Brockhaus hält den errungenen, deutlichen Vorsprung vor dem Konkurrenzprodukt aus dem Haus Microsoft. Auch die Installations-Optionen und die Registrierungspolitik sind weiterhin vorbildlich. Aber die Wermutstropfen, die ich vor einem Jahr moniert habe, sind auch noch immer vorhanden. Horst Köhler z.B. hat zwar einen (knappen) Namensartikel, die Auflistung der Bundespräsidenten endet aber weiterhin bei Johannes Rau. Immer noch betreffen die monatlichen Updates nur ganz wenige Artikel. Die Grundsubstanz ist immer noch nicht aktuell genug. Für ein online-upgedatetes Lexikon jedenfalls. Doch das sieht bei der Konkurrenz eben nicht besser aus. Weiterhin kann man sein Geld kaum besser anlegen. Einen Grund zum Kauf einer meterlangen Buchstrecke fürs Regal gibt es jedenfalls nicht mehr. Das Warten auf das ultimative, sich ständig selbst aktualisierende Lexikon geht jedoch weiter. Bis Wikipedia richtig auf Touren kommt?