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Briefe
 
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Briefe (Taschenbuch)

von Madame de Sevigne (Autor), Theodora von der. Mühll (Herausgeber, Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 415 Seiten
  • Verlag: Insel, Frankfurt; Auflage: 8 (26. Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458320954
  • ISBN-13: 978-3458320951
  • Größe und/oder Gewicht: 17,9 x 11,1 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 108.463 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wer sich ein Bild machen will über das Leben am Hofe Ludwigs XIV., über die politischen Ereignisse, vor allem über die geistige und menschliche Bildung jener Zeit in ihrer reinsten und anmutigsten Form, der greift zu diesen Briefen.


Vorwort

Briefe von Frau von Sévigné sind schon zu ihren Lebzeiten herumgereicht und bewundert worden, aber keinen Augenblick wäre ihr der Gedanke gekommen, daß sie für die Nachwelt schreiben könnte. Anders als die Verfasser von Memoiren hat sie nichts dazugetan noch ausgelassen in der Absicht, sich ins rechte Licht zu rücken. Sie berichtet ihrer Tochter, was der Tag ihr bietet, was ihr durch den Kopf geht, sie beobachtet, schildert auf ihre unvergleichliche, persönliche Weise, "zeigt die Dinge in der Reihenfolge der Eindrücke und nicht, indem sie zuvor deren Ursache erklärt" (Proust). Meist läßt sie ihrer Feder freien Lauf, bisweilen nur, in Briefen an ihre Vettern Bussy-Rabutin und Philippe von Coulanges, formt sie ihre Kunstwerke mit Sorgfalt. Es ließe sich eine lange Reihe bedeutender Bewunderer aufzählen, von Saint-Simon bis Proust, von dem Robert Minder in einer Ansprache vor der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gesagt hat: "Ganze Seiten in Prousts Romanwerk haben ihr Vorbild in Frau von Sévigné." Er fährt fort: "Aber auch zehnjährige Mädchen lernen immer noch in der Schule lange Passagen aus dieser so scharf beobachtenden und rhythmisch pulsierenden Prosa auswendig."

So ist der Marquise von Sévigné durch ihre Briefe Nachruhm beschieden worden, und zwar ein seltener Ruhm, der während bald dreihundert Jahren keiner Modeströmung gewichen, der lebendig geblieben ist bis heute.



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4.0 von 5 Sternen Madame de Sévigné et la tendresse maternelle - Madame de Sévigné und die Mutterliebe, 23. September 2005
Von Antigone "antigone79" (Südliche Weinstraße) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
En 1644, Mademoiselle de Rabutin-Chantal épouse Henri de Sévigné, un marquis de trois ans son aîné. Le Marquis de Sévigné est un gentilhomme brillant, mais en réalité, il es un mauvais mari : il trompe sa femme, il la ruine fimalement, en 1651, il se fait tuer pour une autre lors d'un duel. En 1646, la Marquise de Sévigné met au monde une fille, Françoise-Marguerite. Après la mort de son mari, Madame de Sévigné se trouve donc veuve à 25 ans et elle donne tout son amour à sa fille.

Mais Françoise-Marguerite épouse un homme qui est nommé lieutenant-général de la Provence. Sa femme quitte Paris et alors, elle quitte sa mère. Depuis que sa fille est partie le 19 avril 1670, Madame de Sévigné lui écrit très souvent : par là, elle cherche à la retrouver malgré toute ces lieues qui les séparent.

Les lettres de Madame de Sévigné ont acquis une certaine célébrité dans la vie mondaine déjà de son vivant. C'est la raison pour laquelle cette épistolière est comparée aux grands écrivains de son siècle. Les lettres sont de grande valeur pour l'histoire de la littérature française et elles constituent l'un des chef-d'aeuvre de XVIIe se composant d'environ 1500 lettres (pas seulement des lettres à sa fille)!

Pour tant de gens, Madame de Sévigné es l'image de l'amour maternel en personne, on l'appelle même <<l'incarnation>> de la tendresse. Elle parle beaucoup, et de la façon la plus tendre, de son amour, p. e. :
<< Vous me faites sentir pour vous tout ce qu'il est possible de sentir de tendresse.>>, « Je vous aime d'une telle manière que mon caeur n'est plein que de vous, et toute ma vie se règle sur cette unique chose (...). Je ne puis rien placer devant vous (...). Je vous mette devant toutes choses.>>

Alors, les lettres de Madame de Sévigné peuvent aider à écrire une lettre à une personne aimée :).

Und damit die Rezension diesmal veröffentlicht wird, das ganze nochmal (sehr abgekürzt) auf deutsch):

Madame de Sévigné heiratet 1644 einen Mann, der sich als schlechter Ehemann entpuppt, der sie betrügt und sich letztendlich für eine andere Frau duelliert und dabei stirbt. 1646 wird die Tochter Françoise-Marguerite geboren und da Madame de Sévigné nach dem Tod ihres Mannes bereits mit 25 Jahren Witwe ist, schenkt sie all ihre Liebe ihrer Tochter. Aber auch diese heiratet eines Tages und da ihr Ehemann zum "lieutenant-général" der Provence ernannt wird, muss Françoise-Marguerite eines Tages Paris, und damit ihre Mutter, verlassen. Seit ihrer Abreise im Jahr 1670 schreibt Madame de Sévigné nun ihrer Tochter zahlreiche Briefe und versucht so, die Nähe zur geliebten Tochter aufrecht zu erhalten.

Schon damals erlangten die Briefe der Madame de Sévigné Berühmtheit, dieser Briefwechsel wird sogar mit großen (schriftstellerischen) Werken dieser Zeit verglichen. Alles in allem, d. h. wenn man auch Briefe mitzählt, die nicht an die Tochter gerichtet waren, handelt es sich bei diesen "Werk" um 1500 Briefe.

Oftmals wird Madame de Sévigné als Verkörperung der Mutterliebe angesehen, sozusagen als "Inkarnation der Zärtlichkeit" bzw. Mutterliebe. Meiner Meinung nach eignen sich ihre Briefe jedoch auch als Übung für "moderne Liebesbriefe":).
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