Klappentext
Die Autorin Marianne Hagengruber hat in mühevoller KIeinarbeit die Briefe des großen baltischen Dichters Siegfried von Vegesack erschlossen und kenntnisreich kommentiert. Sie umspannen von 1914 bis 1971 fast 60 Jahre aus dem ereignisreichen Leben dieses Dichters und geben damit Einblick sowohl in privates Freud und Leid, aber auch - und dies ist wohl von größerem Interesse - in Werkgeschichte und Literaturästhetik des 20.Jahrhunderts, in den Literaturbetrieb der verschiedenen Künstlergesellschaften in München und Berlin und ganz allgemein in die jüngere Geschichte. So geben sie den Blickfrei auf die Auseinandersetzungen des Dichters mit manchen Verlagen, den Kritikern, Neidern und Verleumdern sowie auf die Diskussionen mit ihm verbundenen Freunden und Kollegen.