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Moviemans Kommentar zur DVD: Beim Bild muss man natürlich Abstriche machen. Aber "Broadcast Killer" ist halt ein kleiner Independent-Film, bei dem man ein paar Zugeständnisse machen muss. Zudem befindet sich der Film auf technisch ordentlichem Niveau, besonders, wenn man ihn mit anderen Filmen dieser Couleur in Vergleich setzt. Der Ton ist effektiv, das Bonusmaterial sehr reichhaltig.
Bild: Das Bild ist für einen kleinen Film, der mit wenig Budget gedreht wurde, ziemlich gut. Auf Grund des Stils des Films, der mit Handkamera einen realistischen Touch erzeugen will, verwundert es natürlich nicht, dass man in einigen Bereichen einfach Abstriche machen muss. Die Farben sind sehr natürlich, sehen aber natürlich auch nicht gerade sehr schön aus eben so wie im richtigen Leben, wo sich Farben nur selten in voller Pracht präsentieren. Die Schärfe ist nur durchschnittlich, das Bild wirkt immer etwas weich. Rauschen ist feststellbar, vor allem, wenn man den Himmel betrachtet (00:33:16). Der Kontrast ist die größte Schwäche des Films. Das Bild ist sehr wechselhaft, oftmals überstrahlt es, so dass Gesichter fast leichenweiß werden (00:09:36). Dabei gibt es Licht-und-Schattenspiel, das etwas unnatürlich wirkt, fast so, als ob es Probleme mit dem Equipment gab, so dass das Bild in eigentlich taghellen Szenen plötzlich kurzzeitig verdunkelt.
Ton: Der Ton wurde offenbar live aufgenommen und klingt dadurch nicht so sauber und kraftvoll wie im Studio. Dafür ergibt sich ein sehr realistisches Feeling. Die Dialoge sind gut zu verstehen. Für eine feine Raumatmosphäre sorgt auch der fast durchgängig vorhandene Wind, der sehr stimmungsvoll wirkt. Effekte sind spärlich gesetzt. Alles in allem ein schöner Sound.
Extras: Der Umfang an Bonusmaterial ist gewaltig. Hier gibt es zwei Kurzfilme, wobei "Flirt im Nachtbus" bereits zuvor auf der von CMV verlegten DVD "HalloweenFilmFest 2002 - Die besten Kurzfilme" veröffentlicht worden ist. "Teen Shocker" ist aber - zumindest meines Wissens nach - bisher noch nirgendwo zu sehen gewesen. Der Audiokommentar ist interessant und vor allem für Hobby- und Independentfilmer anhörenswert, bekommt man doch einen Einblick, wie man mit No- oder Low-Budget einen Film zaubert. An entfallenen Szenen gibt es Interviews mit den Filmfiguren, die sich über Gott und die Welt auslassen. Nett, aber letzten Endes gut, dass es nicht im Film ist, der so knackiger daherkommt. Ein gut halbstündiges Making of schlägt in die Bresche des Audiokommentars und vermittelt einen guten Eindruck davon, wie dieser Film bei einer Drehzeit von nur vier Tagen entstanden ist. Außerdem gibt es noch eine Bildergalerie, Trailer und Teaser und eine gut halbstündige Bühnenprobe des Films. Wie so oft bei kleinen Independentfilmen gibt es hier eine Vielzahl verschiedener, interessanter Extras. Schön gemacht. --movieman.de
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ich hätte mich beinahe vor Langeweile übergeben,
Rezension bezieht sich auf: Broadcast Killer (DVD)
Es ist wirklich schade, dass man diesem Film nicht jegliche Punkte wegnehmen kann. Das Thema ist pseudo gesellschaftskritisch und will den Zuschauer wachrütteln. Leider klappt das gar nicht, denn die Schauspieler wirken, als hätte man ihnen einen ganzen Gartenzaun in den Hintern geschoben und spielen hölzern und schlecht, ohne Überzeugung. Selbst im Reality TV ist man sonst mehr Schauspielkunst gewöhnt und das will schon was heißen. Die Darsteller sollten sich dringend überlegen, ob sie die Kunst wirklich zu ihrem Broterwerb machen wollen, falls ja, kann man jetzt schon ihre Arbeitslosigkeit vorhersehen. Das Thema ist Jahre hinter der gesellschaftlichen Entwicklung und schlecht, oberflächlich und aufgesetzt eingearbeitet. Die Kameraführung und der Ton sind miserabel, man sieht ständig irgendwelche Crewmitglieder tölpelhaft durch das Bild stolpern, die Maske hätten selbst pubertierende 12-jährige Mädchen besser hinbekommen und der ganze Film wirkt so, als hätten Erstemester einer Schauspielschule, die keine Aufnahmeprüfung verlangt, beschlossen in einer Freistunde mal einen Film zu drehen, um sich so selbst zu verwirklichen.Vielleicht ist der Film besser, wenn man sich vorher ausreichend mit Alkohol gefügig gemacht hat, aber so kann ich nur sagen, der Film wird beim nächsten Schrottwichteln weitergegeben. Ich bin bei Filmen wirklich nicht übermäßig anspruchsvoll, aber sparen Sie sich sogar die 2 Euro, die diese Beleidigung in CD-Form kostet und werfen Sie das Geld in einen Gully! Fazit: Schlagen Sie eine Stunde laut schreiend mit dem Kopf auf den Tisch oder lassen Sie an sich ohne Betäubung eine Wurzelbehandlung bei einem blinden Zahnarzt ohne Tastsinn durchführen, selbst das ist lustiger als eine Stunde eines Lebens mit diesem Mist unwiederbringlich zu verlieren! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schrecklich Langweilig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Broadcast Killer (DVD)
Stumpfsinnig und sehr langweilig. Schreckliche Wackelkammera, Bei wem hier Spannung aufkommt, findet wahrscheinlich das Kaminfeuer bei BR3 nach Sendeschluss als wahre Action. Broadcast Killer hat keinerlei Unterhaltungswert, man wartet dass irgendwas passiert, aber es tut sich nichts Schlüssiges. Geschenkt ist noch zu teuer.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend und ungewöhnlich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Broadcast Killer (DVD)
Broadcast Killer hat es im Zuge des "Teufels von Rudow" auch auf DVD geschafft. Der Film ist um einiges anspruchsvoller und extremer als der "Teufel von Rudow". Er wurde in kürzester Zeit (eine Woche) gedreht und spielt nur an einem einzigen Ort. Dennoch ist er höllisch spannend. In einer scharfen Abrechnung mit den Realityshows wird gezeigt wie das Fernsehen junge Menschen mit Profilneurose aufeinander hetzt. Der Film ist schon fast ein Arthouse Horrorfilm und ich bin gespannt, ob das die Richtung ist, die Magicland Pictures einschlagen möchte. Jedenfalls hat das mit amerikanischen B-Movies nicht mehr viel zu tun. Eher mit Fassbinder und Godard. Zur DVD ist zu sagen, daß sich die Macher hier selbst übertroffen haben. Das Bonusmaterial ist amerikanischen Blockbustern ebenbürtig (ausführliches, ehrliches Making of/ Kurzfilme/ Interviews). Wer selber Filme drehen will, sollte sich die DVD auf jeden Fall zulegen. Hier wird einem wirklich vorgeführt, wie man heutzutage aufregende Filme völlig unabhängig produzieren kann und mit ihnen sogar ein größeres Publikum erreicht. Magicland Pictures macht was, statt zu quatschen. Obwohl wenn man sich so das Making of ansieht, fragt man sich schon, ob die noch ganz dicht sind: Schwule Tonmänner, Auslosen der Filmrechte unter den Produzenten!, seltsame Effektkünstler und ausrastende Schauspieler. Na, ob das alles wohl so stimmt? ;) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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