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Broken Bells [Vinyl LP]
 
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Broken Bells [Vinyl LP]

The Shins, Broken Bells Vinyl
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Vinyl (12. März 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony (Cargo Records)
  • ASIN: B0031AV73A
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.102 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. The High Road
2. Vaporize
3. Your Head Is On Fire
4. The Ghost Inside
5. Sailing To Nowhere
6. Trap Doors
7. Citizen
8. October
9. Mongrel Heart
10. The Mall And Misery

Produktbeschreibungen

motor.de

Für ein innovationsharrendes Publikum ist es manchmal gar nicht schlecht, wenn Künstler sich langweilen. Denn ohne tiefe Langeweile hätte es die bisher spannendste Kollaboration des jungen Jahres wahrscheinlich gar nicht gegeben. "Ich bin mit meinem Platz im Hintergrund sehr zufrieden", schnarrt eine tiefe Bassstimme in gepflegtem Understatement. Das sonore Grummeln gehört zu Brian "Danger Mouse" Burton, einem hochaufgeschossenen Sportsmann mit gepflegtem Harlem-Globetrotters-Gedächtnis-Afro. Wie der allerdings auf die Idee kommt, im Hintergrund von irgendwas zu arbeiten, entzieht sich vielleicht sogar seiner eigenen Kenntnis. Der Name Danger Mouse steht immerhin im Zusammenhang mit einigen musikalischen Superlativen und Innovationsschüben, die selbst altgediente Business-Protagonisten nicht auf ihrer "To Do"-Liste abhaken können.

Mit Gnarls Barkley liefert der Ex-DJ Burton die erste Download-Single, die es auf Platz eins der britischen Charts schafft, sein "Grey Album" - ein Mash-Up aus dem weißen Album der Beatles und Jay-Zs schwarzem - macht ihn zur Ikone der Urheberrechts-Bezweifler und "The Dark Side Of The Soul", sein gemeinsames Projekt mit Sparklehorse und David Lynch, erscheint wegen Streitigkeiten mit der EMI ausschließlich als illegaler Download und als Buch, dem ein CD-Rohling beigelegt ist. Und jetzt das: Gemeinsam mit The Shins-Sänger James Mercer, der mit seiner Band im Vorbeigehen den amerikanischen Post-Pavement-Indie-Rock gerettet hat, fusioniert Burtons humpelnder Intellektuellen-HipHop mit bittersüßem Indie-Folk. Aber es ging ja um Langeweile...

"Wir hatten beide wenig Lust mit unseren jeweiligen Projekten schon wieder das selbe zu machen", erläutert James Mercer auf die Frage, welch glücklicher Zufall ihn und Burton zusammengebracht habe, schlicht. "Wenn du so lange in denselben Strukturen arbeitest, wie ich es bei den Shins getan habe, legt man sich automatisch ein Korsett aus Regeln an, aus dem es sehr schwer ist auszubrechen." Auch Burton ist froh, seine Haupttätigkeit als Produzent (Gorillaz, Beck etc.) vorerst ruhen zu lassen und endlich als simples Bandmitglied durchzugehen. "Ich kann mir eine Rückkehr auf den Produzentensessel im Moment überhaupt nicht vorstellen", brummt er und freut sich auf die ersten Broken Bells-Konzerte im März, bei denen er hauptsächlich hinter dem Schlagzeug Platz nehmen wird.

Broken Bells gibt beiden Protagonisten die Freiheit, sich kreativ neu zu erfinden, als Musiker und auch als Teil eines Bandgefüges. Während Mercer als heimlicher Kopf der Shins und Burton als Superproduzent immer eine besonders hervorgehobene Stellung einnehmen, trifft man sich im gemeinsamen Projekt auf Augenhöhe. "Wir haben uns während der gemeinsamen Arbeit nie über Ideen gestritten. Wenn irgendwas sich nicht gut angefühlt hat, haben wir es am nächsten Tag mit etwas anderem probiert", berichtet Mercer fröhlich. Diese lockere Zusammenarbeit hört man dem Debüt des Duos an. Es ist verspielt und voller Schichten versponnener Ideen. "Deshalb sind wir auch bisher nur eine Zwei-Mann-Band. Unsere Egos sind erst mal groß genug, um eine ganze Band zu ersetzen," erklärt Burton.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hammer Album 9. März 2010
Format:Audio CD
Es kommt nicht so oft vor, dass man ein gesamtes Album anhört und nicht nur jedes Stück gut findet, sondern richtig von der Mucke "eingefangen" wird. Noch seltener kommt es vor, dass das auch nach mehrmaligem Durchhören in Endlosschleife so bleibt. Okay, es läuft erst 5 Tage, aber bisher wird nix langweilig, im Gegenteil- ich hab das Gefühl, ich habe genau auf diese Art von Popmusik gewartet. Tolle eingängige Melodien, kleine Wendungen in den Songs, die sie nicht zu 08/15 mäßig rüberkommen lassen und auch von der technischen Umsetzung brilliant. Jetzt schon eins meiner Alben 2010! Mehr davon bitte!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Easy listening 26. März 2010
Von Fiona T.
Format:Audio CD
James Mercer ist schon ein Cracker: Als Melodienschöpfer gibt es seit einigen Jahren wenige, die in Bezug auf Originalität und Emotionalität mit ihm mithalten können. Dass er im neuen Projekt mit einem der renommiertesten E-Sound-Tüftler kooperieren würde, hat da für einige Vorschusslorbeeren gesorgt. Zurecht?
Jedenfalls nicht zu unrecht: Was Broken Bells seinen Hörern bietet, ist schöne, leicht verdauliche musikalische Kost. Ich finde die Scheibe angenehm, aber in keiner Weise mitreissend: Sie ist gefällig. Da ist kein Titel, den man überspringt, weil man ihn nicht mag - und keiner, den man direkt wiederholt, weil er begeistert. Alles ist vor allem irgendwie nett, und das konnte man bisher über keines der Shins-Alben von Mercer sagen: Da wird weniger musikalischer Teppich verlegt, als versucht, klanglich und gesanglich Akzente zu setzen. Broken Bells werde ich beim nächsten Mal, wenn wir Gäste zum Essen haben, sicherlich auflegen. "Kissing the Lipless", "Caring is creepy", "Sea Legs" oder "So says I" singe ich weiter laut mit, wenn ich sie im Auto höre. Ich wüsste nicht, wo ich das bei Broken Bells sollte. Wie würde Douglas Adams sagen? Nett, aber mostly harmless.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von P. Benz
Format:Audio CD
Broken Bells setzt sich aus zwei Musikern zusammen, die schon einiges an Erfahrung mitbringen. Dies ist den Stücken bzw dem Gesamtwerk gut zu entnehmen: die Werke reihen sich perfekt aneinandern, kein Langeweiler durchbrichte diese klar strukturierte Linie. Zu Beginn klingen einige Songs sicher etwas ähnlich, doch nach 4-5 maligem Hören erkennt man jeden einzelnen für sich. Hinzu kommen interessante Texte, wobei diesen Anspruch jede halbwegs ordentliche Band erfüllen sollte! Auch wenn zehn Stücke ansich recht kurz klingen, so ist auch die Länge des Albums nahezu perfekt, lange Platten neigen oftmals dazu, spätestens beim 12. oder 13. Song die Nerven zu strapazieren. Interessant ist für mich der Versuch, die Art dieser Musik in ein bis zwei Genres einzuteilen. Eventuell trifft es hierbei die Bezeichnung von etwas popigem Indie mit einem Hauch Alternative. Sowohl für ruhigere Stunden, als auch für so manchen Club eignen sich die Stücke auf jeden Fall.
Fazit: Rundum gelungen, hoffentlich gibt es bald mehr von diesem Duo. Zusammenkunft Nummer Eins hat sich definitiv gelohnt!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Wie toll ist das denn?!
Habe das Album nur durch Zufall entdeckt, ach, ich möchte gar nichts anderes mehr hören. Dieses Album ist wie ein Schaumbad, das niemals kalt wird.
Vor 4 Monaten von V. Rock veröffentlicht
50 : 50 - PATT
Eigentlich habe ich das bisher so auch noch nicht erlebt. Auf der einen Seite bieten Broken Bells auf ihrem Debutalbum schöne und eingängige Indiepopsongs, auf der... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Stefan veröffentlicht
Kurz und knapp...
Ein sehr schönes Album! Abwechselungsreich, facettenreich, stimmungsvoll, experimentierfreudig und niemals langweilig. Was will man mehr? Mehr davon auf jeden Fall... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Tino Schwanemann veröffentlicht
for what it's worth?
Es ist witzig...man braucht eigentlich nur die Überschriften der bisherigen Rezensionen aneinanderzureihen und fertig ist die Besprechung.
Easy listening... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von tiefesblauhellesrot veröffentlicht
Sowas gehört ins CD-Regal...
... und auch ich bin in der Dauerschleife dieser Platte gefangen.
"The High Road" ist einfach der perfekte Begleiter für meine nie endenen Auflüge nach... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von summer veröffentlicht
Schönes Album
Ich habe in der TV-Spielfilm eine Rezension gelesen und bin dadurch auf das Album aufmerksam geworden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2010 von Michael Busch
Zeitlos
Es gibt immer mal wieder Alben, die ziehen nach anfänglicher Begeisterung nicht minder wenige üble Kritiken nach sich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2010 von Schwalbenkönig
immer wieder...
...kann ich dieses geniale album anhören....nachdem ich durch den "übersong" schlechthin (the high road) schon dem erscheinen der cd entgegen gefiebert habe, wurde ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2010 von Sanni
Irgendwo war kürzlich zu lesen ...
... dass der Shins-Sänger James Mercer gar nicht so erbaut über Zach Braffs damalige Drehbuchidee gewesen sein soll, in welcher ihm eine fürsorgliche Natalie Portman... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von Martin Lorenz
Gut!
Die Band hat mich überzeugt, es sind wirklich ein paar sehr schöne Lieder auf dieser Cd! Besonders hervorheben möchte ich:

- Mongrel Heart
- The... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von B. Kappers
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