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Bring The Family
 
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Bring The Family

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5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Memphis In The Meantime 3:58 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Alone In The Dark 4:42 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Thing Called Love 4:10 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Lipstick Sunset 4:11 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Have A Little Faith In Me 4:01 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Thank You Girl 4:08 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Tip Of My Tongue 5:52 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Your Dad Did 4:02 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Stood Up 5:57 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Learning How To Love You 4:05 EUR 0,99
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Immer wieder frappierend: Die mit Worten kaum zu beschreibende zusätzliche Dimension durch das SACD-Format, die bei den Hybrid-SACDs bis zu einem gewissen Grad selbst ohne dazugehörenden Player hörbar wird. Auch "Bring the Family", mit dem John Hiatt 1987 seinen Durchbruch schaffte, hat in der SACD-Version um einiges an Natürlichkeit gewonnen und besticht durch deutlich mehr Tiefe im Klangbild. Jetzt zahlt sich aus, dass Toningenieur Larry Hirsch und Produzent John Chelew schon seinerzeit höchsten Wert auf die größtmögliche Transparenz bei den Aufnahmen legten. Der Hörer hat das Gefühl, er hockt mitten zwischen Ry Cooders messerscharfer E-Gitarre, Hiatts Piano- und Klampfenakkorden, Nick Lowes pumpenden Bassläufen, und Jim Keltners zurückhaltend groovenden Drums. In dieser Besetzung nahmen die Herren übrigens drei Jahre später auch das Album "Little Village", ebenfalls vorzüglich, auf.

Darüber bellt Hiatt mit charakteristischer Stimme seine Texte, mit denen er seine damals schwierige Lebenssituation verarbeitete. Der Mann war Mitte der 80er Jahre am Boden. Seine Frau hatte ihn verlassen, sein altes Label hatte ihn wegen Erfolglosigkeit gedroppt, zudem hatte er die Kontrolle über seinen Alkoholkonsum verloren. "Bring the Family" war ein Neuanfang nach erfolgreichem Entzug. Dass ihm dabei diese Traumbesetzung zur Verfügung stand, ging auf eine Schnapsidee zurück: Ein A&R-Manager der britischen Dependance von Hiatts Plattenfirma hatte ihn nach seinem Dream Team gefragt. Hiatt hatte ohne groß nachzudenken die besten ihres Fachs genannt - und der Manager schaffte es, die Herren tatsächlich zusammenzutrommeln.

Aber nicht nur die ausgezeichnete Band machen "Bring the Family" zum Meilenstein. Es sind John Hiatts eindrucksvolle Songs, die dem Album den Ausnahmerang geben.

Der fröhliche Rocker "Things called Love" wurde wenig später nach Veröffentlichung ein kleiner Hit in der Version von Bonnie Raitt und Liebeslieder wie "Have a little Faith in me" und "Learning how to love you" sorgen noch heute für Gänsehaut, wobei ersteres mehrfach gecovert wurde, am prominentesten von Joe Cocker.

Unter dem Strich handelt es sich bei "Bring the Family" um ein Kleinod der besonderen Art, welches jeder Musikfan UNBEDINGT besitzen sollte.

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schnörkellos 6. Januar 2006
Von weiser111
Format:Audio CD
Wenn man diese CD hört, weiß man, warum John Hiatts Songs so oft nachgespielt und von anderen Interpreten bekannt gemacht werden. Unklar bleibt, warum Hiatts eigene Interpretationen relativ unbekannt bleiben -- Hiatt ist ein begnadeter Songwriter, der partout in keine Schublade passen will, und der regelmäßig mit jedem neuen Album die bisherige (hierzulande ohnehin recht kleine) Fangemeinde ratlos macht, weil er sich eben auf keinen Stil festnageln lässt. Konstant von Album zu Album bleiben jedoch Vielseitigkeit und Virtuosität -- und eine Blues-taugliche unprätentiöse Stimme.
"Bring the Family" ist geprägt von Bluesballaden und schnörkellosem Rock und Folk, gelegentlich auch ungehobeltem Country ohne Western-Seligkeit. Die Melodien stehen klar im Vordergrund, die Instrumentierung ist eher zurückhaltend. Aber auch Zurückhaltung will gekonnt sein, und hier ist sie's.
Ein Highlight bleibt auch nach vielen Durchläufen "Have a Little Faith". Hiatts Gesang ist zwar kein Naturereignis wie der von Joe Cocker, aber durch die zurückhaltende Pianobegleitung entsteht hier eine ganz eigene Atmosphäre, die unter die Haut geht. Andere Tipps zum Reinhören: "Memphis in the Meantime", das an die besten Zeiten von J.J. Cale erinnert; oder "Alone in the Dark", ein gediegener tiefschwarzer Blues. Oder "Lipstick Sunset", eine melancholische, wunderbar spröde Ballade, oder auch "Your Dad Did", eine eingängige Rock-Nummer mit viel Drive. Und zum Schluss das wunderschöne "Learning How to Love You", dem man bei jedem Ton anhört, wie den vier Vollblut-Musikern Hiatt, Cooder, Keltner, Lowe das Zusammenspiel Spaß gemacht hat.
Ein vielseitiges Album ohne Schwachstellen, das schnörkellos rüberkommt und doch bei aller Zurückhaltung mit musikalischen Finessen nicht geizt. Dafür sorgen diesmal nicht zuletzt Hiatts illustre Begleitmusiker: Ry Cooder, Jim Keltner, Nick Lowe...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Bei diesem Album stimmt alles. Trotz des eigenen Stils des John Hiatt ist das Album sehr abwechslungsreich. Vom Blues, etwas mehr Rock oder Balladen ist alles dabei. Es enthält auch mit Memphis in the meantime, Thing called Love, Have a little faith in me und Thank you girl vier Hits, die John Hiatt etwas berühmter gemacht haben.
Das zeichnet John Hiatt aus: Er hat eine rauhe, bluesige Stimme, die sehr indivduell klingt, mir sehr gut gefällt. Es schreibt meistens Songs mit eingängigen Melodien, meist im Refrain, spielt keine aufdringlichen Solos, sondern lässt die Songs im Vordergrund. Er arbeitet auch viel mit Acousticgitarre.
Das absolute Highlight ist Have a little Faith in me, eine Ballade, nur vom Klavier begleitet, eine sehr schöne Melodie, die am Schluss verlassen wird und im neuen Teil nochmals besser wird und sich steigert: Gänsehaut. Für mich neben Something (Beatles) und It makes no difference (The Band) das schönste Liebeslied aller Zeiten.
Die anderen oben genannten Hits sind rockige, eingängie Songs. Meine persönlichen Lieblinge sind noch das bluesig-balladige Lipstick Sunset, das geniale Stood up (Supermelodie) und das rein-akkustische Learning how to love you.
Ein richtig guter Songwriter, der in Deutschland leider viel zu unbekannt ist. Als Kauftipps sind zu empfehlen: Bring the family, Slow Turning. Dann kauft man die anderen Alben wie Crossing Muddy Waters oder Stolen Moments und Walk on sowieso.
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