22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein sehr beeindruckendes Werk über einen brillianten Musiker, 15. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Broken Music. 3 CDs: Die Autobiographie. Gelesen von namhaften deutschen Künstlern. Musikalisch illustriert mit Originalaufnahmen (Audio CD)
Als ein bereits langjähriger Freund der Musik von Sting mußte ich mir natürlich auch seine Biographie zulegen, welche ich in der Buchform regelrecht verschlungen habe, denn darin erfährt man auch endlich einmal in einer ausführlichen Form, wer denn der Mensch Sting eigentlich wirklich ist und wie er zu dem Weltstar wurde, der er heute ist.
Das Hörbuch bietet nun eine schöne Gelegenheit, sich dieses Lesevergnügen nochmals auf akustische Art und Weise zu gönnen.
Leider hat die Sache aber einen Haken...
Es wird die Geschichte EINES Mannes erzählt, weshalb es mir wirklich unverständlich ist, wieso hier nun ZWEI verschiedene Sprecher agieren müssen.
Gerade habe ich die wirklich angenehme Lesestimme von Xavier Naidoo lieben gelernt (mit dessen Gesang ich allerdings nicht allzu viel anfangen kann), da spricht plötzlich Ulrich Matthes weiter.
Und auf diese Art und Weise geht es dann leider auch über alle 3 CD's weiter.
Zwar sind beide Stimmen wirklich durchaus interessant, aber dennoch entsteht durch den ständigen Wechsel der Sprecher eine Art Bruch, der den Gesamtgenuß doch etwas trübt.
Hätte hier ausschließlich Xavier Naidoo gelesen, dessen Stimme für mich einfach die angenehmere der beiden ist, hätte ich sicherlich auch die vollen 5 Sterne vergeben, so aber reicht es leider nur für 4 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen
Nicht nur für Sting-Fans, sondern für alle Liebhaber gut erzählter und ergreifender Geschichten!, 4. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Broken Music. 3 CDs: Die Autobiographie. Gelesen von namhaften deutschen Künstlern. Musikalisch illustriert mit Originalaufnahmen (Audio CD)
Gordon Sumner alias Sting ist natürlich zunächst einmal nicht als Autor, sondern als Sänger und Songwriter ein Begriff. Er gehört aber nicht zu jenen, die Bedeutsamkeit ihrer eigenen Persönlichkeit etwas überschätzenden Künstlern, die derzeit mit ihren Autobiographien den Buchmarkt überschwemmen, und er benötigte für sein Werk auch keinen Ghostwriter. Seine Autobiographie "Broken Music" endet an der Stelle, an der Stings großer, kommerzieller Erfolg beginnt und dreht sich also um die Jahre bevor er zum Star wird.
Der Hörer bekommt einen Eindruck von Stings Kindheit, die geprägt ist von Geldknappheit, den Eheproblemen der Eltern, der strengen Schulerziehung und dem Wunsch aus dieser Trostlosigkeit auszubrechen. Man erfährt einiges Privates, unter anderem über die Frauen in Stings Leben, seine Einstellung zu seinem Beruf als Lehrer, seine kurzfristige Arbeit als Model oder über die Geburt seines ersten Kindes, die er verschläft. Immer wieder werden Einblicke in das Seelenleben des sensiblen Künstlers gewährt, zum Beispiel, wenn er von seinem todkranken Vater doch noch die Anerkennung für seine Arbeit bekommt, auf die er so lange gewartet hat.
Das große Thema, das Stings Leben und damit auch seine von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié aus dem Englischen übersetzte Autobiographie beherrscht, ist natürlich die Musik. Von seinen ersten, weniger erfolgreichen Versuchen am Klavier, die seine Großmutter "Broken Music" nannte, bis zur Entstehung von "The Police" ist die Musik ein ständig präsenter Faktor. Sting erzählt eindringlich von seiner Beatles-Bewunderung, von seiner ersten Gitarre, mit der er Jimi Hendrix-Songs nachspielt, seinem frühen Traum von einer Musikkarriere. Bis ins Detail hört man von den Fort- und Rückschritten auf dem Weg zum ersten Album, und es wird die Bedeutung und Entstehung der einzelnen Tracks erklärt. Stings Talent als Songwriter spiegelt sich in seiner Autobiographie wieder: Seine Sprache ist sinnlich und mitreißend, die Beschreibungen immer anschaulich und treffend.
Gelesen wird Stings Autobiographie abwechselnd von Ulrich Matthes und Xavier Naidoo. Beide transportieren die verschiedenen Stimmungen und Emotionen gekonnt und geben auch den verschiedenen Personen, die zu Wort kommen, jeweils einen eigenen Klang. Dem im Hörbuchbereich bisher noch unerfahrenen Xavier Naidoo, der nicht zuletzt wegen seiner einprägsamen Stimme zur Musikelite Deutschlands zählt, gelingt es fast noch besser als dem erprobten Sprecher und Schauspieler Ulrich Matthes, Gefühl in seine Stimme zu legen.
Um das Hörbuch "Broken Music" genießen zu können, muss man nicht unbedingt Sting-Fan sein, es genügt völlig, wenn man ein Liebhaber gut erzählter und ergreifender Geschichten ist!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
autobiographie, 13. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Broken Music. 3 CDs: Die Autobiographie. Gelesen von namhaften deutschen Künstlern. Musikalisch illustriert mit Originalaufnahmen (Audio CD)
Also, ich liebe die Musik von Sting und kenne auch eine Episoden seiner Laufbahn. Ich mag auch gerne die Stimme von Xavier Naidoo, aberes ist halt einefach nur ne nette Geschichte...Sorry, hätte es etwas interessenter gedacht.Aber alles ist Geschmacksache....
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