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Dass, so betrachtet, eine Annäherung der zwei Antipoden stattgefunden hat, zieht allerdings nicht das flaue Lüftchen nach sich, das die nachgeschobenen Spätwerke vieler wiederbelebter Bands auf fatale Weise kennzeichnet. The Friends Of Rachel Worth (2000), ihr erstes gemeinsames Album nach 12 Jahren, war einfach ein angemessen erwachsenes, ausgereiftes Album, an das sich das neue ähnlich nahtlos anschließt wie Send Me A Lullaby (1981) an Before Hollywood (1983). Natürlich fehlt den gereiften Männern heuzutage die juvenile Wut und offen ausgetragene, klaustrophobische Verstörung, die jene Alben in den Achtzigern zum Rettungsring im stark verkühlten Gefühlsmeer machte, und den kantigen, knochentrockenen Schlag von Gründungs-Schlagzeugerin Lindy Morrison kann weder Glenn Thompson auf diesem Album ersetzen noch konnte Janet Weiss (Sleater-Kinney) es auf dem letzten. Aber selbst Lindy, davon ist auszugehen, trommelt heut' wohl milder als sie es damals tat. Wo auch immer sie es tut. --Rolf Jäger
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine Ode an die Band,
Rezension bezieht sich auf: Bright Yellow Bright Orange (Audio CD)
Liebste aller kleinen Lieblingsbands, endlich bist Du wieder da, um mein Herz zu erfreuen! Schon fühle ich, wie meine Seele im Übermaß der Freude sich weit über mich hinausspannt - endlich bietest Du mir 10 neue bezaubernde Lieder, die nichts mehr sein wollen als da sein. Für uns, für mich und für die vielen anderen, die euphorisch und melancholisch im selben Atemzug sein können. Du, kleine australische Band mit mittlerweile acht tollen Zauber-Platten im Gepäck, hast eine Feinheit und Stärke in Deiner lyrischen und musikalischen Poesie, Gedanken und Gefühle in uns springen und jubilieren zu lassen. Weißt Du noch, verehrteste Gitarrenband? Einer Deiner größten Songs waren die "Clarke Sisters": Sie hatten stahlgraues Haar, und sie schliefen im Hinterzimmer eines feministischen Buchladens. Nun hast Du wieder solche warme und liebevollen Preziosen über Wahrsagerinnen, Tagebücher oder persönliche Revolutionen dabei. Dein "Too much of one thing" (zum ersten Mal singen Deine beiden Songschreiber Grant McLennan und Robert Forster in einem Song!) ist das schönste gegenseitige Versichern der jeweiligen Bedeutung Deiner beiden Charakterköpfe, das meine Ohren je vernahmen: "You are one thing greater than the things that you are together". Gespielt mit "Luft zum Atmen, nicht belästigt von Ornamenten und originellen Ideen", wie der große Klaus Walter schrieb. Nicht traurig sein, werte Go Betweens. Eure Musik ist zwar keine zum Angeben, aber auch keine selbstreferentielle depressive Hölle. Und dennoch sind Eure Lieder in dem Augenblick, in dem sie vorgetragen werden, auf ihre eigene verschrobene Art identisch mit den formulierten Gefühlen. Dazu jingelt und jangelt der zeitlose folky Style - ach herrlich! Schön, dass Ihr Go-Betweens wieder da sind! Das versichert Ihnen bei seinem Seelenheil Ihr ergebenster DienerMonsieur Klug Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
comeback, baby,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Bright Yellow Bright Orange (Audio CD)
schon auf dem 2000er comeback-album "the friends of rachel worth" gab es wieder 10 wundervolle, unaufgeregte popsongs, doch erst auf "bright yellow, bright orange" sind sie wieder eine richtige band geworden. da ist wieder dieser leicht unfertige sound, die vollkommenen melodien, die bittersüße melancholie von robert forster und der herzwärmende geschichtenerzähler grant mclennan, de rmit "poison in the walls" einen seinen schönsten songs überhaupt vorträgt. "bright yellow, bright orange" ist ihr bestes album seit "liberty belle and the black diamond express" von 1986 und auch die alben dazwischen waren allesamt kleine meisterwerke.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
10 mal wunderschöner Gitarren-Pop - Kaufen !!,
Von danielpearse (Dittelbrunn, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bright Yellow Bright Orange (Audio CD)
Wieder einmal eine Band für die Ewigkeit entdeckt. Habe mir diese Platte (angesichts guter Kritiken) blind gekauft und wurde nicht enttäuscht.Die Platte entpuppt sich als echter Dauergast in meinem CD-Player, die mit jedem Hören mehr gewinnt: Feinster melodischer Gitarren-Pop, gepaart mit etwas Dylan und (dem alten) Lou Reed. Sehr zu empfehlen, und es wird garantiert nicht meine letzte Go-Betweens-Platte gewesen sein.. Anspieltipps sind "Too much of one thing" und "Old Mexico" Zugreifen!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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