...diese Shara Worden. Der ein oder andere kennt sie vielleicht als Background-Cheerleader/Sängerin von Sufjan Stevens, nun hat sie mit ihrer Band endlich ein eigenes Album veröffentlicht. Man hört die klassische Ausbildung, die als perfekte Basis und Repertoirequelle dient, aus den meisten ihrer Songs heraus - da wäre zum einen Shara Wordens einzigartige, wunderbare Stimme (manche vergleichen sie mit Beth Gibbons von Portishead oder gar einem weiblichen Jeff Buckley), zum anderen die Instrumentierung und Arrangierung ihrer Lieder, die teilweise etwas elegisch daherkommen. Ein wenig aus der Reihe tanzt v.a. "Freak out", mein No-No der Platte. Ansonsten gefällt mir jedes einzelne Lied, sei es das durch das Klavier vorangetriebene "Riding horses", das träumerische, von Streichern eingeleitete und begleitete "Dragonfly" oder die düster-rockpoppigen "Something of an end" und "Disappear".
Wunderbare Lieder, wirklich. Und das Tolle ist, dass die Dame live genauso faszinierend klingt, klimpert und singt, wie auf CD.
Wem dieser...ich würde mal sagen...typische Frauen-Indie-Pop-Rock gefällt, der dürfte bei My Brightest Diamond genau richtig sein. Ich bin es.