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Briefe aus dem Gefängnis: Mit einem Essay von Erich Follath Gebundene Ausgabe – Restexemplar, 30. Mai 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (30. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813504492
  • ISBN-13: 978-3813504491
  • Originaltitel: I will fight for freedom
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,8 x 20,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 252.716 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Seine Briefe sind trotz der Abgründe, in die sie blicken lassen, Dokumente der Hoffnung.“ (Der Standard)

„Ein bewegendes, anregendes Zeugnis eines ungebrochenen Mannes, der seinem krass gespaltenem Land heute einen … Linksruck wünscht.“ (Kieler Nachrichten)

„Dieses Buch ist Lehrstoff für jede Geschichtsstunde … Die jetzt veröffentlichten Briefe, Aufsätze und Essays sind eine beeindruckende Materialsammlung. Sie sagen viel über das heutige Russland und seine wirklichen Verhältnisse. Gerade seine Briefwechsel mit bekannten russischen Autoren gehen unter die Haut.“ (ZDF aspekte online)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michail Borissowitsch Chodorkowski, geboren 1963 in Moskau, studierte Chemie und Volkswirtschaft, war zunächst Funktionär in der kommunistischen Jugendorganisation Komsomol und gründete 1989 eine der ersten Privatbanken Russlands mit. 1997 wird er Vorstandsvorsitzender des Ölkonzerns Jukos, im Jahr 2001 initiiert er die Stiftung „Offenes Russland“, die u.a. Schulen und Waisenhäuser unterhält. 1992 gehörte er zum Beraterstab von Boris Jelzin, 1993 war er stellvertretender Energieminister. Seit 2003 ist er wegen angeblicher Steuerhinterziehung und Diebstahl von Ölfördermengen in Sibirien und Moskau in Haft. Chodorkowski ist mit Inna Chodorkowskaja verheiratet und Vater von vier Kindern.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 21. Juni 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Er war nicht nur der einst reichste Mann Russlands, nicht nur die personifizierte Opposition späterhin gegen Putin. Er ist in Person auch ein aktuelles Mahnmal für Menschenrechte , Zensur und allgemein dafür, wie die Obrigkeit (nicht nur) in einem wirtschaftlich aufstrebenden Land wie Russland immer noch in jahrhundertealten, zentralistischen und feudalistischen Strukturen verbleibt.

Für die Berichterstattung zu anderen Ländern hin verbleibt oft nur der Blick auf den fast hermetisch abgeriegelten Gefangenen, der meist still das nächste Urteil, die nächste Verlängerung seiner Inhaftierung entgegen nimmt. In Prozessen, die durchaus als 'Schauprozesse' alter Manier bezeichnet werden können. Mit Rechtsprechung hat das nun wirklich nichts mehr zu tun.

In diesem Buch spricht er selbst und gibt einen umfassenden Einblick in seine Haltung und sein Denken. Eine Haltung, die sich im Lauf der Jahre, die er in 'Ungnade' gefallen ist, stark verändert hat. Vom einstigen Vorzeigekapitalisten und im Reichtum gerne schwelgenden Ölmogul hin zum reflektierten und, vor allem, prinzipientreuen Idealisten, der alle Möglichkeiten, sich durch Flucht der drohenden Verhaftung zu entziehen, hat verstreichen lassen.

Das fast zu Anfang im Buch stehende Schlussplädoyer Chordokowskis aus seinem letzten Prozess 2010 trägt ins ich bereits die Essenz des Verfahrens und der Prinzipien, auch des Denkens Chodorkowskis. Ebenso wird deutlich, wie unvorstellbar der letztlich 'rechtsfreie' Umgang mit seiner Person selbst ihm vor 2003 erschienen sein muss. Ein Blick aus dem Gefängnis heraus auch auf die vielen vergeben Chancen der sich wandelnden Gesellschaft in Russland.
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Format: Gebundene Ausgabe
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Vor kurzem wurde Michail Chodorkowski (MC) von Putin eine Verkürzung der Haftstrafe in Aussicht gestellt. Er soll bereits 2014 statt 2016 entlassen werden. Wenn man dieses Buch liest, ahnt man warum. MC könnte dem russischen Präsidenten im Gefängnis (als Märtyrer, der er aber nicht sein will) weit gefährlicher werden als in Freiheit. Sein Plädoyer für ein demokratisches Russland in Europa klingt glaubhaft (auch selbstkritisch) und pointiert spricht er die Probleme dieses riesigen Landes an.

Russland vertraut nach MC zu sehr auf die Bürokratie und die Geheimdienste, lässt die Kreativität und den Mut von Unternehmern im Keim ersticken, ja, er wirft erfolgreiche Unternehmer ins Gefängnis und lässt sie Schleimsuppe löffeln. Kein Wunder, dass aus Russland keine Erfindungen und neue Produkte kommen, stattdessen nur Gas und andere Bodenschätze, deren Erlöse/Gewinne aber nur gelittenen Parteioberen zugute kommen.

MC möchte eine rechtsstaatliches Russland ohne Willkür und drückt dies in seinem Plädoyer vom 2.11.2010 deutlich aus, er nimmt kein Blatt vor dem Mund: "Obwohl im Gesetz verankert, werden die Rechte (der Bürger) nicht vom Gericht verteidigt." Ein Land, das Unternehmer in Gefängnissen hält, ihnen die Hoffnungen beraubt, Ideen erstickt, ist krank...Am Ende sagt er fast mitleidsvoll: " Euer Ehren, mir ist klar, Sie haben es außerordentlich schwer, vielleicht haben sie sogar Angst. Ich wünsche Ihnen Mut."

Zu Beginn des Buches schreibt Erich Follath (Wer ist MC?) über diesen Selfmade-Unternehmer und vergleicht seine Verteidigungsrede vom 2.11.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Beatrice Berger TOP 1000 REZENSENT am 31. Mai 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Was enthält das Buch?
1. Nach dem Vorwort das Buch das Schlußplädoyer aus dem letzten Prozeß, datierend vom 02.11.2010. Schon dieses Plädoyer lässt aufhorchen.
2. einen Essay von Erich Follath über das Denken und Tun des Michail Ch. Während der letzten zwanzig Jahre, der meines Erachtens aber nicht allzu viel hinterfragt und im Guten wie im Schlechten nicht allzu sehr in die Tiefe geht.
3. Das berühmte Esquire-Interview (m.E. erstmals vollständig in deutscher Übersetzung), zwischen Boris Akunin (dessen Klarname Grigori Tschchartischwili anders als im ursprünglichen Interview-Text unterschlagen wird, wahrscheinlich dem deutschen Markt geschuldet). Die beiden Gesprächspartner bzw. Korrespondenten harmonieren in den meisten Punkten; die einzige Ausnahme ist die jeweils verwendete Definition des Begriffs "Liberalismus", und auch da einigen sie sich recht schnell. Auch wenn das Interview jetzt schon einige Jahre alt ist: lesenswert ist es nach wie vor.
4. Den Briefwechsel mit der Autorin Ljudmila Ulitzkaja, der auf Deutsch zuerst in der Zeitschrift "Osteuropa" veröffentlicht wurde und an dem bis ins Jahr 2010 geschrieben wurde. Dieser Briefwechsel ist nicht so ganz einfach. Beide Korrespondenten beziehen sich häufig auf Dinge, die sie zu UdSSR-Zeiten erlebt oder erfahren haben, der mit diesen Dingen nicht so vertraute westliche Leser (eindeutig nicht die Zielgruppe) bleibt hier doch gelegentlich ratlos zurück. Außerdem reden die beiden erstaunlich oft aneinander vorbei. Das liegt hauptsächlich daran, daß Ljudmila Ulitzkajas Fachgebiet eindeutig nicht in der politischen Theorie zu suchen ist und sie Chodorkowskis gedanklichen Ausflügen nicht immer folgen will.
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