Nach dem ich "Gorillas im Nebel" gelesen hatte, wusste ich, dass ich mehr über "Nyirmachabelli" und ihre sanften Riesen erfahren musste. Die anfangs spärlichen Literaturhinweise führten mich schließlich zu dem Buch "Briefe aus Afrika". Es zeigt die Lebensgeschichte aus einem anderen Blickwinkel. Im Gegensatz zu Gorillas im Nebel, stehen nicht die sanften Riesen im Vordergrund des Buches, sondern Dian Fossey as self. Es wird gezeigt, wie das Leben im Urwald an ihr nagte und wie sie sich immer weiter in das Vorhaben, die Berggorillas zu retten, hineinsteigert. Teilweise kann man sagen, dass sie den Sinn für den eigentlichen Grund ihres Aufenthalts aus den Augen verliert und nur noch darauf besessen ist "ihre" Gorillas von der Außenwelt zu beschützen. Aber ist es ihr zu verübeln, wenn man bedenkt, wie wenig es von diesen wunderbaren Tieren nur noch gibt?!
Ich kann nur jedem das Buch empfehlen, der mit dem eher wissenschaftlichen Buch "Gorillas im Nebel" nicht wirklich warm wird, sich aber trotzdem für Dian Fossey und "ihre" Gorillas interessiert.
Es ist wahrlich eine berührende Geschichte über eine bemerkenswerte Frau, die dazu beigetragen hat, dass die Berggorillas bis heute überlebt haben.