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Briefe an Milena
 
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Briefe an Milena [Gebundene Ausgabe]

Franz Kafka
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 423 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 2. A. (1983)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 310038119X
  • ISBN-13: 978-3100381194
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 570.284 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»...eben hat der zwei Tage und eine Nacht dauernde Regen aufgehört, wahrscheinlich zwar nur vorübergehend, immerhin ein Ereignis wert gefeiert zu werden und das tue ich indem ich ihnen schreibe« - Kafkas erster Brief an Milena beginnt wie ein Roman - zusammen gelesen werden alle seine Briefe an diese Frau zu einem Liebesroman, einer Orgie an Verzweiflung, Seligkeit, Selbstzerfleischung und Selbsterniedrigung. Im April 1920 hatte Kafka die Journalistin Milena Jesenskß bei einem Prag-Besuch in Gesellschaft gemeinsamer Freunde kennengelernt. Im Verlauf des Gesprächs teilte sie ihm ihre Absicht mit, zwei seiner Erzählungen ins Tschechische zu übersetzen - ein Punkt von beiderseitigem Interesse war angesprochen, eine Beziehung angeknüpft. Milena lebte in Wien in einer »sich allmählich auflösenden Ehe«, Franz Kafka war in Prag zu Hause; Begegnungen waren nur zeitweise möglich. Briefe mußten die Trennung überbrücken - sie wurden zu Dokumenten einer sich entwickelnden Leidenschaft. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Autorenporträt

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901 bis 1906 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura. Nach der Promotion zum Dr. jur. absolvierte er eine einjährige "Rechtspraxis", trat dann 1907 in die "Assicurazioni Generali" ein und ging 1908 als Jurist zur "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt", wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er einige Jahre später, am 3. Juni 1924, starb.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Fremde Briefe lesen, die niemals für dich Öffentlichkeit gedacht waren? Den an der Welt zerbrochenen Helden, der eigentlich nicht einmal die posthume Veröffentlichung seiner heute berühmtesten Werke erlaubt hat, gegen seinen Willen noch mehr entblößen? Sicher hatte der Herausgeber Skrupel, doch die Entscheidung DAFÜR ist ein Geschenk an die Welt. Allen sei dieses Buch empfohlen. Allen die Kafka's Leben ebenso gut zu kennen glauben wie seine Werke, aber auch denen die erstmals hinter die Maske schauen wollen und sogar denen die noch niemals eins seiner Bücher in der Hand hatten. Denn das ist keine gewöhnliche Literaten-Korrespondenz. Das sind Offenbarungen von kostbaren Seelen, überraschend, spannender und zerreißender als manche seiner Fiktionen. Sie bereichern das Kafkabild und den Leser selbst. _ Ein Hinweis: Das Gegenstück - Milenas Jesenska's Briefe an Kafka - erschien einige Jahre nach dieser Sammlung ebenfalls bei Fischer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Wunder dieser Briefe 29. September 2010
Von B. Babbe VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer kennt noch die Geschichte dieser Briefe? Mein Neffe, der im Abitur mit Kafka kämpfen muss, kannte sie jedenfalls nicht. Und doch machen sie den großen Schriftsteller und das tragische Leben der Milena Jesenska einfach menschlich. Sie hatte diese Briefe Willy Haas übergeben, ahnend, daß sie selber in die tödliche Maschinerie der Nazis in Prag geraten werde. Willy Haas kam nach seiner Emigration aus Indien nach Prag zurück und fand die Briefe -das keinesfalls erwartend - in seinem Banksafe in einer Prager Bank - zusammen mit einer Schöpfkelle aus Silber aus dem Familienbestand. Ihm, dem großen Feuilletonchef der WELT, ist die Veröffentlichung zu verdanken. Margarete Buber-Neumann, Mitleidende im KZ Ravensbrück, die den Horror überlebte, verdanken wir eine einfühlsame Biografie über Milena Jesenska, Freundin von Kafka. Bis heute lohnt es sich, die Briefe zu lesen und in die Geschichte dieser Liebe einzusteigen.
Brigtte Babbe
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kafka (38) an Milena (24) 5. Oktober 2008
Von zueribueb TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
"Briefe an Milena" enthält Franz Kafkas Briefe an die Journalistin Milena Jesenská, die er in Prag getroffen hat, weil diese seine Texte ins Tschechische übersetzen wollte. Da Milenas Briefe fehlen, handelt es sich um einen grossen Monolog Kafkas in Briefform. Die Briefe stammen hauptsächlich aus dem Jahr 1920. Kafka befand sich zunächst in Meran in Kur, bevor er nach Prag zurück kehrte. Milena lebte jedoch in Wien. In dieser Zeit kam es zu zwei Treffen. Zunächst in Wien, was Kafka in ein Liebeshoch versetzte. Ein zweites Mal trafen sie sich in Gmünd, was offensichtlich ein Desaster war. Danach werden Kafkas Briefe wieder unpersönlicher. Kafkas Briefe zeigen den Prozess der Annäherung und des Entfernens und die Spannung zwischen Distanz und Nähe. Kafka war eine ambivalente Persönlichkeit. Er hatte zwar eine grosse Sehnsucht nach Liebe, gleichzeitig hatte er auch Angst davor. Darum zog er sich in entscheidenden Phasen immer wieder in sein Schneckenhaus zurück.
Die Briefe von Milena an Kafka sind leider verschollen. Im Anhang finden sich einzig Milenas Briefe an Max Brod. Auch im Buch "Ich hätte zu antworten tage- und nächtelang. Die Briefe von Milena." sind somit Milenas Briefe an Kafka nicht zu finden.
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