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Briefe aus dem Jenseits

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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Cummings, Susan Hayward, Agnes Moorehead, Joan Lorring, Eduardo Ciannelli
  • Regisseur(e): Martin Gabel
  • Künstler: Milton Carruth, Hal Mohr, Walter Wanger, Leonardo Bercovici
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 7. Dezember 2012
  • Produktionsjahr: 1947
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen
  • ASIN: B009S38BXS
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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

BRIEFE AUS DEM JENSEITS FSK:16

VideoMarkt

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begibt sich der amerikanische Verleger Lewis Venable nach Venedig, um dort die Liebesbriefe eines Jahrzehnte zuvor spurlos verschwundenen Dichters aufzuspüren. Unter falschem Namen mietet er sich im Palazzo der ehemaligen Geliebten des Dichters ein. Mit im Haus der mittlerweile 105-jährigen Juliana Bordereau lebt auch Tina, ihre Nichte. Ziemlich schnell muss Venable erkennen, dass es mit Tinas geistiger Gesundheit nicht zum Besten steht: Sie scheint unter Schizophrenie zu leiden und hält sich mitunter für die Geliebte des verschwundenen Dichters.

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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Als 1937 Selznick seine Scarlett für "Vom Winde Verweht" suchte, pilgerten soviele junge Frauen nach Hollywood um diese Rolle zuergattern - jedoch vergebens!!! Nicht einmal die Topstars zur damaligen Zeit; wie Katharine Hepburn, Joan Crawford, Miriam Hopkins konnten diese Rolle ergattern. Sogar Top-Favouritin BETTE DAVIS gelang es nicht diese Rolle zubekommen.
Unter den Bewerberinnen befand sich auch das New-Yorker-Mode-Modell Susan Hayward - auch sie musste mit einer Enttäuschung klar kommen. Zwar nahm man dann die Schauspielerin bei Paramount unter Vertrag, doch es folgen nur viele unbedeutende Nebenrollen, die nicht der Rede wert waren. Doch dann nahm Wagner sie unter seine Fittiche und das mit Erfolg...
Später wurde Hayward sogar fünf mal für den Oscar nominiert und gewann diesen dann schließlich für das Todesstrafen-Drama "Lasst mich Leben"(und das mit Recht - ihre Darstellung war einfach meisterhaft).
Leider schaffte die Hayward niemals den sogannten Durchbruch, obwohl sie auch eine gewisse Anzahl an tollen Rollen in Filmen wie "Schnee am Kilimandscharo" oder "die Gladiatoren" spielte - war keine darunter, die ihr einen Platz unter den "Unsterblichen Stars" verschaffte und geriet eher in Vergessenheit. Ihre Schauspielkunst erwies sich eben nicht als so zeitlos wie die einer "Monroe" oder so dauerhaft wie die einer "BETTE DAVIS"....

So geriet auch dieser Film "Briefe aus dem Jenseits/The Lost Moment" mit ihr in Vergessenheit, obwohl Susan Hayward auch hier eine tolle Leistung bringt. Doch hat Koch-Media mit dieser DVD-Veröffentlichung einen "echten verschollenen Schatz" geborgen - womit man sicher niemals gerechnet hätte, dass dieser Film doch nochmal auf DVD herauskommt.
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Von Tristram Shandy TOP 1000 REZENSENT am 29. November 2014
Format: DVD
[Vorsicht, Spoiler!]

Zu diesem wenig schmeichelhaften Urteil kam Hauptdarstellerin Susan Hayward selbst, nachdem sie sich Martin Gabels Mystery-Romanze-Literaturverfilmung “The Lost Moment” (1947) angesehen hatte, und wenn ihr süffisantes Wortspiel auch gar zu vernichtend ist – gehört Haywards großartige Verkörperung der Frau mit der gespaltenen Persönlichkeit doch gerade selbst zu den Gründen, warum man hier nicht 90 Minuten seines Lebens vertrödelt –, so ist dieser Film doch mit einigen Schwächen behaftet, die den Zuschauer am Ende ein wenig verstimmt zurücklassen.

Gabel legt dieser seiner einzigen Regiearbeit die Erzählung „The Aspern Papers“ von Henry James zugrunde, die er jedoch in wesentlichen Punkten abändert. Der Verleger Lewis Venable (Robert Cummings) ist auf der Suche nach den verschollenen Liebesbriefen, die der berühmte Dichter Jeffrey Ashton, der in den 1840er Jahren spurlos verschwand, seiner Geliebten Juliana geschrieben hat. Venable ist der festen Überzeugung, mit diesen Briefen einen poetischen Schatz zu heben, den er der Welt zugänglich machen möchte. Mit Hilfe eines Mannes namens Charles (John Archer) findet er heraus, daß die besagte Juliana Borderau (Agnes Moorehead) noch immer, im stolzen Alter von 105 Jahren, zurückgezogen in einem alten Haus in Venedig lebt und daß sie die Briefe versteckt halten könnte. Unter falschem Namen mietet sich Venable in Julianas Haus ein – gegen den Willen ihrer Nichte Tina (Hayward), gleichwohl geduldet von der alten Dame, die in Venable vor allem eine sprudelnde Einnahmequelle sieht.
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Format: DVD
Bei dem Namen Martin Gabel kommt selbst der der eine oder andere Filmfreund ins Schleudern, beschränken sich seine Filmauftritte doch auf relativ wenige Nebenrollen.
Daß seine Verfilmung des Henry James-Romanes Die Aspern-Schriften: Roman, "Briefe aus dem Jenseits", floppte und seinem Produzenten Walter Wanger hohe Verluste bescherte, dürfte wohl der Hauptgrund dafür sein, daß der Film seine einzige Regiearbeit blieb - ein Jammer, denn wenn man sich den überaus stimmungsvollen, atmosphärisch dichten und von Hal Mohr wunderschön fotografierten Film ansieht, ist es eigentlich nicht nachvollziehbar, warum der mit Susan Hayward, Robert Cummings und Agnes Moorehead obendrein prominent besetzte Film seinerzeit ein derartiger Reinfall war.
Umso schöner, daß dieser fast vergessene Film nun endich auf DVD erschienen ist.
Vorab jedoch eine kleine "Warnung" an alle Freunde des Film Noir, obwohl der Film in der Noir-Collection von Koch Media erscheint, ist diese Einordnung ein wenig irreführend, denn trotz einiger weniger Noir-Anleihen handelt es sich doch eher um eine klassische Gothic Novel.

"Briefe aus dem Jenseits" ist einer jener Filme, der Liebhaber des Genres bereits mit seinen ersten Worten und Bildern in seinen Bann zieht, nicht weniger als der berühmte Anfangsmonolog aus "Rebecca".
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