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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 23.06.2001
Johannes Willms will erst mal eine kleine Geschichte der Enzyklopädie loswerden, bevor er uns an das Objekt seiner Besprechung ranlässt: Enzyklopädie, Konversationslexikon, Wissensexplosion, Internet, enzyklopädische Dämmerung, das sind die Stationen, oder wären es, wenn sich da nicht ein neuer Wille zur Bildung regte, meint Willms, der Wunsch nach Zusammenhängen und der "großen Konfession". Genau diesem Willen aber soll nun der Brockhaus-Plan Rechnung tragen, fünf Reihen à sechs Bände mit dem "vornehmlich kulturgeschichtlichen Weltwissen in einem Panorama essayistischer Beiträge" auf den Markt zu bringen. Nur zu, denkt der Rezensent. Wenn nur alle Reihen so "sorgfältig ediert" daherkommen wie die vorliegende Abteilung "Kunst und Kultur", wenn sie wie diese ausgestattet werden mit weiterführender Auswahlbibliografie und einem "ausführlichen Namens- und Sachregister", wie diese ein "vorzügliches Vademecum" darstellen, "dessen Lektüre die gröbsten Bildungslücken ... zu schließen vermag."
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Klappentext
Seit jeher strebt der Mensch nach schöpferischem Ausdruck - in der bildenden Kunst, der Literatur, der Musik - und stellt sich in Philosophie und Religion die Frage nach dem Sinn des Lebens.Diese Reihe hat das Durchspielen der erfahrenen Realität, der Wünsche und Ängste in Form von Kunstwerken zum Thema. Unter Einbeziehung aller Kulturen und Kulturkreise bietet sie eine Übersicht, die umfassendes Verstehen ermöglicht und Zusammenhäge zwischen den unterschiedlichen Kunstrichtungen aufzeigt.Tausende von Abbildungen, ergänzende Informationen, kleinere Exkurse und Quellentexte sowie Infografiken und Karten begleiten den Haupttext.