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Briefe und Briefwechsel: Band 4: Theodor W. Adorno/Max Horkheimer. Briefwechsel 1927-1969. Band 4.IV: 1950-1969: Band IV: 1950 - 1969: BD 4/IV
 
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Briefe und Briefwechsel: Band 4: Theodor W. Adorno/Max Horkheimer. Briefwechsel 1927-1969. Band 4.IV: 1950-1969: Band IV: 1950 - 1969: BD 4/IV [Gebundene Ausgabe]

Theodor W. Adorno , Max Horkheimer , Christoph Gödde , Henri Lonitz
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Briefe und Briefwechsel: Band 4: Theodor W. Adorno/Max Horkheimer. Briefwechsel 1927-1969. Band 4.IV: 1950-1969: Band IV: 1950 - 1969: BD 4/IV + Briefe und Briefwechsel: Band 4: Theodor W. Adorno/Max Horkheimer. Briefwechsel 1927-1969. Band 4.III: 1945-1949: Band III: 1945 - 1949: BD 4/III
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die ... Briefsammlung macht erstmals alle verfügbaren Zeugnisse der über 40 Jahre währenden Korrespondenz Adornos mit Horkheimer in chronologischer Anordnung zugänglich und erschließt dadurch einen der philosophisch zentralen Schriftwechsel des 20. Jahrhunderts. Hierzu tragen auf vorbildliche Weise die jedem einzelnen Schriftstück gewidmeten Erläuterungen sowie das detaillierte Gesamtregister bei, dank derer die zahllosen Briefe, Postkarten und Telegramme, welche sich zu einem rund dreitausend Seiten umfassenden Textkonvolut auftürmen, in ihren jeweiligen zeithistorischen, theoretischen wie menschlich, allzu menschlichen Kontexten situierbar werden. Damit erweist sich die vierteilige Edition des Briefverkehrs zwischen Adorno und Horkheimer gleichermaßen als einzigartige Quelle zur heterogenen Bildungsgeschichte der Frankfurter Schule wie als imposante Dokumentation einer außergewöhnlichen persönlichen Verbindung.«

(Thomas Wimmer Widerspruch / Münchner Zeitschrift für Philosophie )

Kurzbeschreibung

Im Mittelpunkt des vierten und letzten Bandes des Briefwechsels zwischen Max Horkheimer und Theodor W. Adorno steht die gemeinsame Verantwortung für die Forschung und Lehre an der Frankfurter Universität und am Institut für Sozialforschung in den Jahren des Wiederaufbaus, die von dem schwierigen Versuch geprägt sind, die Kritische Theorie mit der empirischen Sozialforschung zu verbinden. Sorge, ja geradezu »Angst«, wie Adorno schreibt, bereitet den beiden auch die Frage nach der Wiederveröffentlichung der Schriften aus der Emigrationszeit, insbesondere der Dialektik der Aufklärung »wegen gewisser exponierter Formulierungen, besonders solcher, welche die institutionelle Religion betreffen «. Die letzten Briefe Adornos vor seinem Tod handeln von der Spannung zwischen Horkheimer und Adorno auf der einen und Herbert Marcuse auf der anderen Seite, und zwischen den Zeilen wird bereits die Zeitenwende erkennbar, die mit der Studentenbewegung einsetzt. Mit diesem Band kommt einer der großen intellektuellen Briefwechsel des vergangenen Jahrhunderts zum Abschluß. Vom geradezu euphorischen Beginn der gemeinsamen Arbeit in den zwanziger Jahren über die dunkle, schwierige Zeit der Emigration und des Exils bis hin zu den Jahren des Neubeginns nach 1950 begleiten die Briefe den wechselvollen Lebensweg der beiden Gründerväter der Kritischen Theorie. Sie sind das Dokument einer rückhalt-, aber nie kritiklosen Identifikation mit der gemeinsamen Theorie und einer fast fünfzig Jahre währenden philosophischen und menschlichen Freundschaft.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zwei große Philosophen der Aufklärung im Briefwechsel, 28. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Briefe und Briefwechsel: Band 4: Theodor W. Adorno/Max Horkheimer. Briefwechsel 1927-1969. Band 4.IV: 1950-1969: Band IV: 1950 - 1969: BD 4/IV (Gebundene Ausgabe)
Theordor .W. Adorno Max Horkheimer Band IV
Briefwechsel 1950 -1969
Suhrkamp ISBN 3518584642

Dieses ist der letzte Band des sehr aufschlussreichen und wirklich spannend zu lesenden Briefwechsels zwischen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer.
Nach ihrer Emigrationszeit, die sie in Amerika verbracht hatten, kehrten beide nach Deutschland zurück.

Horkheimer wird ab 1949 zum Ordinarius der Sozialphilosophie an der Universität in Frankfurt ernannt. Adorno ist von 1956 bis zu seinem Tod 1969 Ordinarius für Soziologie und Philosophie in Frankfurt und leitete ab 1958 das Institut für Sozialforschung in Frankfurt.
Horkheimer und Adorno waren die Gründerväter der kritischen Theorie. Sie hatten einen langen gemeinsamen Lebensweg, der durch Forschung, Lehre und intensiven Gedankenaustausch geprägt war.

Zitat Horkheimer: Er betrachtet die Philosophie als Kulturkritik, die sich an der philosophischen Tradition orientiert, um zugleich als "Kraft des Negativen" sich gegen die unphilosophische Gegenwart zu wenden. Zitat Ende.

Die gemeinsame Verantwortung für den Wiederaufbau des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt/ M zu Anfang der fünfziger Jahre steht neben dem wissenschaftlichen Gedankenaustausch im Mittelpunkt der Korrespondenz dieser beiden außerordentlichen Wissenschaftler.

Es galt, die kritische Theorie mit der empirischen Sozialforschung zu verbinden.
Die gemeinsame Sorge der beiden galt der Wiederveröffentlichung der Dialektik der Aufklärung, ein prekäres Werk, das die Frage der Religion berührte.

Kurz vor dem Tod Adornos im Jahr 1969 kam es zu Spannungen zwischen Adorno und Horkheimer auf der einen und Herbert Marcuse auf der anderen Seite. Durch Marcuses Gedankengut wurde die Studentenbewegung Ende der sechziger Jahre stark beeinflusst. Für Adorno war das Denken mit den pragmatischen Absichten HMs nicht annehmbar. Er blieb dem Denken der immanenten Kritik verhaftet, durch die sich die Verhältnisse nur aus sich selbst heraus im steten Prozess der Reflexion und der daraus resultierenden Einsichten verändern können.

Möglicherweise wurde der frühe Tod Adornos durch die Studentenunruhen mit verursacht. Er hat sicher die Welt mit den studentischen Aufständen und Unruhestiftern an den Universitäten nicht verstanden, die seinem hohen intellektuellen Anspruch und Denken nicht entsprachen.

Horkheimer und Adorno waren unterschiedliche Charaktere. Sie standen in gegenseitiger Abhängigkeit zu einander; der eine mehr väterlich fürsorglich, der andere mehr organisatorisch begabt. Im Denken standen sie sich nah.
Der Briefwechsel liest sich alleine der wunderbaren Sprache wegen sehr gut.
Die Briefe zeugen von der Lebendigkeit des philosophischen Denkens der beiden herausragenden Wissenschaftler, aber man sollte sich Zeit für die anspruchsvollen Texte nehmen.
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