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Briefe über Cézanne
 
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Briefe über Cézanne [Sondereinband]

Rainer Maria Rilke , Clara Rilke
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Sondereinband: 139 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 7 (26. April 1983)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458323724
  • ISBN-13: 978-3458323723
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,6 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Rainer Maria Rilke
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Jahr 1907 sah Rainer Maria Rilke im Pariser Salon d'Automne die Gedächtnisausstellung für Cezanne, der 1900 in Aix gestorben war. Unter dem Eindruck dieser Ausstellung schrieb er eine tägliche Folge von Briefen an seine Frau (6.-24. Oktober 1907), aus denen hervorgeht, daß die Begegnung mit der Kunst des Malers eine Erschütterung bewirkte, die für Rilke wohl noch wichtiger war als die Begegnung mit Rodin.

Über den Autor

Rainer Maria Rilke wurde als René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke am 4. Dezember 1875 in Prag geboren. Ab 1885 besuchte Rilke auf Druck der Eltern eine Militärrealschule zur Vorbereitung einer Offizierslaufbahn. Diese brach er jedoch 1891 wegen Krankheit ab. Mit Hilfe von Privatunterricht konnte er 1895 sein Abitur ablegen. Schon zu Schulzeiten begann Rilke zu schreiben. In den folgenden Jahren studierte er Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie in Prag, München und Berlin. 1896 lernte er in München Lou Andreas-Salomé kennenlernen, der er nach Berlin folgte. Mit ihr unternahm er 1899/1900 eine Reise nach Rußland und war von dem Land nachhaltig beeindruckte. Hier lernte er auch Tolstoj kennen. 1901 trennte er sich von der verheirateten Andreas-Salomé und heiratete Clara Westhoff, die Scheidung folgte allerdings schon im folgenden Jahr. Aufgrund finanzieller Engpässe nahm Rilke monographische Auftragsarbeiten an und reiste 1902 nach Paris, wo das Gedicht Der Panther entstand, das erste der „Neuen Gedichte“. Ab 1905 nahm er sein Philosophiestudium bei Georg Simmel wieder auf, lernte später auch Sigmund Freud kennen. Er unternahm Reisen nach Nordafrika, Ägypten und Spanien. Rilkes Tagebuchroman Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge wurde 1910 veröffentlicht. 1919 siedelt er in die Schweiz über. In den 1920er Jahren erkrankte er an Leukämie, hielt sich wiederholt in Sanatorien auf und verstarb schließlich am 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux in der Schweiz.

Rainer Maria Rilke ist seit dem Jahr 1900 Autor des Insel Verlages, seit 1908 wird sein Werk hier nahezu geschlossen betreut. Die folgende Übersicht gibt Auskunft über die im Insel und Suhrkamp Verlag erscheinenden Rilke-Editionen: die Vielzahl der bereits vorliegenden Werk-, Einzel- und Sammelausgaben, die Briefwechsel und die Arbeiten zu Werk und Persönlichkeit des Dichters.


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen eines der schönsten Bücher über Cezanne, 1. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Briefe über Cézanne (Sondereinband)
Für Rainer Maria Rilke war das Erlebnis von Kunst ein Leben lang wichtig; besonders die Werke des Bildhauers Rodin und später Cezannes Malerei haben Rilkes Entwicklung als Dichter maßgebend beeinflusst. Dieses Buch gibt in schöner Form und mit 17 Bildtafeln Briefe wieder, die Rilke 1907 an seine Frau schrieb, als er beinahe täglich eine Ausstellung des gerade verstorbenen Malers besuchte. Hier geht es nicht um wissenschaftliche Aneignung von Kunst, sondern Rilke schildert aus seiner persönlichen Sicht, wie die Bilder auf ihn wirken und entwickelt in den Briefen ein eigenes Konzept neuen, intentionslosen Sehens, das für ihn als Dichter bedeutend werden sollte. Sowohl für Kunstfreunde, als auch für alle, denen Rilkes dichterisches Werk etwas bedeutet, erlauben diese Briefe einen höchst spannenden und interessanten Einblick in Rilkes Sichtweise auf die Dinge; zugleich werden Aussagen über die Bilder getroffen, die jedem Leser einen tieferen Zugang zu Kunst ermöglichen und die, Götz Adriani zufolge, zum Schönsten gehören, was überhaupt jemals über den Maler Cézanne geschrieben wurde. In den Briefen über Cezanne kommt Rilkes Bemühung um einen neuen Zugang zur sichtbaren Welt unmittelbar zum Ausdruck - in diesem Inseltaschenbuch, das auf die von Rilkes Frau Clara erstmals 1952 edierte Zusammenstellung der Briefe zurückgeht, sind die Briefe in schöner und sehr lesbarer Weise zusammengestellt. - ein Buch, das Spass macht und den nachdenklichen Leser zu neuen Einsichten führt. In der Produktion von Kunstwerken wird den Dingen Dauer und Gestalt verliehen - auch eine Antwort auf die Ruhelosigkeit der modernen Zeit. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines der schönsten Bücher über Cézanne, 22. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Briefe über Cézanne (Sondereinband)
Für Rainer Maria Rilke war das Erlebnis von Kunst ein Leben lang wichtig; besonders die Werke des Bildhauers Rodin und später Cezannes Malerei haben Rilkes Entwicklung als Dichter maßgebend beeinflusst. Dieses Buch gibt in schöner Form und mit 17 Bildtafeln Briefe wieder, die Rilke 1907 an seine Frau schrieb, als er beinahe täglich eine Ausstellung des gerade verstorbenen Malers besuchte. Hier geht es nicht um wissenschaftliche Aneignung von Kunst, sondern Rilke schildert aus seiner persönlichen Sicht, wie die Bilder auf ihn wirken und entwickelt in den Briefen ein eigenes Konzept neuen, intentionslosen Sehens, das für ihn als Dichter bedeutend werden sollte. Sowohl für Kunstfreunde, als auch für alle, denen Rilkes dichterisches Werk etwas bedeutet, erlauben diese Briefe einen höchst spannenden und interessanten Einblick in Rilkes Sichtweise auf die Dinge; zugleich werden Aussagen über die Bilder getroffen, die jedem Leser einen tieferen Zugang zu Kunst ermöglichen und die, Götz Adriani zufolge, zum Schönsten gehören, was überhaupt jemals über den Maler Cézanne geschrieben wurde. In den Briefen über Cezanne kommt Rilkes Bemühung um einen neuen Zugang zur sichtbaren Welt unmittelbar zum Ausdruck - in diesem Inseltaschenbuch, das auf die von Rilkes Frau Clara erstmals 1952 edierte Zusammenstellung der Briefe zurückgeht, sind die Briefe in schöner und sehr lesbarer Weise zusammengestellt. - ein Buch, das Spass macht und den nachdenklichen Leser zu neuen Einsichten führt. In der Produktion von Kunstwerken wird den Dingen Dauer und Gestalt verliehen - auch eine Antwort auf die Ruhelosigkeit der modernen Zeit.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Zeitzeugendokument, 16. Februar 2005
Von 
Dichtung&Kritik "Varush" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Briefe über Cézanne (Sondereinband)
Viele kennen dieses Büchlein hier sicherlich schon gut, aber für die, die es erst kennenlernen sei gesagt, dass mit Rilkes "Briefen über Cezanne" das herrlichste kleine Buch über Cezannes Kunst vorliegt, das man sich vorstellen kann.
Rilke war noch Zeitzeuge Cezannes, er lebte auch gerade in Paris, als dessen Werke ausgestellt wurden und besuchte die Ausstellung des damals noch nicht so bekannten Cezanne fast täglich. In Briefen schildert er seiner Frau und Bekannten von seinen Eindrücken. Und wie man es von Rilke kennt, spürt er im Betrachten dem Innersten nach, das Cezannes Bilder verknüpft. Berichtet von den Tagen, an denen er eine Mappe von Bildern Cezannes bei sich haben durfte. Was ihm die Farben bedeuteten, die Stilleben mit Äpfeln und überhaupt die Darstellungsweise. Was er im Museum für Eindrücke und Empfindungen hatte, speziell bezogen auf einige Werke, die in diesem Buch dann auch abgedruckt werden, aber auch sehr allgemein, die Werke verbindend.
Rilkes Briefe sind wie immer sehr lyrisch, wenn man aber Cezannes Bilder ein wenig kennt, dann wird man sehen, wie sensibel und detailliert er sich in die Bilder und den Maler eingefühlt hat.
Ein ganz wunderbares Dokument von Rilkes Sensibilität, von Cezannes Kunst und der Rezeptionsgeschichte der Cezannschen Werke. Aber auch ein Dokument von der Liebe zur Kunst und dem, was man aus ihr herauslesen kann, ohne dem Werk unrecht zu tun, das dann aber das das Werk und die Zeit überragt.
Ganz unbedingt lesenswert.
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