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Briefe über Cezanne
 
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Briefe über Cezanne [Unbekannter Einband]


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  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Insel Verlag (1952)
  • ASIN: B0028I8WRA
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Rainer Maria Rilke
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Für Rainer Maria Rilke war das Erlebnis von Kunst ein Leben lang wichtig; besonders die Werke des Bildhauers Rodin und später Cezannes Malerei haben Rilkes Entwicklung als Dichter maßgebend beeinflusst. Dieses Buch gibt in schöner Form und mit 17 Bildtafeln Briefe wieder, die Rilke 1907 an seine Frau schrieb, als er beinahe täglich eine Ausstellung des gerade verstorbenen Malers besuchte. Hier geht es nicht um wissenschaftliche Aneignung von Kunst, sondern Rilke schildert aus seiner persönlichen Sicht, wie die Bilder auf ihn wirken und entwickelt in den Briefen ein eigenes Konzept neuen, intentionslosen Sehens, das für ihn als Dichter bedeutend werden sollte. Sowohl für Kunstfreunde, als auch für alle, denen Rilkes dichterisches Werk etwas bedeutet, erlauben diese Briefe einen höchst spannenden und interessanten Einblick in Rilkes Sichtweise auf die Dinge; zugleich werden Aussagen über die Bilder getroffen, die jedem Leser einen tieferen Zugang zu Kunst ermöglichen und die, Götz Adriani zufolge, zum Schönsten gehören, was überhaupt jemals über den Maler Cézanne geschrieben wurde. In den Briefen über Cezanne kommt Rilkes Bemühung um einen neuen Zugang zur sichtbaren Welt unmittelbar zum Ausdruck - in diesem Inseltaschenbuch, das auf die von Rilkes Frau Clara erstmals 1952 edierte Zusammenstellung der Briefe zurückgeht, sind die Briefe in schöner und sehr lesbarer Weise zusammengestellt. - ein Buch, das Spass macht und den nachdenklichen Leser zu neuen Einsichten führt. In der Produktion von Kunstwerken wird den Dingen Dauer und Gestalt verliehen - auch eine Antwort auf die Ruhelosigkeit der modernen Zeit. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Cenodoxus
Format:Sondereinband
Für Rainer Maria Rilke war das Erlebnis von Kunst ein Leben lang wichtig; besonders die Werke des Bildhauers Rodin und später Cezannes Malerei haben Rilkes Entwicklung als Dichter maßgebend beeinflusst. Dieses Buch gibt in schöner Form und mit 17 Bildtafeln Briefe wieder, die Rilke 1907 an seine Frau schrieb, als er beinahe täglich eine Ausstellung des gerade verstorbenen Malers besuchte. Hier geht es nicht um wissenschaftliche Aneignung von Kunst, sondern Rilke schildert aus seiner persönlichen Sicht, wie die Bilder auf ihn wirken und entwickelt in den Briefen ein eigenes Konzept neuen, intentionslosen Sehens, das für ihn als Dichter bedeutend werden sollte. Sowohl für Kunstfreunde, als auch für alle, denen Rilkes dichterisches Werk etwas bedeutet, erlauben diese Briefe einen höchst spannenden und interessanten Einblick in Rilkes Sichtweise auf die Dinge; zugleich werden Aussagen über die Bilder getroffen, die jedem Leser einen tieferen Zugang zu Kunst ermöglichen und die, Götz Adriani zufolge, zum Schönsten gehören, was überhaupt jemals über den Maler Cézanne geschrieben wurde. In den Briefen über Cezanne kommt Rilkes Bemühung um einen neuen Zugang zur sichtbaren Welt unmittelbar zum Ausdruck - in diesem Inseltaschenbuch, das auf die von Rilkes Frau Clara erstmals 1952 edierte Zusammenstellung der Briefe zurückgeht, sind die Briefe in schöner und sehr lesbarer Weise zusammengestellt. - ein Buch, das Spass macht und den nachdenklichen Leser zu neuen Einsichten führt. In der Produktion von Kunstwerken wird den Dingen Dauer und Gestalt verliehen - auch eine Antwort auf die Ruhelosigkeit der modernen Zeit.
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Von Dichtung&Kritik TOP 500 REZENSENT
Format:Sondereinband
Viele kennen dieses Büchlein hier sicherlich schon gut, aber für die, die es erst kennenlernen sei gesagt, dass mit Rilkes "Briefen über Cezanne" das herrlichste kleine Buch über Cezannes Kunst vorliegt, das man sich vorstellen kann.
Rilke war noch Zeitzeuge Cezannes, er lebte auch gerade in Paris, als dessen Werke ausgestellt wurden und besuchte die Ausstellung des damals noch nicht so bekannten Cezanne fast täglich. In Briefen schildert er seiner Frau und Bekannten von seinen Eindrücken. Und wie man es von Rilke kennt, spürt er im Betrachten dem Innersten nach, das Cezannes Bilder verknüpft. Berichtet von den Tagen, an denen er eine Mappe von Bildern Cezannes bei sich haben durfte. Was ihm die Farben bedeuteten, die Stilleben mit Äpfeln und überhaupt die Darstellungsweise. Was er im Museum für Eindrücke und Empfindungen hatte, speziell bezogen auf einige Werke, die in diesem Buch dann auch abgedruckt werden, aber auch sehr allgemein, die Werke verbindend.
Rilkes Briefe sind wie immer sehr lyrisch, wenn man aber Cezannes Bilder ein wenig kennt, dann wird man sehen, wie sensibel und detailliert er sich in die Bilder und den Maler eingefühlt hat.
Ein ganz wunderbares Dokument von Rilkes Sensibilität, von Cezannes Kunst und der Rezeptionsgeschichte der Cezannschen Werke. Aber auch ein Dokument von der Liebe zur Kunst und dem, was man aus ihr herauslesen kann, ohne dem Werk unrecht zu tun, das dann aber das das Werk und die Zeit überragt.
Ganz unbedingt lesenswert.
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