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Verwirrt und wißbegierig stürzt sich Kao-tai in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte schildert er seine Erlebnisse und Eindrücke, erzählt vom seltsamen Leben der »Großnasen«, von ihren kulturellen und technischen Errungenschaften und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Antiker Mandarin auf Entdeckungsreise,
Von Dekkard (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Briefe in die chinesische Vergangenheit. Roman. (Taschenbuch)
Was passiert, wenn ein chinesischer Mandarin 1000 Jahre in die Zukunft reist, und dabei versehentlich im Bayern landet? Herbert Rosendorfer hatte eine gute Idee, und sich dafür auch sehr in die Situation des Reisenden hineinversetzt. Sein Held namens Kao-Tai schreibt - wie der Titel schon sagt - Briefe in die Vergangenheit um von seiner Reise zu berichten. Dabei wird das heutige Bayern auf leichte, und sympathisch naive Art mit dem alten China verglichen. Wer das Buch genauer studiert hat, entdeckt im Anhang den Grund dafür warum Rosendorfer dazu in der Lage war. Er hat sein Wissen über das antike China durch entsprechende Lektüre erweitert. Mehr als ein Dutzend Bücher, Schriften und sogar reproduzierte Schriftrollen hat der Autor studiert, um ein solches Buch überhaupt glaubwürdig schreiben zu können. Doch wer nun glaubt lediglich ein Werk über chinesische Geschichte erwarten zu dürfen, der irrt.Die Erlebnisse des Kao-Tai sind sehr abwechslungsreich. Als er zum Beispiel voller Entsetzen das Münchner Oktoberfest beschreibt, oder zum ersten mal in eine „chinesisches" Restaurant der Neuzeit geht. Es ist so gut beschrieben, das man nicht nur sehr amüsiert ist, sondern dem alten Mandarin oft Recht geben muss, in was für einer seltsamen Welt wir heute leben. „Briefe in die Chinesische Vergangenheit" ist eine wunderschöne Erzählung die von kreativen Humor und teils auch schön melancholischem Passagen geprägt ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auf meiner perönlichen ewigen "Bestenliste"....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Briefe in die chinesische Vergangenheit. Roman. (Taschenbuch)
...zählt dieser "Rosendorfer" vielleicht nicht zu dessen anspruchsvollsten Werken, bestimmt aber zu den vergnüglichsten Büchern überhaupt!Ein Mandarin aus dem 10. Jahrhundert landet irrtümlich im heutigen Bayern (genauer gesagt in "Ba Yan", "Min-Chen")und die Geschichte nimmt ihren zwerchfellerschütternd komischen Lauf. Ein klein wenig Geschichtsunterricht, der so ganz nebenbei einfließt und die etwas ungewöhnliche Brieferzählform machen dieses Buch zur abwechslungsreichen, kurzweiligen und ungleich witzigen Lektüre, wobei uns aber trotz größtmöglicher Unterhaltung ein Spiegel vorgehalten und das Leben der "Großnasen" nicht ganz unkritisch betrachtet wird. Ein Buch für jeden, der gerne liest und lacht - allerdings sollte man sich von der späteren Fortsetzung dieses Romans (Die große Umwendung) nicht ganz so viel erwarten. Viel Vergnügen in der chinesischen Vergangenheit! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unterhaltsame Begutachtung der Großnasen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Briefe in die chinesische Vergangenheit. Roman. (Taschenbuch)
Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert reist mit seiner Zeitmaschine in unsere Gegenwart, und weil er bei der ganzen Sache die Erdumdrehung nicht berücksichtigt (davon weiß er ja zu seiner Zeit auch noch nichts...), landet er nicht in China, sondern im bayerischen München, bzw. in Min-chen mitten in Ba-Yan. Von seinen Erlebnissen berichtet er seinem Bruder in zahlreichen Briefen, und wem die darin geschilderten Erlebnisse nicht die Lachtränen in die Augen treiben, der muß wahrlich stumpfen Sinnes sein. Fremde Ausdrücke, die dem Durchschnittschinesen des Mittelalters fremd sind, und das sind eigentlich alle, werden grundsätzlich in chinesischen Silben wiedergegeben - auf dem Oktoberfest trinkt man "Ma-ßa" und "Hal-bal", dazu wird "Wan-tswa-xu-fa" gesungen. Die Sitten und Gebräuche unserer Zeit erscheinen ihm doch oft fremdartig, und die Schilderung des aufgeklärten Gelehrten seiner Zeit über uns Barbaren sind von unbeschreiblichem Witz. Ein Buch also, bei dem man nichts falch machen kann. Es gefällt nachweislich (fast...) jedem und ist das ideale Geschenk. Aber erst selbst lesen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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