerade die ersten Kapitel beherrscht, nie in Selbstmitleid umschlagen zu lassen. [...] 'Broken Music' bietet mehr als eine Aneinanderreihung mehr oder minder harmloser Anekdoten und Erlebnisse: das intelligent entworfene Selbstbild eines Mannes, der auch nach der Lektüre mehr ist als die Summe seiner Talente.«

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nein! Nicht noch eine von diesen Starbiographien! Müssen die uns denn jetzt alle mit ihren unerträglichen Skandalgeschichten langweilen? Hat jemand wie Sting das wirklich nötig?
Als ich das Buch von Sting gestern in der Buchhandlung zwischen Boris Becker und Dieter Bohlen liegen sah, war ich mehr als skeptisch.
Andererseits war schon das Cover wohltuend anders: es zeigt das Schwarzweißporträt eines etwa zehnjährigen Jungen, und dass es sich dabei um Sting handelt, erkennt man erst auf den zweiten Blick: daran nämlich, dass dieser Junge einen Pullover mit gelbem Querstreifen trägt, und natürlich am Namen des Verfassers.
Das Titelbild ist Programm, denn in dem Buch geht es nicht um den Star, sondern um die Jahre davor, den Weg zum Weltruhm. Das Buch endet da, wo die Klatschpresse beginnt. Erzählt wird von der Kindheit und Jugend, von ersten musikalischen Gehversuchen, vom Aufstieg mit Police.Wer Skandale und Klatschgeschichten sucht, wird mit diesem Buch nicht viel anfangen können. Es ist ein leises, liebevolles Buch voller Details aus einer geradezu archetypischen Kindheit im krisengeschüttelten Nordengland, über Stings nicht immer einfache Beziehung zu seinen Eltern, die beide schon tot sind. Wenn hier jemand nachtragend ist dann nur in einem Sinne: nachgetragene Liebe. Keine lückenlose Biographie, sondern eine Folge von wunderbar beschriebenen, schlaglichtartigen Szenen.
Es ist bezeichnend, dass in den ersten sensationslüsternen Rezensionen immer wieder eine Episode herausgegriffen wird: die Szene, als der kleine Sting, der damals noch Gordon hieß, seine Mutter mit einem Liebhaber überrascht. Dabei gibt es andere Szenen, die viel viel beeindruckender sind, und bei denen man - auch das eine Riesenüberraschung - manchmal lauthals lacht: die Geschichte zum Beispiel, wie der Versuch, eine Freundin durch seinen besonders rasanten Fahrstil zu beeindrucken, für Sting buchstäblich ein Schlag ins Wasser wird. Oder die Geschichte, warum Sting bei seinem ernsten Fernsehauftritt so hochnäsig wirkte. . .
Mehr soll hier nicht verraten werden.
Liebe Leser, lasst Euch bitte nicht von dem Wort Autobiographie abschrecken, denkt nicht an die Kübelböcks und Effenbergs dieser Welt. Rettet diesen wunderbaren Roman von den Biographie-Tischen der Buchhandlungen. Befreit ihn, lest ihn, verschenkt ihn und lasst Euch verzaubern!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"mein leben scheint aus sehr vielen strängen geflochten, wie eine musikalische improvisation, die aus den verschiedensten stimmen einer fuge gebildet wird. der basso continuo ist meine entwicklung als musiker, die melodielinien darüber sind die beziehungen..." schreibt sting auf seite 184 seiner fast 400 seiten dicken, stimmungsvollen autobiografie. seine musik-entwicklungsstationen: als kleines kind sitzt er unter dem klavier seiner mutter, die little richard (tutti frutti) und jerry lee lewis mit seinen "great balls of fire" in die familie einführte. die venyl-platten ließ er in anderen geschwindigkeiten laufen, um die bass-linien besser heraushören zu können, liebevoll beschreibt er die atmosphäre im kleinen musikladen seiner heimatstadt: "wie aladins zauberhöhle". seine ersten konzert-eindrücke (beatles, jimi hendrix etc.) werden erwähnt, seine arbeit als bassist im orchester-graben bei musical-aufführungen, seine gigs in jazz- und pop-bands. die beziehungen: neben den gut nachvollziehbaren erlebnissen in den tanzschuppen der 60er, dem finden seiner frau, natürlich dem grübeln über seine eltern - beeindruckte mich besonders auch die detail-genauigkeit, mit der er die subtilen feindseligkeiten in jenem lehrer-kollegium darstellt, in welchem er eine zeitlang eingezwängt war, bevor er den großen sprung in die pure musiker-karriere wagte: "ich fühle mich wie ein fisch im aquarium, aber einer im falschen becken. es gibt einen nur mit mühe aufrecht erhaltenen burgfrieden, eine feindseligkeit, die der höfliche ton nur knapp verdeckt. hat die schulleiterin mich als kollaborateur hier eingeschmuggelt? ich blieb in deckung, aber irgendwann würde der betrug auffliegen..." diese zeilen mögen als beleg dafür dienen, dass sting literarische qualitäten hat, die an die begabung von romanciers wie john updike zum beispiel durchaus heranreichen. ein buch, das mit seiner insgesamt friedlichen, streckenweise bissig detailgenauen aber zumeist positiv dem leben zugewandten stimmung eine angenehme wirkung hinterlässt: sehr empfehlenswert!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Soeben habe ich die Lektüre von Stings Autobiographie "Broken Music" beendet. Mein erster Eindruck: Es war ihm ein echtes Bedürfnis, mit diesem Buch seine Vergangenheit aufzurollen und herauszufinden, wie er zu dem Mann wurde, der er heute ist. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Verhältnis zu seinen Eltern und den Personen, die seine frühe Kindheit in Newcastle upon Tyne prägten. Offensichtlich war dies das Agens, die graue Arbeiter-Wirklichkeit der Docks von Newcastle zu verlassen und seinen Instinkten zu folgen (nämlich Musiker zu werden). Damit wird der Mensch "Sting" meines Erachtens transparenter, als manch Song von ihm es je hätte bewerkstelligen können. Insofern stellt die Autobiographie eine schöne und durchaus sinnvolle Ergänzung seines künstlerischen Schaffens dar.

Herzerfrischend sind auch seine zahllosen Musiker-Anekdoten, die er mit seiner ersten Band "Last Exit" erlebt (interessant hierbei: Der Text zu "So lonely" entstammt ursprünglich einem "Last-Exit"-Song ...). Viele Dinge kommen einem sehr vertraut vor, vor allem, wenn man selbst Musiker ist und das kraftraubende Auf- und Abbauen von Equipment, miefige Kneipenluft etc. selbst zu Genüge kennt.

Fazit: Ein schönes Buch vor allem für Fans. Im Gegensatz zu manch anderer Rezension bin ich der Meinung, dass es mehr ist als eine Sammlung lustiger Musiker-Anekdoten, zumal Sting neben der reinen Beschreibung von Vorgängen immer auch Bezug auf seine innere Befindlichkeit nimmt. Warum nur vier Sterne ? Mich hätte auch die Zeit nach Police interessiert, d.h. wie kam es zur Solo-Karriere ? Wie hat er Musiker wie Kenny Kirkland (der in der Widmung genannt wird) oder Dominic Miller kennen gelernt ? Was war/ist seine musikalische Philosophie, die z.B. Werke wie "Ten summoners' tales" hat entstehen lassen ? Welchen Bezug haben die Texte der Songs seiner Solo-Alben zu seiner Vergangenheit ? Antworten auf diese oder ähnliche Fragen hätten das Bild von diesem Künstler noch weiter abgerundet. Trotzdem: Sehr lesenswert !

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Sting Broken Music - Autobiographie
Ich bin ein Fan von Sting. Ich mag seine Musik seit den Anfängen von "The Police" ! Somit war der Kauf des Buches ein "must have" für mich. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von K. Pohle veröffentlicht
Nicht nur für Sting-Fans, sondern für alle Liebhaber gut...
Gordon Sumner alias Sting ist natürlich zunächst einmal nicht als Autor, sondern als Sänger und Songwriter ein Begriff. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Redaktion Literaturtipp.com veröffentlicht
Every Breath You Take
Selbstfindung ist ein großes Thema für Sting. Gleich im ersten Kapitel seiner Autobiographie berichtet er über ein Experiment mit bewusstseinsverändernden... Lesen Sie weiter...
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Ein einfühlsamer Musiker erzählt aus seinem Leben
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Veröffentlicht am 23. Dezember 2008 von Leonidas
Ein ganz besonderer Musiker erzählt seine Geschichte..
Ich bin ein großer Police & Sting Fan, und habe die Autobiographie vor allem deswegen gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2007 von Timo Brandt
Sting, Police und wie alles entstand
Diese Autobiografie ist sicher nicht reiserisch und auf publicity aus. Sting schilderd hier das harte Leben und Werden eines exzellenten Profimusikers, welches mit vielen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2007 von Rossi
ein Muss für Fans, für alle anderen auch interessant!
Zugegeben, ich habe das Buch gekauft, weil ich ein Sting-Fan bin. Beim Lesen - oder vielmehr verschlingen - wurde ich darin auch bestätigt: dieser Mann ist ein Ausnahmetalent. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2006 von Bille
sting einmal anders unterhaltsam...
Biografien liest man immer wieder mal von Stars. Leute wie Dieter Bohlen veröffentlichen ihre Autobiografien. Lesen Sie weiter...
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Interessante Autobiographie mit Abstrichen
Wer sich eine herkömmliche Musiker-Biographie erwartet, sollte aus mehreren Gründen nicht zur Autobiographie Gordon Sumners, besser bekannt unter seinem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2004 von Dieter Boehm
Sting einmal von seiner privaten Seite erleben...
Endlich mal eine Biografie,an der der Künstler selbst mitgewirkt und seinen Teil dazu beigetragen hat! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2004 von Rufus
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