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Briefe an Sartre. Band 2: 1940-1963: BD II
 
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Briefe an Sartre. Band 2: 1940-1963: BD II [Taschenbuch]

Simone de Beauvoir , Sylvie Le Bon de Beauvoir , Judith Klein
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 592 Seiten
  • Verlag: rororo (1. September 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499223732
  • ISBN-13: 978-3499223730
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,6 x 5,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 188.543 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Simone de Beauvoir
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Es ist Mode geworden, ´die Wahrheit´ über Beauvoir und Sartre zu schreiben, vor allem über Beauvoir. Und die Wahrheit entspricht, wen wundert´s, nicht der Legende." (EMMA) Die jetzt erschienenen Briefe der Beauvoir räumen endlich mit dem Klischee auf, zu dem Sartre und sie für viele ihrer Verehrer geworden waren.

Über den Autor

Geboren am 9.1.1908 in Paris. Ihre ursprünglich wohlhabenden Eltern lebten nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund von Fehlspekulationen unter wenig üppigen Verhältnissen in der Rue de Rennes. Mit fünfeinhalb Jahren kam Simone an das katholische Mädcheninstitut, den Cours Désir, Rue Jacob; als Musterschülerin legte sie dort den Baccalauréat, das französische Abitur, ab. 1925/26 studierte sie französische Philologie am Institut Sainte-Marie in Neuilly und Mathematik am Institut Catholique, bevor sie 1926/27 die Sorbonne bezog, um Philosophie zu studieren. 1928 erhielt sie die Licence, schrieb eine Diplomarbeit über Leibnitz, legte gemeinsam mit Merleau-Ponty und Lévi-Strauss ihre Probezeit als Lehramtskandidatin am Lycée Janson-de-Sailly ab und bereitete sich an der Sorbonne und der École Normale Supérieure auf die Agrégation in Philosophie vor. In ihrem letzten Studienjahr lernte sie dort eine Reihe später berühmt gewordener Schriftsteller kennen, darunter Jean-Paul Sartre, ihren Lebensgefährten seit jener Zeit. 1932-1936 unterrichtete sie zunächst in Rouen und bis 1943 dann am Lycée Molière und Camille Sée in Paris. Danach zog sie sich aus dem Schulleben zurück, um sich ganz der schriftstellerischen Arbeit zu widmen. Zusammen mit Sartre hat Simone de Beauvoir am politischen und gesellschaftlichen Geschehen ihrer Zeit stets aktiv teilgenommen. Sie hat sich, insbesondere seit Gründung des MLF (Mouvement de Libération des Femmes) 1970, stark in der französischen Frauenbewegung engagiert. 1971 unterzeichnete sie das französische Manifest zur Abtreibung. 1974 wurde sie Präsidentin der Partei für Frauenrechte, schlug allerdings die «Légion d'Honneur» aus, die ihr Mitterrand angetragen hatte. Am 14.4.1986 ist sie, 78-jährig, im Hospital Cochin gestorben. Sie wurde neben Sartre auf dem Friedhof Montparnasse beigesetzt.

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Als Jean-Paul Sartre im September 1939 zum Kriegsdienst eingezogen wird und Simone de Beauvoir verläßt, ist sie verzweifelt. Die einzige Möglichkeit, allein im Paris des 2. Weltkrieges weiterzuleben, ist, den Dialog zwischen Sartre und ihr nicht verstummen zu lassen, sondern ihn trotz aller widrigen Umstände aufrecht zu erhalten. Dies gelingt Beauvoir dadaurch, daß sie Sartre jeden Tag lange Briefe schreibt, in denen sie ihm bis ins kleinste Detail ihren Alltag schildert. Diese Alltagsschilderungen der genauen Beobachterin Beauvoir haben bis heute nichts von ihrem Reiz verloren. Cafèbesuche, Liebesbeziehungen (u.a. zu ihren eigenen Schülerinnen!), das Leben im Hotel - heutige Leserinnen und Leser können durch die Lektüre der Briefe an Sartre die faszinierende, fremdartige Welt des wohl berühmtesten Intellektuellen-Paares kennenlernen. Die Briefe bieten darüber hinaus noch einen Einblick in eine lang als geheim gehütete Seite Simone de Beauvoirs, und zwar ihre lebenslange Bisexualität. Der mit sorgfältigen (leider zu spärlichen) Kommentaren herausgegebene Band enthält neben Beauvoirs lebendigen Schilderungen auch einige Faksimilies ihrer Briefe. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der zweite Band der Briefe Simone de Beauvoirs an Jean-Paul Sartre knüpft nahtlos an den ersten an. Fast zur Hälfte besteht dieser Band aus den restlichen Briefe, die Beauvoir an Sartre während seiner Zeit als Soldat im 2. Weltkrieg geschrieben hat. Die andere Hälfte besteht aus Briefe, die Beauvoir von ihren zahlreichen Reisen (besonders ihrer großen Amerika-Reise 1947) an den in Paris gebliebenen Sartre geschickt hat. Wieder beweist Beauvoir in ihren Schilderungen von Orten und Menschen, welch eine aufmerksame Beobachterin und gute Erzählerin sie zeit ihres Lebens gewesen ist. Die kleinen Details des Alltags, die Beauvoir stets neben den größeren Zusammenhänge berichtet - getreu der absoluten Offenheit, die sie und Sarte für ihre Beziehung festgelegt hatten, machen diese Briefe zu etwas einzigartigem, denn so hat sich in ihnen bis heute die Atmosphäre und das Lebensgefühl längst vergangener Tage bewahrt. Genau wie der erste Band ist auch dieser mit sorgfältigen Anmerkungen versehen. Kleine chronologische Zusammenfassungen der Herausgeberin, die die Lücken im späteren Briefwechsel gefüllt hätten, wären jedoch (gerade für Leserinnen und Leser, die sich nicht so gut mit der Biographie von Beauvoir und Sartre auskennen) wünschenswert gewesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr interessante Darstellung 29. September 2007
Format:Taschenbuch
Die Briefe sind sehr intime Enthüllungen der inneren Vorstellungen und Gedankenwelt der Simone Beauvoir, die Feministin und Frauenbewegung inszeniert hatte. Ihre Wahl zu ihrem Lebensweg wird sehr gut nachvollziehbar, wenn man ihre Gedankenwelt kennt - ihre strenge und eiskalte Mutter, die sie zu den Männern treibt. Simone will dem gutbürgerlichen Leben ausweichen, sucht Zuflucht im Verständnis bei Sartre. Das Schlüsselerlebnis auf der Bank vor der Universität - das erste Gespräch zwischen den beiden, habe ich mehrmals lesen müssen, so interessant war es. Es hat das Leben der beiden intellektuellen Philosophen und des Landes Frankreich verändert. Die beiden sind von diesem ersten Moment ihrer Begegnung erst zögerlich, dann immer vertrauter und schliesslich im Aufbruch des Weltgeschehens in die Geschichte eingegangen. Ihre Briefe sind wichtige Fragmente in der Weltgeschichte.
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