So. Tollerweise steht auf der CD nicht drauf, wer mitgemacht hat dafür aber ellenlange Gewinnspiele für den Fanclub. Nun gut. So langsam die Musik Crowbars ist, so langsam hat sich auch deren Erfolg entwickelt. Eine Gute Sache daher, weil jeder Fan, den sie sich hart erkämpft haben, auch immer Fan bleiben wird. Trendströmungen sind im Falle von Crowbar Fehlanzeige. Mit den NOLA-Jungs ist man einfach "down for life".
Dennoch könnte man "Broken Glass" als den Durchbruch der Band ansehen, fehlte sie spätestens von hier an auf kaum einem Festival / Tour und war bei Metal- und Hardcore Fans aller Schattierungen stets eine Combo auf die sich alle einigen können.
Musikalisch hat sich recht wenig getan - wer hätte da auch etwas anderes vermutet. Wie schon bei der "Crowbar" angesprochen, hat die Band im Prinzip nur zwei Songs geschriebenen - den doomigen und den hardcore-lastigen. Ich persönlich kann mit letzteren nicht so viel anfangen und daher findet "Broken Glass" mit dem sehr nervigen Opener "Conquering" einen recht ungeschickt - schlechten Einstieg, der aber gleich mit der Groove Granate "Like Broken Glass" wieder wettgemacht wird.
Die Songs "Turn Away From Dying" und "Nothing" sind die düstersten, die die Band bislang geschrieben hat und für mich der absolute Höhepunkt der CD (oder Tiefpunkt - je nach dem). "Wrath Of Time Be Judgement" und "Burn Your World" sind leider mehr oder weniger Ausfälle, jedoch versöhnt die CD mit den drei starken Abschlusstracks wobei "Reborn Thru Me" mit geilen Clean-Vocals und dezenten Keyboards eine gelungene Mischung aus Groove und Doom darstellt. Insgesamt eines der besseren Alben.