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Bright Flight

Silver Jews Audio CD

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1. Slow Education
2. Room Games And Diamond Rain
3. Time Will Break The World
4. I Remember Me
5. Horselegs Swastika
6. Transylvania Blues
7. Let's Not And Say We Did
8. Tennessee
9. Friday Night Fever
10. Death Of An Heir Of Sorrows.

Produktbeschreibungen

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Mit dem vierten Longplayer der Silver Jews, Bright Flight, schwimmt sich der poetische Songschreiber David Berman endgültig frei und kreiert ein zeitlos gutes Americana-Album voll herber Schönheit mit großartigen Texten zwischen Augenzwinkern, Ironie und Resignation.

Steel Guitar, akustische und elektrische Klampfen, ein stets virtuos gespieltes, immer ein bisschen nach Kneipe klingendes Piano und der nölige doch seelenvolle Gesang Bermans zeichnen auch dieses Werk mit einem deutlichen Nashville-Nachgeschmack aus, der den Silver Jews nach wie vor steht, ergehen sie sich doch nicht in Übertreibungen.

Bright Flight ist Musik für den Herbst, für nachdenkliche Stunden und doch ist dieses Album Licht im Dunkel, Hoffnung im Leiden, welches Berman gerne mit uns teilt, denn so wird es für alle erträglicher. Wir wissen, was gemeint ist, wenn der Meister skandiert: "Punkrock died, when the first kid said: punk's not dead.". So schafft es das Sextett, auch dem alternden Haderer noch eine Träne aus dem Auge zu drücken, denn er weiß: Es gibt jemanden da draußen, der mich versteht. --Felix von Vietsch

Rezension

Alter schützt vor Wahnsinn nicht. Und Mac-Jobs schon gar nicht. Erinnerungen sind ja ein verklärendes Bild. Alles wird so unscharf, ohne Konturen. Prozesshaftes Erzählen. Oder: I am ready if you are ready. Für was? Für die wahre Geschichte des David Berman und seiner Band Silver Jews. Der Legende nach ist er einst nach Europa gekommen, da die Ärzte eine Lungenerkrankung als Folge eines miesen Mac-Jobs bei ihm festgestellt haben. Dort fand er beim Reisen die Inspiration zu den Silver Jews. Diese Geschichte erzählt er auch in einem Song auf entweder "The Natural Bridge' oder "American Water'. Wer will das schon so genau wissen, sind doch alle Silver-Jews-Platten gleich schön. Überhaupt: Die Silver Jews, das ist eine dieser Bands, die man als kleines Geheimnis mit sich rumschleppt. Und wenn man dann bei einem Essen mit Freunden eine der Platten auflegt, schauen einen zumeist alle nur verwirrt an, von wegen: "Ähm, Thomas, alles okay? Bist du nicht gut drauf?' Dabei weiß doch jeder halbwegs existentialistisch veranlagte Mensch, dass es nichts Schöneres gibt, als zu Hause an einem einsamen Abend das Elend heraufzubeschwören. Ich leide, also bin ich. Und da bekannterweise meistens eher Namen als die Musik sprechen, droppe ich wie viele andere an diesem Punkt der Konversation seine Kumpels Steve Malkmus und Bob Nastanovich. Pavement. Das wirkt meistens. Ist aber in gewisser Weise eine Lüge, da sie erstens nur beim Debüt "Starlite Walker' dabei waren, und zweitens ist das hier größer, als Pavement es jemals waren - und das will was heißen. Kommen wir endlich zu "Bright Flight'. Noch immer ist Berman einer der angenehmsten Erzähler da draußen. Seine sanft gebettete Stimme berichtet aus dem ganz normalen amerikanischen Alltag, von den kleinen Siegen und Niederlagen. Das kennt man. Da fühlt man sich zu Hause. Das ist nicht diese Robbie-Williams-Illusions-Nummer, bei der allem immer etwas Glorreiches anhaftet, selbst dem absoluten Desaster. Mit Berman runtergehen heißt wirklich in den Morast einsinken. Mit ihm obenauf sein dafür aber auch das wahre Glück spüren, diesen speziellen Moment, wenn die gute Melancholie auf die nächste Stufe gebracht wird, plötzlich die Sonne das brache Land in ein warmes Licht stellt. Vielleicht einer der bestmöglichen Momente überhaupt. Bermans textliches Spektrum ist groß, irrsinnig groß. In "Room Games And Diamond Rain', einer Hymne an die Frau als Rettung aus dem schwarzen Loch Leben, singt er beispielsweise: "You can make life real, you make me feel.' Geht es romantischer? So nah kann man zwei Menschen, die sich lieben, sonst nur im Kino kommen - und da will man das nicht. Auf der anderen Seite stehen Textzeilen wie "Punkrock dies when the first kid said punk is not dead.' Szenebeobachtungen. Warum nicht. Die Texte sind nicht nur autobiografisch, sie sind ein Mitschnitt seiner soziokulturellen Heimat, des amerikanischen Wastelands. Ein Bild, das man wohl erst richtig versteht, wenn man mal dort war - oder aber das Glück hatte, auf einen richtig guten Geschichtenerzähler zu treffen, der da weilte, wo sich noch Familien selbst reproduzieren. Um auf den großartigen Artikel zu Palace Brothers in der Spex zu verweisen, den damals Christoph Gurk schrieb. Dieser Artikel ist nicht nur ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten, sondern das brillante Bild von Will Oldhams Heimat Louisville. Und so stelle ich mir auch den Ort vor, an dem Berman lebt. Es ist natürlich ein Klischee in der Rezeption, aber nur an einem solchen, von Gott gleichzeitig geliebten wie gehassten Ort darf legitimerweise Musik entstehen, die es versteht, aus Country- und Folkeinflüssen ein derartiges Denkmal an das Leben zu formen.

Thomas Venker / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


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