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Broken Flowers [Blu-ray]
 
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Broken Flowers [Blu-ray]

Bill Murray , Sharon Stone , Jim Jarmusch    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   Blu-ray
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Bill Murray, Sharon Stone, Jessica Lange
  • Regisseur(e): Jim Jarmusch
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 28. Oktober 2011
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005EJIJ5U
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.414 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Jarmusch entwirft hier ein Portrait, das seinem Hauptdarsteller Bill Murray geradezu auf den Leib geschneidert sein könnte. Wie schon in "Lost in Translation" geht der Schauspieler perfekt in der Rolle des nach einem leidenschaftlichen Leben vereinsamenden Junggesellens auf. Der Charakter Don Johnsons wurde so authentisch wie originell entworfen. Einzelne, bewegungslose Einstellungen des Protagonisten vor einem Glas Champagner vermögen dabei mehr zu sagen als quirlige Dialoge. Die Szenen scheinen direkt aus dem Leben geschnitten zu sein und portraitieren das, was jeder kennt: Die Umwelt scheint sich einem zu entziehen, ja gar vollkommen zu verweigern. Aber immerhin hat Johnson ja seinen eifrigen Nachbarn (Jeffrey Wright), der genügend komische Elemente mit ins Geschehen einbringt, um das Drama nicht allzu düster wirken zu lassen. Der Roadmovie-Part der Produktion stellt im Folgenden gleichermaßen eine Reise durch die Vergangenheit des Gigolos dar, wie er eine Journey der Selbstfindung des Midlife-Crislers ist. Die Frauen, die Johnson aus seiner Vergangenheit in die Gegenwart holt, stammen allesamt aus dem Bilderbuch. Hier wird kein Klischee ausgelassen, so dass auch subtile wie skurrile Komik nicht ausbleibt. Die Besetzung der Damenrollen gleicht dabei mit Sharon Stone, Tilda Swinton, Julie Delpy, Chloe Sevigny oder Jessica Lange zudem einem Potpourri erfolgreicher Filmstars, das wirklich zu erfreuen vermag. Dramaturgisch löst sich das unterhaltsame wie sanftmütige Puzzle aus Gestalten der Blütezeit des Protagonisten schließlich sehr raffiniert und vor allem subtil auf. Aber sehen sie selbst ... Fazit: Umwerfend komisch, einfallsreich wie sensibel inszenierter Roadmovie.

Moviemans Kommentar zur DVD: Optisch stört hauptsächlich das häufig vorkommende Rauschen. Auch die Kontraste könnten einen Tick besser sein. Das Tonmaterial bietet kaum kraftvolle Effekte, auch wenn Raumeindruck und Sprache in beiden Tonfassungen harmonisch ausfallen. Die Extras bleiben bei all dem sehr dünn bestückt.

Bild: Das Farbspektrum des Bildmaterials der Disc erstreckt sich breit über sanfte Nuancen bis hin zu kraftvollen, bunten Tönen. Wirklich mehr als kräftige Farben bleiben aber selbst im Sonnenlicht aus (Häuser, 00:23:41). Das Kontrastspektrum ergibt sich leider nicht allzu breit aufgefächert. Dunkle Farbflächen weisen nicht immer Details wie Falten in der Kleidung bei 00:09:07, dem Jogginganzug, auf. Häufig machen sich sogar Überbelichtungen bemerkbar, die aber durchaus stimmungsvoller Natur sind (Sonnenflecken im Garten, 00:03:45). Rauschen kann oft auf Himmelsflächen (00:23:45), weißen Wänden (Haus, 00:23:56) oder auch leicht auf Körpern (Beine, 00:29:39) verzeichnet werden, an deren Rändern zudem hin und wieder minimale Treppchenbildungen entstehen. Ansonsten arbeitet die Kompression stabil. Schärfetechnisch finden sich zwar schöne Ansichten, es könnte aber auch ein wenig mehr drin sein. Selbst im Sonnenlicht lassen sich zwar Gesichtsfalten gut erkennen, feinere Härchen aber bleiben unsichtbar. In Totalen ist die Schärfe sogar nur noch gerade befriedigend, Detailaufnahmen bieten allenfalls noch gute Auflösungen (Speiseteller, 00:50:49).

Ton: Im Vergleich zur Synchronfassung beinhaltet das Original sprachlich ein klein wenig mehr Hall, der etwas mehr Räumlichkeit abbildet. Generell aber lassen sich sonst keinerlei Unterschiede zwischen deutscher und Originalfassung ausmachen. Ganz im Gegenteil gestalten sich beide Ton-Versionen auch in punkto Räumlichkeit und Effektauslastung gleichwertig ausgestattet. Räumlichkeit vermittelt sich harmonisch (von rechts heranfahrendes Auto, 00:37:37), Naturgeräusche, wie Vogelgezwitscher oder spielende Kinder bringen auch subtile, untermalende Schwingungen mit ein. Einzig deftig schallende Effekte bleiben aus und wären zugegebenermaßen auch recht überflüssig. Insgesamt fällt auf, dass die hinteren Boxen nicht gerade übermäßig häufig an der Kulissengestaltung beteiligt sind (Autoverkehr, 01:09:03).

Extras: Vom Bonusmaterial hätte man mehr erwarten können. Ein paar Outtakes gibt es von den Mädels im Bus (1:41 Min.), die aber leider nicht untertitelt sind. Zwei "Behind the Scenes-Featurettes" beschäftigen sich mit dem Treiben hinter der Kamera. Im untertitelten "Start to Finish" (7:39 Min.) sieht man mehr Filmklappen als Aufnahmen oder Proben, wohingegen das schwarzweiße "Farmhouse"-Material (4:18 Min.) immerhin mit Kommentaren von Regisseur Jim Jarmusch ausgestattet ist. Es folgen noch englische Kinotrailer: US-Kinotrailer (2:00 Min.), internationaler Trailer (1:21 Min.) und untertitelter englischer Kinotrailer (2:04 Min.) sowie der deutsche Kinotrailer (1:58 Min.) und sechs Programmtipps. Schade, dass nicht mehr drin ist, man hätte gerne weitere Infos zu Produktion und Schauspielern erhalten. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Der Tag fängt gar nicht gut an für Don Johnston (Bill Murray). Erst wird er von seiner sehr viel jüngeren Freundin Sherry (Julie Delpy) verlassen, dann flattert auch noch ein rosafarbener Brief ins Haus. Keine Liebesbotschaft, sondern eine späte Quittung für eine frühere Liaison des ergrauten Don Juan: Er hat einen inzwischen 19-jährigen Sohn, der ihn vielleicht in Kürze aufsuchen werde, droht die anonyme Schreiberin. Doch wer ist die Mutter? Ginge es allein nach Don - er würde weiter sein Sofa hüten und die Dinge auf sich zukommen lassen. Aber sein Nachbar Winston (Jeffrey Wright) kann die lethargische Couchpotato zu detektivischen Nachforschungen überreden. Und so startet Don eher widerwillig und mit rosa Blumen bewaffnet eine aberwitzige Reise in die Vergangenheit. Vier Frauen in vier verschiedenen Städten kommen als Mutter des unbekannten Sohnes

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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leonidas VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Bill Murray Rollen haben sich in den vergangenen Jahren vom verletzenden Zyniker zum Melancholiker gewandelt. Die leisen Töne, die Murray das erste Mal genial bei 'Lost in Translation' spielte, finden sich auch in diesem Film von Kult-Regisseur Jim Jarmusch.
Bills Charakter Don Johnston erhält eines Tages einen Brief, dass er einen Sohn habe. Da der Brief nicht unterschrieben ist, macht er sich auf den Weg, die Mutter zu finden. Und da gibt es einige Möglichkeiten.
Auf seiner Odyssee gerät er in wunderbar aberwitzige Situationen und am Ende findet er ... Aber seht selbst, denn der Film ist ein Juwel!

Erstklassig besetzt bis in die kleinste Nebenrolle erinnert der Film ein wenig an 'Dead Man', wo Johnny Depp als Nobody auf eine Reise geht, nur dass in diesem Fall die Frauen aus der Vergangenheit die Meilensteine sind, die der Protagonist passieren muss.
Fazit: Zart, schmunzelnd, und mit einem wunderbaren Licht auf das was war erzählt der Film seine Geschichte!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Eigentlich ein Klassiker: Ein Mann, nennen wir ihn Don Juan oder auch Casanova hat sein Leben lang immer wieder großartige Frauen flachgelegt, aber eben auch nur das, es ist ihm nie gelungen, eine ernsthafte Beziehung aufzubauen, und so hat er irgendwann genug von seinem Hobby und zieht sich zurück. Das neue an diesem Film: Es fängt an, als sich unser Schürzenjäger schon zurückgezogen hat. Die wilden Zeiten sind also Vergangenheit. Zwar gibt es da noch eine sehr hübsche Dame in seiner Nähe, aber eigentlich hat er das alles schon hinter sich. Casanova hat in vergleichbarer Situation begonnen, Bücher über sein Leben zu schreiben. In diesem Film hat aber der Protagonist selbst dazu keine Lust. Man ist saturiert, finanziell und überhaupt.

Und dann kommt doch noch der kleine Paukenschlag, der sein Leben in Unordnung bringt und ihn ein klein wenig wieder aufwachen lässt: Haben die vielen Verhältnisse, die Affären mit den Frauen dann doch zu Nachwuchs geführt? Mein Gott, habe ich etwa ein Kind, von dem ich nichts weiß, dass sein Leben ohne mich führt, mich vielleicht braucht und etwas über mich erfahren will? War mein Leben vielleicht doch nicht ganz umsonst? Nicht völlig folgenlos?

Ich persönlich finde diese Fragestellung schon aufregend, es setzt aber wohl voraus, dass man sich mit der Hauptperson zumindest ein bisschen identifiziert. Der Film stellt diese Fragen nämlich nicht offen. Äußerlich bleibt unser Casanova kaum berührt. Er selbst würde sich diese Fragen vielleicht auch nie offen stellen. Aber wie es in ihm brodelt, erfährt man, als er sich auf die Suche nach seinen Geliebten macht, und dabei mit seinem früheren Leben und seinen früheren Lieben konfrontiert wird. Manche der Frauen sind einfach schrecklich, an manchen ist eine große Liebe verloren gegangen, aber alle sind durch ihre jeweiligen Darstellerinnen perfekt und schlüssig dargestellt. Alle sind interessant und lohnen wohl ein Verhältnis. Aber wie auch unser Held haben alle auf ihre Weise auch das Leben - oder zumindest dessen aufregendste Zeiten - schon hinter sich.

Der Film ist keine leichte Kost. Wie schon gesagt, der Film gewinnt seine Faszination erst dadurch, dass sich der Zuschauer selbst Gedanken macht, was in den Köpfen der Menschen vorgeht. Im Gegensatz zu anderen Filmen haben diese Motivationen und Gedanken auch hinter den Dialogen. Aber Jarmusch ist als Regisseur clever genug, diese dem aufmerksamen Zuschauer auch transparent werden zu lassen. Und auch das Ende ist sehr offen, und es Bedarf der Interpretation. Aber eine kleine Idee zum Schluss: Sieht man sich die möglichen Erklärungen an, überdenkt man diese und erzählt sich vielleicht selbst die Geschichte zu Ende, entstehen dann nicht gleich mehrere, wunderschöne Pointen, die den Film großartig machen? Vielleicht wird hier ja mehr als eine schöne Geschichte erzählt. Eine Geschichte nur auf eine Art enden zu lassen, kann auch eine Beschränkung sein.

Vielleicht kein Film zum Zurücklehnen und Abschalten. Aber dennoch ein kleines Meisterwerk.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Entschuldigung, wenn ich hier aufs Schärftste widersprechen muß, aber nur weil man persönlich mit einem Film nichts anfangen, kann, sei es , weil man (offensichtlich) was anderes erwartet hat, oder (kommt auch vor), man ihn einfach nicht versteht, braucht man ihn nicht derart zu verreißen. Ich denke, daß Jarmusch hier nicht unbedingt einen Film in üblichen Sinne (is bei Jarmusch auch noch nie vorgekommen), drehen wollte, er versucht einfach die oft irreale Realität einzufangen. Stichpunkt Langeweile: Was für tolle Actioneinlagen und Wendungen kann man denn hier in einem Streifen mit tendenziell realer Grundlage erwarten? Eigentlich kann man sich von Anfang an denken, daß das alles kein gutes Ende nehmen wird (passiert im realen Leben auch höchst selten), dafür ist Murray zu (keine Kritik) distanziert und die Handlung einfach zu sehr in der Wirklichkeit angesiedelt. Manche Charactere sind klar überzeichnet - und trotzdem kennt man mindestens eine Person, die in dieses Schema reinpaßt. Und das Ende - doch einfach nur gelungen. Nichts klärt sich wirklich auf, es bleiben reine Interpretationsmöglichkeiten. Und das ist nun wirklich realistisch. Oder hatten Sie schon mal ein Happy End? Mich würde interessieren, was einige hier von anderen Jarmusch-Werken halten, z.B "Dead Man". Wirklich damit gerechnet, daß er seinen Sohn findet, hatte ich auch nicht, aber daß er vielleicht sich selbst findet. Und ich denke, daß das auch der Kern des Ganzen ist, bei dem man Murray folgen soll. Wenn man sich darauf nicht einlassen kann, oder das eigene Leben nichts Ähnliches in dieser Form zu bieten hat, wenn man meint zu wissen, wer man ist, und alles schon kapiert hat, dann kann man wohl wenig mit "Broken Flowers" anfangen. Doof und langweilig kann aber als Grund des Mißfallens nicht geltend gemacht werden.

Einzig bedenklich, auch als Anmerkung für meine allseits hochgeschätzte FSK, ein Film, wo ein kleines Kind neben zwei Erwachsenen steht und mit ihnen über Marihuana witzelt (abgesehen davon, daß beide am Dampfen sind), gehört eindeutig(aber auch der Handlung wegen) in die FSK 12-Reihe. Ohne Altersbeschränkung find ich zu wenig - selbst Raumschiff Orion ist (das wieder unnötigerweise) ab 12.
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Vor 2 Monaten von r3sort veröffentlicht
wunderbarer, stimmungs- und genussvoller Film für Anspruchsvolle
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Vor 15 Monaten von Bernd Hammes veröffentlicht
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Versand,Verpackung....absolut OK aber wie soll mann eine DVD prüfen,wenn in den Geschäftsbedingungen die Unversehrtheit der Verpackung bedingung ist??? Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Neumann,Günter veröffentlicht
Bill Murry gut, rest schlecht...
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Vor 20 Monaten von Kalle veröffentlicht
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Vor 21 Monaten von Firecorge veröffentlicht
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