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Der Briefwechsel Thomas Bernhard/Siegfried Unseld
 
 
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Der Briefwechsel Thomas Bernhard/Siegfried Unseld [Gebundene Ausgabe]

Thomas Bernhard , Siegfried Unseld , Raimund Fellinger , Martin Huber , Julia Ketterer
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 869 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (7. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518419706
  • ISBN-13: 978-3518419700
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 246.556 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Bernhard
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Was die beiden Champions hier darstellen, ist eine wahre Comédie humaine. Wie von einem modernen Molière erdacht.«

(Der Tagesspiegel )

»Der Briefwechsel von Siegfried Unseld und Thomas Bernhard ist kein Dokument, er ist ein Monument.«

(Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Falls jemand auf ein letztes, unentdecktes Drama von Thomas Bernhard gehofft haben sollte: Hier ist es. Es heißt Briefwechsel und entstand zwischen 1961 und Bernhards Tod 1989.«

(Die Zeit )

»Bernhard grantelt. Bernhard beleidigt. Bernhard flucht und haut genau auf die Glocke. Der Verleger muss viel einstecken. Wir liegen zu seinen Füßen und krächzen ergeben: Immer schön gemein sein!«

(Die Welt )

»Lange haben wir auf dieses Buch warten müssen. Das Warten hat sich gelohnt. In hundert Jahren, wenn die österreichischen Gletscher längst in der Nordsee verschwommen sind, werden unsere Kindeskinder noch immer staunend vor diesem Monument deutscher Kulturgeschichte stehen. ... Der Briefwechsel mit Thomas Bernhard, 869 Seiten umfassend, ein wahres Gottesgeschenk, überbietet alles bisher Bekannte.«

(Martin Lüdke Frankfurter Rundschau )

»Ein Drama, das man sich, gespielt von zwei Großschauspielern, tatsächlich sehr gut auf der Bühne vorstellen könnte. Es ist ein Bernhard-Drama, mit Thomas Bernhard als dem »genialsten Regisseur seiner selbst«, wie Unseld das einmal nennt. Doch ist das nur die eine und sicher erwartbarste Seite des Buchs. Interessanter ist etwas anderes: Wer etwas über die Bedingungen erfahren will, unter denen Literatur entsteht, darüber, was es bedeutet, ein Verleger zu sein, und was ein solcher Verleger als Ermöglicher großen Formats auszuhalten bereit sein muss - der findet die Antworten in dieser Korrespondenz.«

(Julia Encke Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung )

»Der Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld (1924 bis 2002) und sein Autor Thomas Bernhard (1931 bis 1989) ringen miteinander. Ein Vierterjahrhundert dauerte ihr Kampf um Geld, Gefühle und Werke, bis Unseld 1988 »Ich kann nicht mehr« seufzte. Ihr Briefwechsel ist ein einzigartiges Dokument einer gegenseitigen Hassliebe. Hier erlebt man die Finessen, die Ausdauer und die Großzügigkeit Unselds - und das Ego und den Furor, die Verletzlichkeit und die Besessenheit des Künstlers Bernhard.«

(Die Zeit )

»Großes Kino: Der Verleger und sein zorniger Autor schreiben sich. Und beschreiben sich. Korrespondenz als Fight Club.«

(Florian Illies Die Zeit )

»Der Briefwechsel zwischen Bernhard und Unseld ist ein gewaltiges, ein ungeheuerliches Buch. In dieser hochdramatischen Korrespondenz präsentiert sich uns einer der besten Romane und zugleich die herrlichste Tragikomödie aus Thomas Bernhards Oeuvre. Das hat auch damit zu tun, dass ein Co-Autor, ein Mit- und Gegenspieler seltenen Ranges am Werk war. Wer bis dato vom Wesen, von der Lebensleistung des Jahrhundertverlegers Siegfried Unseld keine genaue Vorstellung hatte, weiß danach ausreichend Bescheid.«

(Ulrich Weinzierl Literarische Welt )

»Bernhards genussvoller Qual-und-Lust-Slalom, sein Überbietungs-, Übertreibungs- und Übersteigerungs-Stil ist im Briefwechsel mit seinem Verleger genauso präsent wie in seiner sonstigen Prosa. Es gibt auf den mehr als 800 Seiten des Bandes kaum eine Atempause. ... Der Briefwechsel bietet nicht nur einen ungewohnten Einblick in den Literaturbetrieb jener Jahre, der mittlerweile unendlich weit ferngerückt scheint, er hilft auch, das Geheimnis dieses Verlegers besser zu verstehen.«

(Helmut Böttiger Süddeutsche Zeitung )

»Dagegen bietet der Band überaus aufschlussreiche Einblicke ins Buchgeschäft und in das Talent des Verlegers Siegfried Unseld, seinen Autor mit kluger Geld- und Editionspolitik immer neu zur Ausnahmeleistung zu motivieren. Daraus erwuchs in gerade fünfundzwanzig Jahren jenes von hohem Witz geprägte brandschwarze Lebenswerk, das uns bis heute in seinen Bann zieht«

(Bruno Steiger Neue Zürcher Zeitung am Sonntag )

Kurzbeschreibung

Von reizenden Komplimenten für die "geliebte Bibliothek Suhrkamp" bis zu Schimpftiraden über die "hundsgemeine Hinschlachtung" eines seiner Theaterstücke, von gnadenlosem Geschacher um Honorare und Vorschüsse bis zu tiefem Verständnis eines Verlegers für seinen komplizierten Autor: Der von 1961 bis 1988 reichende Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Siegfried Unseld ist stets ein fesselndes Zwei-Personen-Stück. Und wer könnte dieses Beziehungsdrama besser verkörpern als die beiden Doyen des Burgtheaters, Gert Voss und Peter Simonischek? -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Audio CD
Vor der Veröffentlichung des umfangreichen Briefwechsels zwischen Autor Thomas Bernhard und seinem Verleger Siegfried Unseld hat der Hörverlag eine kleine Auswahl der insgesamt 500 gewechselten Briefe aus dem Zeitraum zwischen 1961 und Bernhards Tod 1989 zu einem Hörstück verarbeitet, das die beiden Sprecher Peter Simonischek und Gert Voss zu einem klassisch Bernhardschen Monolog für zwei Schauspieler gemacht haben. Wobei der übliche Bernhardsche Monolog ausnahmsweise mal einen Koautor duldet, nämlich Siegfried Unseld, der Thomas Bernhards köstlichen und ins Absolute übersteigerten Schmäh sowohl beflügelt als auch besänftigt.

Um Termine geht es da, Titel, Anzeigen, und vor allem und immer wieder um das Geld. Noch in den sechziger Jahren hoffte Unseld in seinen Briefen immer wieder, die "leidige Geldangelegenheit" bald erledigt zu sehen. Doch er täuschte sich, stellte sich doch immer mehr heraus, dass das Geld für Thomas Bernhard eine Währung war für alles Persönliche. Ärger, Freude und Zuwendungswünsche verrechnet er sofort in Mark oder Schilling. Er lässt sich Vorschuss geben, um dann den für das Schreiben nötigen Druck zu haben. Irgend wann ist auch Unseld klar, welche hochkreative Kreditneurose hier vorliegt, und das macht das Hören dieser Briefauswahl zu einer wirklichen Lust. Ein wunderbares Gefecht paradoxer Provokation ist da zu beobachten, bei dem Unseld immer wieder die Rolle des Besänftigenden spielt, während der Autor in scharfem Ton zuweilen, und nicht selten unverschämt mit hohen psychischen Drehzahlen schreibt.

Eine interessante, unterhaltsame und lehrreiche Variante literaturwissenschaftlicher Arbeit ist da den beiden Sprechern gelungen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Fromholzer TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Diese 3-CD-Box bietet in rund 240 Minuten einen Querschnitt des Briefwechsels Thomas Bernhard - Siegfried Unseld, perfekt gelesen von Peter Simonischek und Gert Voss. Wir haben es immer gewußt, bzw. geahnt, Thomas Bernhard brauchte ständig Geld; immer größere Summen, auch dann, als der Erfolg bereits da war. Ein zentrales Thema dieses Briefwechsel ist Geld, Geld und nochmals Geld. Unseld ist zu bewundern, wie gekonnt er Bernhards Schimpftiraden abwehrt und ins Leere gleiten läßt - aber trotz allem den Autor bei der Stange, beim Suhrkamp-Verlag, hält. Gert Voss kann es unglaublich gut, dieses Monologisieren von Siegfried Unseld, sehr freundlich, aber hart in der Sache.

Gert Voss hat den größeren Teil zu lesen, da dieser Briefwechsel um die Tagebuchnotizen von Unseld, die Besuche bei Thomas Bernhard betreffend, ergänzt wurde. Ein wirlich einzigartiges Hörvergnügen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Welch unvergleichliches Werk! Mehr als 25 Jahre Briefe, Telegramme und in persönlichen Notizen von Siegfried Unseld festgehaltene persönliche Begegnungen, dokumentieren eine einzigartige Beziehung zwischen einem beständig grantelnden, hadernden, schimpfenden Autor und seinem Verleger. Mehr als 900 Seiten Spannung, Launen, beständiges Auf und Ab, Finanzkämpfe und vieles, vieles mehr.

Man muss Siegfried Unseld bewundern, phasenweise auch bedauern, diesen genialen Autor Thomas Bernhard über Jahrzehnte in den Reihen seiner Autoren gehabt zu haben. Man darf ihn aber auch bewundern, denn nur ganz wenige, und aus einer literarischen Sicht nur Unseld, durften Th. B. so erleben. In der Dichte des vorliegenden Briefwechsels erscheinen einem die Launen des Thomas Bernhard unerträglich. Die Launen, Unseld spricht an einer Stelle sogar von Psychosen, die sich vor allem gegen das eigene Land, besser: den eigenen Staat Österreich richten, mit seiner politischen und kulturellen Landschaft und Vergangenheit.

Als unterstützende Literatur kann ich neben den Werken Thomas Bernhards, in deren prosaischen Gefilden ich mich leidlich gut auskenne, weniger jedoch bei den Stücken, kann ich also neben der Bernhardschen Prosa vor allem folgende beiden Bücher empfehlen: einerseits "Ein Jahr mit Thomas Bernhard" von Karl Ignaz Hennetmair und andererseits "Unseld. Eine Biographie" von Peter Michalzik. Vor allem letztgenanntes Werk hilft enorm beim Verständnis, vor allem aber auch bei der Faszination hinsichtlich des Briefwechsels. Ich habe die beiden genannten Bücher einige Zeit vor dem Briefwechsel gelesen und halte diese Reihenfolge zwar nicht für die einzig richtige, aber doch für eine empfehlenswerte, gar für die empfehlenswerteste.

Zum Verständnis des Lebenswerks von Thomas Bernhard leistet diese außergewöhnliche, aufs Lobenswerteste durch Kommentare und andere Quellen vervollständigte Lektüre einen nicht zu unterschätzenden Beitrag. Spannend wie ein Thriller, erhellend und amüsant. Sechs Sterne für dieses Werk!

Am Ende ein Zitat von Thomas Bernhard, das seine gespaltene Einstellung zur eigenen Existenz wiedergibt: "Einerseits lebe ich sehr sehr gern, andererseits finde ich, dass fünfzig Jahre reichlich genug sind. Alles über fünfzig ist ein dacapo auf Krücken."
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Vor 9 Monaten von literiti veröffentlicht
Verleger ist ein schwerer Beruf - zumal wenn man es mit
so einem Hochneurotiker wie Thomas Bernhardt zu tun hat, der ganz selten zufrieden ist, meist grantelt, nörgelt, schimpft, räsoniert und zetert - darüber, dass er... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Tom Kadi veröffentlicht
Unterhaltung auf höchstem Niveau
Als großer Hörbuchfan und verwöhnter Hörbuchhörer war ich sehr gespannt. Das gedruckte Buch hat mehr als 850 Seiten und umfasst den Briefwechsel zwischen... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Jochen Alexander veröffentlicht
Beste Unterhaltung
Ein herrlich grantelnder Bernhard, der besonders zu Hochform aufläuft wenn's um liebe Geld geht. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Oliver Kolle veröffentlicht
"In die Poesie gehört die Ökonomie" Kampf um Geld,...
Raimund Fellinger, Julia Ketterer und Martin Huber haben aus mehr als fünfhundert Briefen, Postkarten, Telegrammen und Reiseberichten einen dramatischen, unterhaltsamen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von Carl-heinrich Bock
Thomas Bernhard u. Siegfried Unseld unter sich !!!
Als großer Bewunderer von der Schauspiel-u. Sprechkunst eines Peter Simonischek mußte ich die hier vorliegende CD Box "Der Briefwechsel" unbedingt haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2010 von Sina Gerritsen
Eine dramatische Beziehungsgeschichte
Der Autor, sein Verleger und ihr Briefwechsel - eine besondere Geschichte. Man kann sie mit Goethe und Cotta beginnen lassen, an Thomas Mann und Gottfried B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2010 von Günter Nawe "Herodot"
Nicht Brief- sondern Geldwechsel
Eigentlich geht es in diesem Buch nur um Geld. Daneben geht es auch um Geist. Und dann wieder um Geld. Und dann um Freundschaft. Und dann eben wieder um Geld. usw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2009 von lesenissbesser
Erbitte Ihren Anruf. Gruss Unseld.
Warum ist das so teuer? Weil es fast 900 Seiten hat, davon 16
mit Fotos, auch von Bernhards Schrift, mit Schwung und Form-
bewusstsein oder Korrekturfahnen und sonstigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2009 von Uwe-Jens Has
ein absolutes Muss mit sehr viel Spaß für Bernhard Fans
Wann kann man bei einem Buch schon auf fast jeder Seite herzhaft lachen? Manchmal bleibt einem auch nur Kopf schütteln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2009 von malt-liest-und hört gerne Opern
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