aus der Quelle gesundzuhause:
Was halten Öko-Test, Stiftung Warentest sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung von Wasserfiltern?
ÖkoTest:
'Ein Filter soll Stoffe aus dem Wasser herausholen und keine hinein geben. Deswegen akzeptieren wir es nicht, dass BRITA und Leifheit Silber in die Aktivkohle ihrer Kartuschen mischen, um sie vor dem Verkeimen zu schützen. Denn das Silber gelangt ins Wasser. Außerdem funktioniert der Schutz offensichtlich nicht immer. Auffällig war der 22. Tag unseres Test: Da gelangten beim Abfüllen einige Keime in das Testwasser.'
Die Firma BRITA 'darf nicht mehr behaupten, durch die Silberimprägnierung sei eine Verkeimung des Silbermaterials nicht mehr möglich'.
'Der Bundesverband der Deutschen Gas- und Wasserwerke hält die Nachbehandlung mit Tischwasserfiltern für völlig unnötig.'
Stiftung Warentest:
'Die ständige Abgabe von Silber in das Trinkwasser steht im Gegensatz zur Erwartung des Verbrauchers, dass sein Filter eigentlich Fremdstoffe aus dem Wasser herausholen und nicht hinzufügen soll. Immerhin handelt es sich bei Silber um eine enzymatisch wirkendes Bakteriengift, dessen mögliche Nebenwirkungen in niedrigen Konzentrationen auf den Menschen bislang nicht ausreichend erforscht sind.'
Bundesinstitut für Risikobewertung:
' Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die hygienische Beschaffenheit von Wasserspendern und die von ihnen ausgehende mikrobielle Gefahr für den Verbraucher bewertet. Das Institut hat dafür Daten einer bundesweiten Untersuchung von öffentlich zugänglichen Wasserspendern analysiert und ausgewertet. Das Ergebnis: ein Drittel aller Wasserproben war mit Keimen belastet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht darin ein erhebliches lebensmittelhygienisches Problem.'
Und jetzt noch was von mir: Mineralstoffe wie Magnesium/Kalk/Calcium im Leitungswasser sind gesund! Es macht keinen Sinn, diese mit einem Filter herauszufiltern.
Schadstoffe wie z.B. Nitrat, welches in ländlichen Gegenden häufig vorkommt (Dünger, Gülle) wird hingegen nur unzureichend von diesem Filter zurückgehalten.
Hier noch ein paar Tipps:
1. grüner Tee zu bitter? Thermometer (Bratenthermometer geht auch) besorgen. Wasser max. 85 Grad, Ziehzeit max. 2 min. Noch immer zu bitter: Ziehzeit auf 1 min. oder zweiten Aufguss nehmen. Evtl. andere Teesorte wählen (z.B. Gorreana von den Azoren, der Einzige der frei von Spritzmitteln ist (lt. Hersteller))
2. verkalkter Wasserkocher, verkalkte Kaffeemaschine? Im Wasserkocher Essig schütten und warten bis sich der Kalk aufgelöst hat. Man kann den Essig natürlich auch erhitzen, dann geht es schneller. Kaffeemaschine: Essig anstatt Wasser einfüllen (aber kein Kaffeepulver einfüllen:- Damit ist aber ausdrücklich NUR die gute alte Kaffeemaschine gemeint. Bei Vollautomaten und Espressomaschinen können Dichtungen angegriffen werden. Also hier besser den Hersteller fragen. In diesem Zusammenhang vielen Dank an Dr. Vincent Kluwe, der mich darauf aufmerksam machte, dies hier deutlich zu erwähnen.
3. Leitungswasser schmeckt nicht? MineralstoffARMES Mineralwasser kaufen (z.B. Volvic, Vittel, Discountermarken). Mineralstoffarmes Wasser ist nahezu geschmacksneutral (insbesondere Volvic) und kommt aus Naturschutzgebieten und niemals von der Oberfläche (See, Fluß) und ist daher von Natur aus sauber ohne aufwendige Filtertechnik. Je nach Marke kostet das dann auch nicht mehr bzw. nur unwesentlich mehr als Brita-gefiltertes Wasser. Für diejenigen, die auf dem Land leben und dort viel Ackerbau ist, mit Sicherheit die bessere Alternative, da hier im Leitungswasser häufig hohe Nitratwerte. Auch das Wasser aus dem Rhein (Köln) würde ich nicht trinken, da m.E. sicherlich Medikamentenrückstände etc. vorhanden sind. Medikamentenrückstände werden m.E. nicht durch die Trinkwasserverordnung geprüft, die lediglich ca. 50 Werte von m.E. über 1500 möglichen Schadstoffen ermittelt.
Update: Sieh mal an, die ersten negativen Bewertungen. Hat da einem Verkäufer meine (geschäftsschädigende) Rezension nicht gefallen? Dabei entstand die Rezension eigentlich aus Zitaten von Öko-Test, Stiftung Warentest und Bundesinstitut für Risikobewertung. Und ich glaube nicht, dass die Unsinn erzählen. Das eine Rezension, welche sich auf unabhängige Tests bezieht als negativ bewertet wird, zeigt eigentlich, dass hier "Verkäuferinteressen" dahinterstecken. Hauptsache irgendwelches Zeug unter die Leute gebracht und damit Geld verdient. Wenn eine Rezension ein Produkt schlecht da stehen lässt, wird sie halt von Verkäufern schlecht bewertet, damit niemand diese ernst nimmt.