Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 5,22

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Briefe an den Reichtum
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Briefe an den Reichtum [Gebundene Ausgabe]

Carl Amery
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 18,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 1 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Dienstag, 29. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Carl Amery ist ein ernster Mensch. Die Themen, die ihn bewegen, sind bedeutungsschwer. Aber: Carl Amery ist vor allen Dingen auch ein Mann mit Humor. Und ein Mann, müßig dies zu erwähnen, der eine glänzende Feder führt -- und beizeiten eine außerordentlich spitze obendrein! Und weil Carl Amery auch noch viele andere kluge Frauen und Männer des Geistes und des Wortes kennt, hat er als Autoren für die hier versammelten, ebenso ernsten wie heiteren Mahnschreiben an den Reichtum Mitautoren gefunden, die ganz in seinem Sinne souverän decouvrieren, was eigentlich so obszön an unserem heutigen Reichtum ist. Adressaten der klugen Briefe sind unter anderen der uns allen bekannte "Max Mustermann" (den Andreas Eschbach über die wahren Hintergründe der Zinswirtschaft aufklärt, nachdem er hat mit anhören müssen, was ein Bankberater ihm so alles eingeflüstert hat), der Mannesmann-Aufkäufer Chris Gent, der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann oder der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer (dem Oskar Negt die Leviten liest).

Ganz ohne den Kapitalismuskritikern so gerne vorschnell unterstellten Neid zeigen Amery und seine Mitstreiter, wes schwachen Geistes Kind in Wahrheit doch all jene sind, die uns fortwährend weismachen wollen, dass das Leben und die Welt nach einem einzigen Prinzip (und wirklich nur nach diesem) funktionierten, nämlich dem der Kapitalakkumulation. Erstaunlich nicht nur, dass diesen Leuten so viele Menschen Glauben schenken, viel erstaunlicher noch, dass sie selbst ernsthaft zu glauben scheinen, dass sich alles zum Besseren fügte, wären wir nur endlich rückhaltlos bereit, die Welt nach den Notwendigkeiten einzurichten, die sie uns diktieren.

Zum Besseren freilich fügt sich so in Wahrheit gar nichts! Das macht jeder einzelne Brief dieses überaus lesenswerten Bandes auf seine Weise deutlich. Bei genauem Hinsehen, so veranschaulicht Carl Amery gleich zu Beginn in seiner "Von deutlicher Rede" überschriebenen Einleitung, hat ja der Reichtum seinen Glanz längst verloren. Das fängt schon damit an, dass es keine echten Schätze mehr gibt und der vormalige Glanz des Goldes einem matten Schimmer gewichen ist: "In dem Maße", so Amery, "in dem sich der Reichtum (und die Begierde nach Reichtum) vom erlebbaren Schauder des Goldes löst, begibt sich der Begriff des Schatzes in die Trostlosigkeit der Bilanzen -- und wird zur knochentrockenen Rennstrecke der Dezimalstellen." Inmitten eben dieser Trostlosigkeit stehen wir hier und heute noch ganz gut da, währenddessen dort, wo die Armut herrscht, auf deren Schultern wir unsere traurig-reiche Existenz gründen, die Not groß und endlos ist. Diesen Zusammenhang ganz und gar unaufgeregt plausibel zu machen, ist das große Verdienst dieses Buches, das wir gerne und von Herzen zur -- angesichts des doch ernsten Themas -- überraschend vergnüglichen Lektüre empfehlen. -- Andreas Vierecke

Pressestimmen

"Amerys Buch ist eine brillant geschriebene Provokation, anschaulich, mitreißend, voll desillusionierter Analysen und kluger Beobachtungen." (Bayerischer Rundfunk zu Global Exit )

"Carl Amery, Schriftsteller und politischer Ökonom, hat Autoren wie Oscar Negt aufgefordert, Briefe an reiche Menschen zu formulieren. Das Ergebnis ist ein äußerst heterogener Chor, dessen Basso continuo heißt: Reichtum ist nicht einfach der Gegensatz von Armut. Reichtum schafft vielmehr Armut, indem er weltweit seine Selbstvermehrung betreibt." (Financial Times Deutschland )

Kurzbeschreibung

Während es über die Probleme der Armut jede Menge Diskussionen gibt, ist es dem Reichtum gelungen, inmitten unserer Gesellschaft sozusagen als verschleiertes Idol zu existieren. Dank der PR-Offensive des Kapitalismus, die jede genauere Nachfrage als Sozialneid disqualifiziert, gibt es überraschend wenig zuverlässige Informationen über Art und Umfang des Reichtums. Die »Briefe an den Reichtum« lüften ein paar Zipfel dieses Schleiers. Die Motivation der Absender ist kein Sozialneid, aber Zorn.

Zorn insbesondere, wenn der Brief an die neue Geldaristokratie gerichtet ist. Dieser neue Geldreichtum, der flexibelste und unpersönlichste der Geschichte, hat ältere, oft prunkvollere, aber weniger ertragreiche Formen des Reichtums wie etwa den Grundbesitz an den Rand gedrängt und bildet als »Herz der Finsternis« den Kern des Buches. Aber um ihn herum ist eine Girlande von weiteren Briefen angeordnet, von Grundkursen in Geldwirtschaft bis zu Möglichkeiten der Therapie von der Unbill des Reichtums. Damit kann das Gespräch über den Reichtum in einer neuen Atmosphäre fortgeführt werden, ohne Angstgeruch und ohne Ergebenheit.

»Unter den Absendern«: Andreas Eschbach, Margit Kennedy, Frieda Meissner- Blau, Oskar Negt, Rupert Neudeck, Hermann Scheer, Harald Schumann.

»Unter den Empfängern«: Silvio Berlusconi, Mr. Gent, Herr v. Pierer, Oliver Kahn, Baron v. Oppenheim, Alberto Vilar, Carl Christian von Weizsäcker.



Klappentext

"Amerys Buch ist eine brillant geschriebene Provokation, anschaulich, mitreißend, voll desillusionierter Analysen und kluger Beobachtungen."
Bayerischer Rundfunk zu Global Exit

"Carl Amery, Schriftsteller und politischer Ökonom, hat Autoren wie Oscar Negt aufgefordert, Briefe an reiche Menschen zu formulieren. Das Ergebnis ist ein äußerst heterogener Chor, dessen Basso continuo heißt: Reichtum ist nicht einfach der Gegensatz von Armut. Reichtum schafft vielmehr Armut, indem er weltweit seine Selbstvermehrung betreibt."
Financial Times Deutschland

Über den Autor

Geboren am 9. April 1922 in München. Studium der Neuphilologie sowie der Literaturtheorie und -kritik in München und Washington. Mitglied der Gruppe 47, von 1989 bis 1991 Präsident des bundesdeutschen PEN-Zentrums sowie Mitbegründer der E.F. Schumacher-Gesellschaft für politische Ökologie. Amery schrieb neben einigen Hörspielen zahlreiche Romane und wurde vor allen Dingen durch seine kulturkritischen Essays sowie als engagierter Ökologe bekannt. Jahrzehntelang hat er mit Büchern wie "Die Botschaft des Jahrtausends", "Hitler als Vorläufer" oder "Global Exit" die politische Diskussion in der Bundesrepublik entscheidend mitgeprägt. Zuletzt erschienen im Frühjahr 2005 die von ihm herausgegebenen "Briefe an den Reichtum". Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Tukan Preis", dem "Bayerischen Friedenspreis" und 1991 mit dem "Literaturpreis der Stadt München". Carl Amery starb am 24. Mai 2005 im Alter von 83 Jahren in seiner Heimatstadt München. Bei Luchterhand erschienen u.a.: "Global Exit" und "Briefe an den Reichtum". In der Sammlung Luchterhand: "Hitler als Vorläufer", "Das Geheimnis der Krypta" und "Die Wallfahrer".
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de