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Der Briefwechsel und andere Dokumente zu Rilkes Begegnung mit Rodin
 
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Der Briefwechsel und andere Dokumente zu Rilkes Begegnung mit Rodin [Gebundene Ausgabe]

Rainer Maria Rilke , Auguste Rodin , Rätus Luck , Heidrun Werner

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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 04.08.2001
Da freut sich der Rezensent: Endlich wieder ein Anlass über Rilke zu schwärmen, kongeniale Sätze zu schreiben wie: Rilke, "der sich auf seinen Versfüßen bewegt, als verdanke er sein Enjambement dem russischen Ballett." Brr! Doch Thomas Steinfeld kann auch anders. So rühmt er auch das Profane und Entlarvende der Gigantenbeziehung Rilke/Rodin, das der Band dem Leser entdeckt, und legt gesteigerten Wert auf die gleichfalls enthaltenen "Kommentare zum eigentlichen Geschehen" von Stefan Zweig und Romain Rolland. Als derart erweiterter Briefwechsel erst zählt das Buch für Steinfeld "zu den wichtigen Dokumenten der europäischen Kunst vor dem Ersten Weltkrieg".

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Mit dieser Ausgabe wird die Korrespondenz zwischen dem Dichter Rainer Maria Rilke und dem Bildhauer Auguste Rodin erstmals und, soweit überliefert, erstmals vollständig in deutscher Sprache vorgestellt. Die Briefe werden ergänzt durch Tagebuchnotizen und eine Vielzahl von Äußerungen des Dichters über Rodin sowie durch Augenzeugenberichte Dritter. Rätus Luck legt damit über die Dokumentation der wechselvollen Verbindung zwischen zwei großen Künstlern hinaus so etwas wie ein - nach Rodin Monographie und Rodin-Vortrag - drittes Rodin-Buch Rilkes vor: Es zeigt den unmittelbaren Eindruck, den die Persön lichkeit des Bildhauers beim jungen Rilke hinterließ, und zeichnet dabei zugleich den Verlauf der Rodin-Rezeption am Beginn des 20. Jahrhunderts nach, zu der Namen wie Anne de Noailles, Rudolf Kassner, Harry Graf Kessler, Sidonie Nádherný von Borutin, Emile Verhaeren oder Helene von Nostitz gehören.

Über den Autor

Rainer Maria Rilke wurde als René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke am 4. Dezember 1875 in Prag geboren. Ab 1885 besuchte Rilke auf Druck der Eltern eine Militärrealschule zur Vorbereitung einer Offizierslaufbahn. Diese brach er jedoch 1891 wegen Krankheit ab. Mit Hilfe von Privatunterricht konnte er 1895 sein Abitur ablegen. Schon zu Schulzeiten begann Rilke zu schreiben. In den folgenden Jahren studierte er Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie in Prag, München und Berlin. 1896 lernte er in München Lou Andreas-Salomé kennenlernen, der er nach Berlin folgte. Mit ihr unternahm er 1899/1900 eine Reise nach Rußland und war von dem Land nachhaltig beeindruckte. Hier lernte er auch Tolstoj kennen. 1901 trennte er sich von der verheirateten Andreas-Salomé und heiratete Clara Westhoff, die Scheidung folgte allerdings schon im folgenden Jahr. Aufgrund finanzieller Engpässe nahm Rilke monographische Auftragsarbeiten an und reiste 1902 nach Paris, wo das Gedicht Der Panther entstand, das erste der „Neuen Gedichte“. Ab 1905 nahm er sein Philosophiestudium bei Georg Simmel wieder auf, lernte später auch Sigmund Freud kennen. Er unternahm Reisen nach Nordafrika, Ägypten und Spanien. Rilkes Tagebuchroman Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge wurde 1910 veröffentlicht. 1919 siedelt er in die Schweiz über. In den 1920er Jahren erkrankte er an Leukämie, hielt sich wiederholt in Sanatorien auf und verstarb schließlich am 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux in der Schweiz.

Rainer Maria Rilke ist seit dem Jahr 1900 Autor des Insel Verlages, seit 1908 wird sein Werk hier nahezu geschlossen betreut. Die folgende Übersicht gibt Auskunft über die im Insel und Suhrkamp Verlag erscheinenden Rilke-Editionen: die Vielzahl der bereits vorliegenden Werk-, Einzel- und Sammelausgaben, die Briefwechsel und die Arbeiten zu Werk und Persönlichkeit des Dichters.

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