Der Autor beschreibt in einer liebevollen und humoristischen Art seinen Einstieg in den Alltag in der zerfallenden Sowjetunion und dem daraus neu entstandenem Russland. Wenn auch die Alltagsprobleme heute zum Teil voellig andere sind (niemand steht mehr nach Lebensmitteln an), so zeigt dieses Buch doch die "Seele" des Landes. Natuerlich werden Vorurteile bestaetigt, nur ist an den meisten Vorurteilen was dran und der Leser muss selber lernen, diese im Zusammenhang zu sehen.
Dieses Buch mag fuer "Russen" vielleicht auch einseitig sein, aber es zeigt die Seiten des Alltags, die sich von dem deutschen Alltag unterscheiden. Einerseits zeigt es die Alltagsschwierigkeiten, ja oft Unmoeglichkeiten, andererseits aber auch die oft im letzten Moment auftauchenden, sehr menschlichen Loesungen dazu. Es enthaelt die Grundaussage, dass man in Russland sich eigentlich ueber nichts wundern darf und nie aufgeben sollte - meist findet sich ein Weg und das wenigste ist so, wie es zuerst scheint.