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Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich - Frauenbriefe aus fünf Jahrhunderten
 
 
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Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich - Frauenbriefe aus fünf Jahrhunderten [Gebundene Ausgabe]

Stefan Bollmann , Thekla Carola Wied (Vorwort)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: SANDMANN, MNCHEN; Auflage: 1 (30. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938045310
  • ISBN-13: 978-3938045312
  • Größe und/oder Gewicht: 28,2 x 21,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 305.348 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es ist noch nicht so lange her, da schrieb man sich in Briefen die Sorgen von der Seele, erzählte von Liebe und Leid, hoffte, die erzieherischen Empfehlungen würden Gehör finden, berichtete von weiten Reisen und vielem mehr. Und auf der anderen Seite wurden diese Briefe mit verzehrender Sehnsucht, heimlicher und offener Freude, aber auch großer Furcht und Angriffslust erwartet. Vor allem Frauen erfassten »schreibselige Rappel«, wie Caroline Schlegel die Leidenschaft des Briefeschreibens nannte. Stefan Bollmann stellt Briefeschreiberinnen aus fünf Jahrhunderten vor, darunter Katharina die Große, Cosima Wagner, Emily Dickinson, Lilli Jahn, Hilde Spiel und viele andere. Thekla Carola Wied, die seit Jahren Briefe- Lesungen vor stets ausverkauftem Publikum hält, hat gemeinsam mit ihrem Mann das Vorwort geschrieben.

Über den Autor

Stefan Bollmann, geb. 1958, studierte Germanistik, Theaterwissenschaften, Geschichte und Philosophie. Er promovierte mit einer Arbeit über Thomas Mann. Er arbeitet als Lektor und Autor in München. 2005 und 2006 erschienen seine Bestseller »Frauen, die lesen, sind gefährlich« und »Frauen, die schreiben, leben gefährlich« im Elisabeth Sandmann Verlag sowie der Band »Warum Lesen glücklich macht«.


Thekla Carola Wied, geb. 1944, absolvierte die Folkwang Hochschule in Essen. Über ein Jahrzehnt spielte sie an verschiedenen deutschen Bühnen, seither zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen. Sie wurde u.a. mit dem Bundesfilmpreis in Gold und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit ihrem Mann Hannes Rieckhoff beide sammeln seit Jahren Briefe verfasste sie das Vorwort zu diesem Buch.


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Format:Gebundene Ausgabe
Anders als man angesichts des Titels vielleicht vermuten möchte, besteht das Buch keineswegs vorwiegend aus Briefen oder Briefauszügen. Jedes Kapitel beginnt mit einer Einführung zum jeweiligen Thema: Liebesbriefe, Briefe unter Freunden, Briefe zwischen Müttern und ihren Kindern und so fort. Im Anschluss stellt der Autor nacheinander die Biografien mehrerer bedeutender Briefeschreiberinnen und ihrer Korrespondenzpartner vor, wobei erwartungsgemäß die Ursachen für deren Engagement bezüglich des Verfassens von Briefen und die Folgen der Korrespondenz im Mittelpunkt stehen. Eingebunden in den Kapiteltext wurden jeweils mehrere ausgesuchte Briefpassagen abgedruckt.
Am Ende jedes Kapitels findet man besonders repräsentative, ausdrucksstarke Briefe prominenter Verfasser, die im Zusammenhang mit dem Kapitelthema stehen.
Die Produktivität von Liselotte von der Pfalz als Briefeschreiberin ist legendär, und auch von der Korrespondenz zwischen Katharina der Großen und Voltaire hat vermutlich jeder bereits gehört, der sich ein wenig für Geschichte, Philosophie oder Literatur interessiert. Viele der von Stefan Bollmann präsentierten Frauen hingegen sind in ihrer Rolle als Briefeschreiberinnen nur jenen bekannt, die sich detailliert mit ihren Biografien befasst haben. So lernt der Leser Katherine Mansfields Briefe an ihren Freund Samuel Koteliansky kennen, in denen sie pointiert von den dramatischen Szenen zwischen dem benachbarten Ehepaar D. H. Lawrence und Frieda Weekly berichtet. Es fehlen aber auch solche Briefe nicht, die von Tragödien zeugen, etwa ein Brief von Madame Roland, einem Opfer der Französischen Revolution, an ihre Tochter - und im Anschluss ein nicht minder erschütternder Brief einer den Nazi-Schergen in die Hände gefallenen Berliner Krankenschwester am Tag ihrer Hinrichtung, ebenfalls an ihre Tochter.
Es scheint unmöglich, im Rahmen einer Rezension auf das verblüffend breite im Buch behandelte Spektrum an Briefen einzugehen, auf all ihre Funktionen, beginnend damit, dass Briefe lange Zeit für Frauen die einzige Möglichkeit darstellten, sich literarisch zu betätigen, und hinführend zu wunderbaren Briefen Liebender in Zeiten räumlicher Trennung.
Das Buch ist üppig und wunderschön illustriert, nicht nur mit Bildern und Fotos der vorgestellten Frauen, sondern auch mit Stichen, Zeichnungen, Gemälden und Fotografien, die das Umfeld der Damen repräsentieren - sowie mit Reproduktionen einiger Briefe. Das gesamte Layout wirkt sehr ansprechend und harmonisch.
Sowohl der interessante, packend dargestellte Inhalt als auch die bezaubernde Gestaltung machen dieses Buch zu einem außergewöhnlichen, attraktiven Geschenk für Literaturliebhaber beiderlei Geschlechts. Doch hat der potenzielle Schenkende erst einmal hineingeschaut, wird er es vermutlich selbst behalten wollen.
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Format:Gebundene Ausgabe
Fesselnd und informativ, nehme das Buch immer wieder gern zur Hand, ansprechender Einband, der neugierig macht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
ein ganz besonderes Buch für meine Frau, die dieses begeistert liest!
MfG
Heinz-Dieter Plinke
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