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Bringer of Plagues (Ltd.Digipack Incl.Bonus Trac
 
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Bringer of Plagues (Ltd.Digipack Incl.Bonus Trac

Divine Heresy Audio CD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (4. Februar 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sangreal Music Inc. (Soulfood)
  • ASIN: B002DOWW84
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.832 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Facebreaker
2. The battle of J. Casey
3. Undevine prophecies (Intro)
4. Bringer of plagues
5. Redefine
6. Anarchaos
7. Monolithic doomsday devices
8. Letter to mother
9. Enemy kill
10. Darkness embedded
11. The end begins
12. Forever the failure

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DIVINE HERESY BRINGER OF PLAGUES

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von gen239
Es mutet schon etwas absurd an, wenn man sich anschaut, was so alles aus dem leckgeschlagenen Fass mit dem Namen "Fear Factory" tropft.
Die irgendwie alle ein wenig nach der Hauptband klingenden Nebenbaustellen der zerstrittenen Mitglieder fokussieren sich aktuell in drei Projekten, die allesamt innerhalb der letzten zwei Monate ihre Alben veröffentlicht haben: "Arkaea", die Band zu der Herrera und Wolbers ihre Songs fürs nächste "Fear Factory" Album mitnahmen; "City Of Fire", das sehr melodische Nebenprojekt von Bell und Stroud.
Und natürlich das älteste Projekt: "Divine Heresy", die Baustelle von Cazares, dem stildefinierenden Gitarristen Fear Factorys.

Deren zweites Album liegt nun hier vor uns. Seit dem amtlichen Erstling "Bleed the Fifth" ist Sänger Tommy nach einigen Querelen ausgestiegen und durch Travis Neal von "The Bereaved" ersetzt worden.
Die drängendsten Fragen sind also, ob das mächtige Niveau des Erstlings gehalten werden kann und ob Neal es schafft, die Godzilla-Fußstapfen von Tommy auszufüllen.

Die Basis ist dabei routiniert wie eh und je, wo Cazares draufsteht, ist Cazares drin.
Der massige Gitarrist synkopiert sich fröhlich wie immer durch seine brachialen Stakkatoriffs. Irgendwo zwischen Stumpf ist Trumpf und angenehm technischer Aura bekommt er aber eben auch nach wie vor diese einfach nur mitreißenden Rhythmen und grandiosen Nackenbrecher hin, die das "Schon wieder?" im Kopf bald verjagen und nur noch ein "Hell Yeah!" hinterlassen.
Allerdings braucht das diesmal etwas länger, denn aus irgendeinem Grunde brauchen die an sich simplen Songs diesmal ein wenig um richtig zu knallen. Dann aber richtig.

Daran hat auch Tim Yeung wieder gewaltigen Anteil. Was dieser Typ an punktgenauen Double Bass Patterns und Blastbeats in die Fell trümmert ist einfach jenseits von Gut und Böse. Zwar folgt er mit seinen Patterns fast sklavisch Cazares' Riffs, doch gerade das ist es, was den Riffs eine unfassbare Durchschlagskraft gibt.
Der Bass tut sein übriges. So gut hörbar wie im Intro von "Facebreaker" aber leider nur selten. Da könnte gern mehr kommen.

Die drei Instrumentalrecken treten das Gaspedal mit beschriebener Rezeptur nun im Wesentlichen von der ersten bis zur letzten Note des Albums bis aufs Blech.
Immer wieder werden die Brachialgrooves dabei mit breitwandigen Melodien aufgelockert.
Hier fällt besonders auf, dass die Schlagseite zum Death Metal diesmal deutlicher ist, als noch auf "Bleed the Fifth". Die Melodien und auch einige Riffs wirken rockiger, erdiger.
Willkommene Abwechslung wie die straighte Melodic Death Metal Melodie in "Letter To Mother" hätte es dennoch gern öfter geben können. Denn auch wenn die "Fear Factory"-Remineszenz diesmal durch den höheren Death Metal Anteil etwas geringer ausfällt, fehlt doch gerade bei den ersten Durchläufen die Abwechslung.

Was auf dem ersten Album noch Sänger Tommy mit seinen punktgenauen Ohrwurmgesangseinlagen ausbügelte, daran hat Neal einiges zu knabbern. Seine Shouts sind aggressiv und voluminös, da steht er seinem Vorgänger in nichts nach.
Doch was den Gesang angeht, muss er klar zurückstecken. Er ist zwar weit davon entfernt, schlecht zu sein, doch seine Linien lassen die Kraft und die Memorabilität des Erstwerks vermissen. Die gesanglichen Höhepunkte "Facebreaker" und "Redefine" stehen etwas zu allein da. Die Halbballade "Darkness Embedded" kann das leidliche Fehlen gesanglicher Glanzpunkte kaum ausgleichen.

Aber wie gesagt, schlecht macht der Kerl seinen Job nicht und wenn sein Gesang auch kleinere Abzüge in der Abwechslung und Eingängigkeit der Scheibe mit sich bringt, passen seine dynamischen Shouts und Growls immerhin wie die Faust aufs berühmte Auge und den ein oder anderen Ohrwurm hält das Liedwerk auch ohne allzu viele Gesangsohrwürmer bereit.

Eines ist also letztendlich klar: An das erste Album kommt "Bringer of Plagues" nicht ganz heran. Es fehlen die ganz großen Momente. Dafür entschädigt jedoch die schnürtighte Mixtur. Das Album braucht etwas Anlauf, springt einem dann allerdings aus vollem Lauf in die Fresse wie es einfach nur Cazares and Friends fabrizieren können.
Fans von seiner Beleibtheit und/oder "Fear Factory" sollten zuschlagen, Freunde modernen Metals können nichts falsch machen und auch alle anderen können dem ganzen ein Ohr schenken, denn das hier hat auch für den gestandenen Death Metaller noch genügend Eier.
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Bisserl klinisch 16. Dezember 2009
Von mshannes VINE™-PRODUKTTESTER
Dino Cazares ist derzeit gut beschäftigt. Nicht nur, dass er immer noch Mitglied bei Asesino ist und bei Fear Factory ist er bekanntermaßen ja auch wieder mit von der Party, nein, mit seiner Zweit(Dritt?)band Divine Heresy hat er eben jetzt ein aktuelles Langeisen am Start, welches hier zur Besprechung vorliegt.

Der Sound auf Bringer Of Plagues gibt sich im Vergleich zu den anderen Bands von Herrn Cazares deutlich moderner, sprich mit schwerer Core-Schlagseite. Also Metalcore? Nö, wäre nicht korrekt, denn auch die todesmetallischen Anteile lassen sich nicht überhören. Und da der Meister seine Handschrift gar nicht verleugnen kann oder will, lassen sich auch leichte Industrial-Einflüsse vernehmen. Macht im Endeffekt eine moderne, harte Platte aus, die gar nicht so eindimensional klingt, wie der Core-Anteil vielleicht zuerst glauben machen will. Es geht nämlich relativ abwechslungsreich zu auf diesem Tonträger. Meist wird zwar im Hochgeschwindigkeitstempo gebollert, was das Zeug hält, aber auch ein paar kleinere Verschnaufpausen hat die Band mit auf das Album gepackt. Insgesamt sind die Songs recht solide ausgefallen, ein wenig auf der sicheren Seite geblieben, aber dennoch recht unterhaltsam. Dass die Musiker ihr Handwerk verstehen, steht bei dieser Besetzung eh außer Zweifel, Dinos Stakkato-Riffing bildet da einen perfekten Gegenpol zu Tim Yeungs Wahnsinnsleistung an den Kesseln. Neusänger Travis Neal kann zumindest bei den aggressiven Parts Punkte sammeln, denn auch wenn seine Stimme kein Wunder an Varianz ist, so passt sie doch perfekt zur Musik. Beim Klargesang aber besteht kein Grund zum Jubeln, der liegt irgendwo zwischen langweilig und ziemlich mies. Das kommt zwar nicht allzu oft vor, macht aber z. B. die Halbballade "Darkness Embedded" zu einem ziemlichen Reinfall. Da ist noch einiges an Luft nach oben festzustellen.

Und wie es sich für ein modernes Metal-Album gehört, ist auch die Produktion dieser Scheibe sehr modern ausgefallen. Für meinen Geschmack zu modern, denn dieser Overkill an getriggerten Drums macht mir keine Freude, das klingt klinisch und künstlich und trifft überhaupt nicht meinen Geschmack. Auch der Rest klingt zwar sehr druckvoll, dabei aber auch sehr kühl abgemischt. Wer's mag...

Bringer Of Plagues ist ein modernes und dabei sehr solides Album geworden mit brauchbaren Songs und einer Band, die ihr Handwerk versteht. Mit anständigem Klargesang und weniger überproduziert klingend gäbe es eine richtig gute Note, so reicht es immerhin zu einer leicht positiven Einschätzung.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht so gut wie die ERSTE. 27. Oktober 2009
Von Lobo
Zu den Musikern:Die Instrumentalisten glänzen alle,da kann ich einfach nicht meckern.Tim Yeung ist eine Maschine.

Zum Sänger: Rein shouttechnisch steht der "Neue" dem "Alten"Vext in nichts nach,aber er hat nicht so ein ein Händchen für catchy"Hooks",Einprägsames.Irgendwie kommt bei dem alten Sänger "Vext"auch mehr rüber.Soweit zum Shouten,wenn der "Neue"aber anfängt
zu singen ist alles aus.Das klingt dann wie Metal-Boygroup-Mickey-Mouse-Geflenne der ganz gesichtslosen Art.Absolut austauschbar und nichtssagend.Individualität??Fehlanzeige!!!
Ich verstehe sowieso nicht warum man erst eine druckvolle schwere Breitwand aufbaut ,nur um Sie dann mit schlechtem Gesang zu demontieren und ganze Songs zu versauen.Ich meine,Kontraste sind gut sprich Dynamik,aber doch nicht soo.Speziell beim Titeltrack "Facebreaker",hallo,FACEBREAKER!Was für ein Name für einen Track,da denke ich an "Gedärme rausreißen" und dann hört euch mal den Refrain dazu an,würg,mir wird schon wieder schlecht.Die Refrains(die Cleanen) klingen so an den Haaren herbeigezogen,da hamse'wahrscheinlich einfach immer das Nächstbeste ,Banalste verwendet.Meine 4 jährige Tochter kann sich bessere Refrains ausdenken,muah ah ah.
Ohne Gesang,also nur Shouten,da hätte ich vielleicht noch einen Stern mehr vergeben.Aber so,"nö nö,das sehe ich nicht ein".

MFG,der Lobo
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