Genauer: Seit ihrem Auftritt als nervende Vampirgoere im »Interview with a Vampire« kann ich ihr puppenhaftes Mondgesicht nicht ausstehen.
...ABER: in »Girls United« wird sie mir beinahe sympathisch.
Gab es jemals ein Maedel, das saemtliche Klichees des blondierten, Pompom wirbelnden, in pinkfarbenen knappen Bikinis einherstolzierenden, Beine schwingenden Cheerleaders haargenau erfuellte, so war es Torrence, verkoerpert von K.Dunst.
Und wenn man dieses aufrecht gehende Klischee dann trotzdem als frisch & amuesant empfindet, und genießt, wie es sich & sein Umfeld herrlich charmant auf die Schippe nimmt, so liegt das vermutlich an Regisseur P.Reed. Autorin J.Bendinger gebuehren weniger Lorbeeren, denn inhaltlich bietet der Film nichts, was ein Buch [geschweige denn dessen Verfilmung] rechfertigte - Cheerleaderwettbewerb mit integrierter winzig kleiner Lovestory, das sollte sich in 2 Saetzen erzaehlen lassen.
Die Umsetzung in »Girls United« aber ist absolut gelungen, eine lockere Komoedie, die ohne Faekalhumor auskommt, witzig und voller Esprit.
Beinahe koennte man sogar dem Charme der Hauptdarstellerin erliegen..
waere da nicht das ewige Schreckgespenst Claudia. ;-)
4 Sterne fuer froehliche, nicht _zu seichte Unterhaltung im wahrsten Wortsinn - "unterhaltsam" beschreibt den Film in einem Wort. Von vielen anspruchsvolleren [oder als solche verstandenen] Filmen kann ich das nicht behaupten.