Kurzbeschreibung
Was für eine Zeit, was für eine Zeitung, die es interessant fand, wie ein junger Dichter das aufstrebende Krähwinkel an der Spree erlebte. 1822 veröffentlichte der Rheinisch-Westfälische Anzeiger Heines Brieferzählungen aus der preußischen Hauptstadt. Berlin befand sich nach den napoleonischen Kriegswirren im Umbruch und im Aufbruch, ganz wie heute. Geschichten aus einer Stadt, die beginnt, Geschichte zu machen.
Welcher Schatten davon eines Tages auf andere Nationen fallen würde, ahnt man aus den Worten eines deutschtümelnden Jünglings, der auf einem Maskenball nur teutsche Töne hören will. Heines Antwort können sich Nationalisten heute noch hinter den Spiegel stecken: "Ich liebe Deutschland und die Deutschen; aber ich liebe nicht minder die Bewohner des übrigen Teils der Erde, deren Zahl vierzig mal größer ist als die der Deutschen."Heinrich Heine, 1797 in Düsseldorf geboren, kam im April 1821 nach Berlin, wo er sich zwei Jahre lang aufhielt. 1829 kehrte er noch einmal hierher zurück, bevor er Deutschland 1831 für immer verließ. 1856 ist er in Paris im Exil gestorben.
Autorenportrait
Heinrich Heine, 1797 in Düsseldorf geboren, kam im April 1821 nach Berlin, wo er sich zwei Jahre lang aufhielt. 1829 kehrte er noch einmal hierher zurück, bevor er Deutschland 1831 für immer verließ. 1856 ist er in Paris im Exil gestorben.