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Briefe in die chinesische Vergangenheit [Taschenbuch]

Herbert Rosendorfer
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (94 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 1986
Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines »Zeit-Reise-Kompasses« in die heutige Zeit. Er überspringt nicht nur tausend Jahre, sondern landet auch in einem völlig anderen Kulturkreis: in einer modernen Großstadt, deren Name in seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Ba Yan liegt.

Verwirrt und wißbegierig stürzt sich Kao-tai in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte schildert er seine Erlebnisse und Eindrücke, erzählt vom seltsamen Leben der »Großnasen«, von ihren kulturellen und technischen Errungenschaften und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind.

Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Briefe in die chinesische Vergangenheit + Die große Umwendung: Neue Briefe in die chinesische Vergangenheit Roman + Die Donnerstage des Oberstaatsanwalts
Preis für alle drei: EUR 27,30

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: dtv; Auflage: 16. (1. März 1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423105410
  • ISBN-13: 978-3423105415
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (94 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.782 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit seinem Roman ›Briefe in die chinesische Vergangenheit‹ von 1985 gelang Herbert Rosendorfer ein bis heute erfolgreicher Bestseller.«
Alexander Altmann, tz 07.08.2008

»Ein phantasievolles Leseabenteuer, wie man es sonst nur selten findet.«
Rheinische Post

»Ein herrliches Buch, das mit Humor und Leichtigkeit geschrieben ist, oft mit phantastischen Konstruktionen ins Blaue abhebt und trotzdem ins Schwarze trifft.«
Annette Spickhoff, Westdeutsche Zeitung

»Wo die Zeitmaschine durch ein Jahrtausend rast, ist es unvermeidlich, dass wir uns selbst bald hier, bald da im Spiegel sehen.«
Der Tagesspiegel

Über den Autor

Herbert Rosendorfer, 1934 in Bozen geboren, ist Jurist und Professor für Bayerische Literaturgeschichte. Er war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993 bis 1997 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die ›Briefe in die chinesische Vergangenheit‹ (dtv 10541 und 25044) am bekanntesten geworden sind. Herbert Rosendorfer ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste, er wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt, zuletzt 2010 mit dem CORINE-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Er lebt mit seiner Familie in Südtirol.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Antiker Mandarin auf Entdeckungsreise 7. August 2003
Von Dekkard
Format:Taschenbuch
Was passiert, wenn ein chinesischer Mandarin 1000 Jahre in die Zukunft reist, und dabei versehentlich im Bayern landet? Herbert Rosendorfer hatte eine gute Idee, und sich dafür auch sehr in die Situation des Reisenden hineinversetzt. Sein Held namens Kao-Tai schreibt - wie der Titel schon sagt - Briefe in die Vergangenheit um von seiner Reise zu berichten. Dabei wird das heutige Bayern auf leichte, und sympathisch naive Art mit dem alten China verglichen. Wer das Buch genauer studiert hat, entdeckt im Anhang den Grund dafür warum Rosendorfer dazu in der Lage war. Er hat sein Wissen über das antike China durch entsprechende Lektüre erweitert. Mehr als ein Dutzend Bücher, Schriften und sogar reproduzierte Schriftrollen hat der Autor studiert, um ein solches Buch überhaupt glaubwürdig schreiben zu können. Doch wer nun glaubt lediglich ein Werk über chinesische Geschichte erwarten zu dürfen, der irrt.
Die Erlebnisse des Kao-Tai sind sehr abwechslungsreich. Als er zum Beispiel voller Entsetzen das Münchner Oktoberfest beschreibt, oder zum ersten mal in eine „chinesisches" Restaurant der Neuzeit geht. Es ist so gut beschrieben, das man nicht nur sehr amüsiert ist, sondern dem alten Mandarin oft Recht geben muss, in was für einer seltsamen Welt wir heute leben. „Briefe in die Chinesische Vergangenheit" ist eine wunderschöne Erzählung die von kreativen Humor und teils auch schön melancholischem Passagen geprägt ist.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf meiner perönlichen ewigen "Bestenliste".... 29. März 2005
Von Eva Macho
Format:Taschenbuch
...zählt dieser "Rosendorfer" vielleicht nicht zu dessen anspruchsvollsten Werken, bestimmt aber zu den vergnüglichsten Büchern überhaupt!
Ein Mandarin aus dem 10. Jahrhundert landet irrtümlich im heutigen Bayern (genauer gesagt in "Ba Yan", "Min-Chen")und die Geschichte nimmt ihren zwerchfellerschütternd komischen Lauf. Ein klein wenig Geschichtsunterricht, der so ganz nebenbei einfließt und die etwas ungewöhnliche Brieferzählform machen dieses Buch zur abwechslungsreichen, kurzweiligen und ungleich witzigen Lektüre, wobei uns aber trotz größtmöglicher Unterhaltung ein Spiegel vorgehalten und das Leben der "Großnasen" nicht ganz unkritisch betrachtet wird.
Ein Buch für jeden, der gerne liest und lacht - allerdings sollte man sich von der späteren Fortsetzung dieses Romans (Die große Umwendung) nicht ganz so viel erwarten.
Viel Vergnügen in der chinesischen Vergangenheit!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Begutachtung der Großnasen 16. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert reist mit seiner Zeitmaschine in unsere Gegenwart, und weil er bei der ganzen Sache die Erdumdrehung nicht berücksichtigt (davon weiß er ja zu seiner Zeit auch noch nichts...), landet er nicht in China, sondern im bayerischen München, bzw. in Min-chen mitten in Ba-Yan. Von seinen Erlebnissen berichtet er seinem Bruder in zahlreichen Briefen, und wem die darin geschilderten Erlebnisse nicht die Lachtränen in die Augen treiben, der muß wahrlich stumpfen Sinnes sein. Fremde Ausdrücke, die dem Durchschnittschinesen des Mittelalters fremd sind, und das sind eigentlich alle, werden grundsätzlich in chinesischen Silben wiedergegeben - auf dem Oktoberfest trinkt man "Ma-ßa" und "Hal-bal", dazu wird "Wan-tswa-xu-fa" gesungen. Die Sitten und Gebräuche unserer Zeit erscheinen ihm doch oft fremdartig, und die Schilderung des aufgeklärten Gelehrten seiner Zeit über uns Barbaren sind von unbeschreiblichem Witz. Ein Buch also, bei dem man nichts falch machen kann. Es gefällt nachweislich (fast...) jedem und ist das ideale Geschenk. Aber erst selbst lesen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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57 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Köstlich 7. September 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ja, das Buch ist köstlich und spannend zugleich. Warum dann nur drei Punkte?
Die chinesische Vergangenheit, mitunter auch die europäische, wird sehr verfälscht dargestellt, es sind viele einzelne Sachfehler da, um einige zu nennen: 1. Fußbandagierung, wie der Hauptinterpret, Kao-Tai, sie für normal empfindet, ist erst später aufgetreten, und zwar erst bei Kurtisanen und Sängerinnen; 2. Zöpfe wurden erst im XVII. Jh. von den Mandschuren den Chinesen aufgezwungen und müßten Kao-Tai völlig unbekannt sein; 3. die große Mauer, die Kao-Tai erwähnt, wird kein Mandarin des X Jhs. gekannt haben (wenn, wird er sie nicht näher beachtet haben): Sie lag zu dem Zeitpunkt nur verrottet da und wurde erst wieder richtig im XVI. Jh restauriert; 4. Wie kann Rosendorfer auf die Idee kommen, den Freund Kao-Tais, Schi-Schmi, ihm erzählen zu lassen, das man alte Werke überhaupt nicht mehr liest (dreister noch: lesen KANN), oder solchen Unfug zu behaupten, daß man in der Renaissance plötzlich anfing, auf La-Teng zu dichten, das schon längst ausgestorben und vergessen war, genauso wie es Unfug ist, wenn Kao-Tai behaupten muß, daß sich das chinesische überhaupt nicht verändert habe, wobei er doch genau wissen müßte, daß er zwar KLASSISCHES Chinesisch schreibt, aber seine gesprochene Sprache erheblich davon abweicht; 5. die chinesischen Silben, in die die westlichen Begriffe übersetzt werden, gibt es weder heute, noch gab es sie im X. Jahrhundert; 6. der Aufzug wird zweimal von Kao-tai ganz anders und beidesmal (!) als neu beschrieben; 7. das Land Am-mei-ka, ist nicht bevölkerungsmäßig dreißigmal größer als China zur Sung-Zeit (X. Jh.
... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Noch Patina, oder ist das schon Staub?
Die "Briefe in die chinesische Vergangenheit“ sind wahrscheinlich Herbert Rosendorfers berühmtestes Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Beatrice Berger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr witzig!
Das Buch ist nicht nur witzig geschrieben, sondern es hält einem auch vor Augen, wie absurd manche unserer Sitten sind bzw. anderen erscheinen müssen. Sehr zu empfehlen!
Vor 22 Tagen von Dorina Schlupper veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Lustig und nachdenklich
Nete Geschichte eines zeitreisenden Chinesen aus der Mandarinzeit, der auf einmal im München der 80er Jahre zurecht kommen muss. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Claudia Brülisauer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Rosendorfer!!!
Hier ist das Meisterwerk von Herbert Rosendorfer, ich nehme an, dass er dadurch berühmt-berüchtigt wurde... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Adam Solecky veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer wieder ein Genuß
Hab dieses Buch vor über 20 Jahren gelesen und wollte wissen, ob der Humor heute noch wirkt.
Volltreffer! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Judith Fillafer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lustig und Unterhaltsam
Eine skurille und witzige Geschichte über einen Chinessen welcher in die Zukunft gereist ist und diese im bayrischen München in Form von Briefen an einen Freund... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Gabriel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mo shan dong
Von dem Buch habe ich einige Exemplare zum Verschenken bestellt. Wir haben es vor gut 20 Jahren in einem unserer ersten gemeinsamen Urlaube gelesen und uns köstlich... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Harry S veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Briefe in die chinesische Vergangenheit
Ein originelles Geschenk für einen Bekannten, der jetzt / zurzeit beruflich in China tätig ist und mit der Lektüre
sicher an Einblick in die chinesische... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Siegfried Müller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Briefe in die chinesische Vergangenheit
Ein sehr unterhaltsames, leicht zu lesendes Buch, dass dem Leser das Leben im Europa des 20. Jahrhunderts von einer humorvollen und ironischen Seite sehen läßt.
Vor 5 Monaten von Murauer Christine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wir haben das Buch verschenkt
Das Buch macht große Freude und ist nach wie vor aktuell, wie fast alles von Herbert Rosendorfer. Dies ist aber ein Muß
Vor 6 Monaten von Klaus Lüben veröffentlicht
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