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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch, das nachdenklich macht, 27. Oktober 2003
Durch Zufall fand ich "Briefe für Emily" in einer Buchhandlung und schon die Beschriebung machte mich neugierig. Harry ist ein kranker alter Mann, sein Leben wird aufgehellt durch die Besuche seiner Schwiegertochter und seiner Enkelin Emily. Sein Sohn möchte nichts mit ihm zu tun haben, und auch seine Tochter kümmert sich kaum um ihn. Aufgrund der Alzheimer-Krankheit hat er nur noch wenig lichte Momente, die er nutzt, um Briefe an seine Enkelin Emily zu schreiben. Nach seinem Tod findet seine Familie Bücher mit Gedichten. Diese sind der Schlüssel zu den Briefen. Als seine Familie die Gedichte entschlüsseln und die Briefe lesen, stellen sie fest, was für ein Mann Harry eigentlich war, wie lebensklug und warmherzig, was er nie so recht zeigen konnte.Dadurch nimmt das Leben einen anderen Verlauf für alle... Ein sehr schönes Buch, das ich in einem Zug durchlesen musste. Die Briefe sprechen einen persönlich an, so manches Mal musste ich schmunzeln, aber oft auch eine Träne wegwischen. Einfach klasse.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Briefe an Emily, 27. Dezember 2006
Briefe an Emily
Autor : Camron Wright
Harry Whitney ist krank. Er leidet an der Alzheimer Krankheit und weiß genau, er wird sein Leben vergessen.
Er hat Angst davor, aber noch größer ist seine Angst, seine Familie könnte ihn nur noch als einen kranken alten Mann in ihrer Erinnerung behalten und darüber hinaus vergessen, was er für ein Mensch war.
Als er stirbt, entdecken seine Schwiegertochter Laura und seine Enkelin Emily in, von Harry in lichten Momenten selbst angefertigten Büchern Rätsel, deren Lösung jeweils ein Passwort für die Dateien auf Harrys Computer ergeben.
Die Dateien auf dem Computer beinhalten Briefe, die Harry an Emily schrieb, voller Wärme, kleiner Geschichten und Ratschläge eines Großvaters an seine Enkelin.
Doch schon nach dem Lösen des ersten Rätsels erkennt Laura, die Briefe sind nicht allein an ihre Tochter Emily geschrieben. Sie sind viel mehr..
Camron Wright beschreibt auf einzigartige Weise die Sorgen eines alten Mannes, der genau weiß, wie seine Zukunft aussehen wird.
Die Briefe schreibt er bewusst an seine Enkelin. Doch sind sie so verfasst, dass auch Emilys Eltern ihren Vater und Schwiegervater neu kennen lernen. Die, fast beiläufig anmutende Scheidungsgeschichte von Emilys Eltern erfährt mit den Erkenntnissen, die sie aus den Briefen heraus holen eine völlig neue Betrachtungsweise.
Sehr bald erkennen sie, die Briefe an ihre Tochter sind auch Briefe an sie selber.
Sie sind der Schlüssel, mit dem sich zwei Menschen die Türen zueinander neu öffnen...
Der Titel des Buches mutet eher an, es in die Ecke der Frauenromane zu stellen, doch ich kann es jedem Mann ( und natürlich jeder Frau ) nur ans Herz legen. Mit diesem Buch führt uns der Autor in eine Welt, die wir in der Wirklichkeit verdrängen, obwohl gerade das der Grund sein dürfte, dass wir uns mit solchen Themen so furchtbar schwer tun.
Das Resultat dieses Buches ist eine neue Sicht- und Denkweise in alle Richtungen.
Ein Buch, welches es durchaus wert ist, mehrmals gelesen zu werden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schön!!, 11. Januar 2006
Die Geschichte, dass der an Alzheimer erkrankte Großvater Briefe für seine Enkelin hinterlassen hat, hat mich gleich fasziniert. Beim Lesen des Buches haben mir die Lebensweisheiten, die er seiner kleinen Enkelin vermitteln möchte, noch viel besser gefallen. Mich hat fasziniert, wie ein alter grießgrämiger Mann wegweisende Briefe so wunderbar einfühlsam verfasst und dabei offenbar einen Spaß damit hatte, die Fundorte zu verschlüsseln. Die Geschichte drumherum war für mich eher Beiwerk, das man in jedem 3 Groschen-Roman lesen kann - dazu wenig spannend. Deswegen gab's einen Stern Abzug.
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