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Brighton Rock
 
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Brighton Rock

Sam Riley , Andrea Riseborough , Rowan Joffe    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Sam Riley, Andrea Riseborough, Helen Mirren
  • Regisseur(e): Rowan Joffe
  • Komponist: Martin Phipps
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 8. September 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 107 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004SKKMFQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.823 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Mods und Rocker liefern sich im englischen Seebad Brighton wüste Schlägereien, Arbeiterklasse-Gangster sorgen für Schlagzeilen, und der Ganove Pinkie will zum großen Capo aufsteigen. Im Zuge eines Revierkriegs ermordet Pinkie einen Rivalen, Kellnerin Rose ist im Besitz eines Fotos, das ihn der Tat überführen könnte. Um sie zum Schweigen zu bringen, macht Pinkie ihr einen Heiratsantrag. Verliebt und begierig, ihrem trostlosen Leben zu entfliehen, stimmt sie der Hochzeit zu und begibt sich so in Lebensgefahr.

Produktbeschreibungen

Das britische Seebad Brighton in den 60er Jahren: Mods vs. Rockers - Motorroller und Parka vs. Motorräder und Lederjacken. Der skrupellose Kleinganove Pinkie (Sam Riley) ermordet ein verfeindetes Gangmitglied. Die unbedarfte Kellnerin Rose (Andrea Riseborough) stolpert unfreiwillig über Beweise, die Pinkie in Verbindung mit der Tat bringen. Pinkie sieht als einzigen Ausweg Rose zu verführen - zuerst um herauszufinden, wie viel sie weiß, später um sicherzustellen, dass sie nicht zur Polizei geht. Eine rasante Liebesgeschichte zwischen Mörder und Zeugin beginnt: Eine Studie über Gut und Böse und zwei Teenager, deren Schicksal in den zitternden Händen des jeweiligen

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von HEAVENSHALLBURN TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Schon nach den ersten Minuten dieser DVD hatte ich das Gefühl den Film zu kennen und nach einer anschließenden Suche in der heimischen DVD Wand stellte ich fest, dass ich bereits eine Arthouse DVD gleichen Namens mein Eigen nennen konnte, denn Graham Greens gleichnamige Novelle wurde bereits in den 1940er Jahren filmisch umgesetzt. Die damalige Verfilmung gleicht der Interpretation von Rowan Joffe im Detail, auch wenn er seine Adaption in die 60er Jahre vorverlegte. Dies unterstreicht er durch die Benutzung der Kameraequimpments aus genanntem Jahrezehnt, was sich im nachhinein als geschickter Schachzug herausstellt. "Brighton Rock" wirkt in seiner Ästhetik tatsächlich wie ein BBC Film aus den späten 1960er Jahren. Typisch britisch, mit allem was dazu gehört.

Pinky Brown ist ein Kleinganove, ein entschlossener Botengänger und Wettgeldeintreiber einer der beiden Gangs in Brighton. Nachdem der Chef seiner Bande Kite ermordet wird, ermordet er wiederum Hale, den Killer seines Ziehvaters, welcher für den Colleoni Clan arbeitete. Und damit beginnt Pinkys Problem, denn kurz vor dem Rachemord entstand ein Foto, welches dem nun ehrgeizig nach der Banden - Krone greifenden Pinky zum Verhängnis werden könnte. Rose, eine schüchterne und zurückgezogen lebende Kellnerin eines Teehauses gehört dieses Foto, noch weiss sie allerdings nicht, welch belastenden Beweis sie ihr eigen nennt. Pinky weiss dies allerdings schon und beginnt um die Gunst der Frau zu buhlen um schließlich an das Foto zu gelangen. Rose verliebt sich unsterblich in den fiesen und großkotzigen und niemals lächelnden Pinky, der ihr wiederum die große Liebe vorspielt, um aus der potentiellen Schusslinie der Verfolgungsbehörden zu gelangen und um an seiner Übernahme des Clans zu arbeiten. Die Rechnung macht er jedoch ohne Ida, der Besitzerin des Teehauses in dem Rose arbeitet, die nicht nur mütterliche Gefühle für Rose empfindet, sondern auch mit Hale befreundet war und versucht, die Identität des Mörders heraus zu finden. Nicht genug, auch der Colleoni Clan versucht seinerseits den Mörder zur Strecke zu bringen.

Irgendwo habe ich gelesen, "Brighton Rock" sei ein Liebesfilm, der keiner ist und das kann ich vollkommen unterschreiben. Denn die Liebe ist nur einseitig, sie schmerzt und ist stellenweise kaum zu ertragen. Rose liebt Pinky bis zur Selbstaufgabe und sie will um jeden Preis die eiskalte Berechnung, die hinter Pinkys angeblicher Erwiederung ihrer Gefühle steht, nicht erkennen, was es ihm einfach macht sie zu manipulieren, sie sogar zu heiraten um das gemeinsame Geheimnis zu schützen. Währenddessen tobt auf den Strassen Brightons der Krieg zwischen Mods und Rockern....

"Brighton Rock" ist ein sehenswerter Film, eine langsam erzählte Geschichte über Macht und Liebe mit grandios spielenden Schauspielern. Sam Riley und Andrea Riseborough übertreffen sich gegenseitig und auch die zahlreichen namenhaften "Nebendarsteller", wie Helen Mirren, John Hurt, Andy Serkis und Steve Evets überzeugen auf ganzer Linie. Dieser englische Import unterstreicht für mich erneut, dass Sam Riley Orginalstimme, mit diesem Akzent den ich so liebe, in "Control" wie auch in "Brighton Rock", weit besser klingt als seine deutsche Synchronstimme, ihn in seiner Rolle weit glaubhafter und nachvollziebarer macht.

Für fünf Sterne langt der Film jedoch nicht, denn die religiösen Symboliken die in diesem Streifen transportiert werden, strapazieren meine Nerven dann doch hin und wieder gewaltig. Auch wenn dieses Stilmittel schlußendlich Sinn zu machen scheint, gefällt mir die differente Sichtweise auf die beiden Hauptakteure, auf der einen Seite "die Heilige", die gläubige Katholikin die an den Himmel als Erlösung nach dem Tod glaubt und in reinem weiss ihres Kleides um die Gunst des Angebeteten kämpft und auf der anderen Seite der "gefallene Engel", dessen Bestimmung die Hölle sein soll, mal so überhaupt nicht. Für meinen Geschmack alles ein bißchen zu dick aufgetragen. Das Ende mag ich allerdings sehr, denn für Rose scheint das Leben beendet, allerdings kann sie dabei wenigstens an den Glauben an die gegenseitige tiefe Liebe festhalten, auch wenn das etwas kitschig klingen mag. Auch wenn sie das Opfer bleibt, weiss sie wenigstens nichts oder zumindest nicht alles über die mögliche eigene Bestimmung....und das ist gut so.

Diese Rezension bezieht sich alleinig auf den Film und den englischen Import, da zu jetzigem Zeitpunkt noch kein Urteil über die deutsche Fassung gefällt werden kann.
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Von algi
Format:DVD
waren meine ersten Eindrücke und ich wollte zwischendurch immer mal Quadrophenia raussuchen, am Ende habe ich mir aber noch den ganzen Abspann angeschaut, und das mache ich eigentlich nur, wenn mich der Film noch etwas 'gefangenhält' oder die Filmmusik sehr gut war, hier war beides der Fall. Sam Riley fand ich schon in 'Control' sehr gut, aber hier übertrifft er sich mit seiner Darstellung des gefühlskalten Psychopaten, Andrea Riseborough als sein Gegenüber ist ideal in der Rolle des vorbehaltlos liebenden Mädchens, das alles tun würde um aus ihrer Situation ausbrechen zu können. Helen Mirren und John Hurt spielen sowieso schon lange in einer eigenen Liga, aber für mich ist die Mitwirkung von Helen Mirren in einem Film mittlerweile Kaufgrung genug (sogar in R.E.D fand ich sie einfach nur überragend). Die Originalversion von 1947 kenne ich nicht, aber die Verlagerung der Geschichte ins 60er-Jahre Mods und Rocker besetzte Brighton fand ich sehr gut und die Bilder und Stimmungen sind hervorragend gewählt. Die Dialoge erscheinen anfangs etwas zu 'gestelzt', aber wenn man sich erst mit dem 'eigenen Stil' des Films angefreundet hat, wirkt alles plötzlich 'richtig'. Das gilt auch für die 'kleine Überraschung' am Ende, das einen mit einem Schmunzeln und einem guten Gefühl zurückläßt. Kommt nahe an fünf Sterne ran.
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Liebe macht blind und taub. 12. Januar 2012
Format:DVD
Es ist das England Mitte der Sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts: Der junge Pinkie strebt eine Verbrecherkarriere an und geht dabei nicht zimperlich vor. Als die Kellnerin Rose zufällig einen Mord beobachtet und damit zu einer wichtigen Zeugin wird, handelt Pinkie zielstrebig. Er macht Rose Avancen und diese fühlt sich geschmeichelt. Die Kritiker in Rose's Umfeld finden bei ihr kein Gehör. Pinkie hat leichtes Spiel und lässt sich Zeit.

Die Geschichte fühlt sich bekannt an und ist dementsprechend auch nicht frei von Klischees. Pointiert herausgearbeitete Figuren lassen nur die Gut- und Böse-Schublade zu. Doch der Protagonist verhält sich ambivalent und es bleibt lange offen, in welche Fallgruppe er gehört. Beeindruckende Szenenbilder mit zahlreichen Accessoires generieren Atmosphäre und Spannung. Beeindruckend auch die Schlussszene, die Assoziationen an Breaking The Waves weckt. Regie und Schauspieler ist ein feines Crime-Noir gelungen.
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