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Brinkmanns Zorn (3 DVDs)

Eckhard Rhode , Alexandra Finder    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Eckhard Rhode, Alexandra Finder, Martin Kurz, Rainer Sellien, Isabel Schosnig
  • Künstler: Volker Zeigermann, Harald Bergmann, Wilfried Reichart, Elfi Mikesch, Manfred Blösser, Margot Schmidt-Reichart
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 23. November 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 341 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000WPJN2Y
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 127.060 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Brinkmanns Zorn" porträtiert einen Dichter, der alles auf einmal begehrt – Liebe, Tod, Pop, Hass, Kunst. Bedingungslos gleichzeitig und mit gnadenloser sprachlicher Wucht hat die Literaturikone Rolf Dieter Brinkmann auf jedes Alltagsdetail eingedroschen. Der Film begleitet ihn auf seinen medialen Streif- und sprachlichen Raubzügen durch die hassgeliebte Kölner Innenstadt. Auf der Grundlage der Original-Tonband- und Super8-Aufnahmen Brinkmanns hat Harald Bergmann seinen Spielfilm mit faszinierender Perfektion inszeniert. Während sich Brinkmanns grenzenlos-wütende und aufschäumend-leidenschaftliche Stimme über den Zuschauer herein Bahn bricht, folgt man den synchron agierenden Schauspielern durch die in schöner bundesrepublikanischer Wohlstandsgemütlichkeit eingerichtete Großstadt.

Harald Bergmanns Film »Brinkmanns Zorn« porträtiert einen Dichter auf eben jene kühne Weise, wie Brinkmann selbst verschiedenste Medien und filmische Stilmittel für die Darstellung seiner modernen Wirklichkeit benutzte. Dokumentarfilm und Dichterbiographie verschmelzen und werden zu einer an Authentizität und Faszination kaum zu überbietenden Literaturverfilmung.

Disc 1:
1967-70 - Die Super-8 Filme
Laufzeit: 88 Min.

Disc 2:
1971-73 - Arbeitsbücher und Collagen
Laufzeit: 69 Min. + 79 Min.

Disc 3:
1973-75 - Die Tonbänder
Laufzeit: 105 Min. (Kinofassung)

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Experimenteller Spielfilm über den (Anti-)Literat Rolf Dieter Brinkmann.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dichter 24. Oktober 2009
Wen die Götter lieben, den lassen sie jung sterben. Die Götter scheinen die Dichter zu lieben, denn viele sterben jung. Als Rolf Dieter Brinkmann in London bei einem Autounfall starb, war der einzige Kommentar von Reich-Ranicki: er hat immer nur nach links geguckt, er hätte nach rechts gucken müssen. Geht es noch abgeschmackter? Selbst wenn Brinkmann keine Gedichtzeile geschrieben hätte, wäre sein Einfluss auf eine ganze Generation doch erheblich. Er ist derjenige, der die gesamte moderne amerikanische Lyrik (und natürlich auch die Underground- und Pop Lyrik) nach Deutschland gebracht hat. Das ist kein kleines Verdienst. Aber er ist auch wahrscheinlich Deutschlands originellster Dichter in dieser Zeit. Wir mögen unsere Dichter ja nicht rotzfrech und ordinär daherkommend, wir mögen lieber Paul Celan und Ingeborg Bachmann in Deutschland. Oder Goethe. Mit dem hat Brinkmann nun wenig gemein. Diese drei DVDs von Harald Bergmann sind für Brinkmann Kenner ein Muss. Aber sie bieten auch denjenigen, die nicht den ganzen Brinkmann in den Erstausgaben besitzen, einen (wenn auch sperrigen) Zugang zu dem Genie. Neben der Kinofassung, die den Innovationspreis der deutschen Filmkritik 2007 bekam, sind hier noch Brinkmanns eigene Experimente mit anderen Medien als Feder und Papier wiedergegeben. Der Kinofilm (der streckenweise dank der hervorragenden Schauspieler sehr ergreifend ist) bietet von allen drei DVDs noch den leichtesten Zugang. Es ist ein Erlebnis, das manchen bewegen wird, Brinkmann zu lesen. Was sich immer lohnt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo bleibt der Zorn? 12. Oktober 2009
Mir fehlte so richtig der Zorn. Zorn ist etwas sehr aktives. Man schafft Werke mit Zorn. Die Generation Brinkmanns war sicher sehr zornig über einiges. Aber bei Brinkmann fehlte mir dieser Zorn, wie ihn noch Achilles hatte. Seine Tonaufnahmen und seine Super8 Aufnahmen hatten etwas spielerisches an sich. Es hatte zumindest etwas zu jener Zeit den Anschein von Kunst im Sinne von Andy Warhol und Joseph Beuys
Jeder Mensch ist ein Künstler. Die Filme sind interessant und auch aus dem vorhandenen Material gut gemacht aber nur etwas für Kenner der Kunst und der Dichtung mit einem gewissen Interesse den Menschen Brinkmann näherzukommen.
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Lyriker auf DVD und auf CD 0 12.10.2009
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